Deutschland, Volkswirtschaft

BERLIN - Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung steigt im kommenden Jahr möglicherweise um mindestens 0,2 Prozentpunkte.

17.05.2018 - 15:08:24

Minister: Pflegebeitrag steigt möglicherweise um mindestens 0,2 Prozentpunkte. Das sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Donnerstag in Berlin. Zuvor hatte der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung mitgeteilt, dass auf die Pflegeversicherung in diesem Jahr voraussichtlich Mehrausgaben von rund zwei Milliarden Euro zukommen. Damit werde sich das Defizit der Pflegekasse über die bisher geplante gut eine Milliarde Euro auf rund drei Milliarden Euro bis Ende 2018 erhöhen.

Spahn sagte: "Das wäre eine Beitragsanhebung mindestens schon von 0,2 Beitragssatzpunkten, die notwendig ist." Heute beträgt der Pflegebeitrag 2,55 Prozent vom Einkommen, für Kinderlose ab dem 23. Lebensjahr 2,80 Prozent. Spahn will nun zunächst einen "Kassensturz" machen. Spahn kündigte hierfür eine Gesamtschau mit den von der Koalition versprochenen Pflege-Verbesserungen an. Die höheren Beiträge würden spätestens im kommenden Jahr benötigt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

TAGESVORSCHAU: Termine am 22. Oktober 2018. FRANKFURT - Wirtschafts- und Finanztermine am Montag, TAGESVORSCHAU: Termine am 22. Oktober 2018 (Boerse, 22.10.2018 - 06:02) weiterlesen...

WOCHENAUSBLICK: Dax vor neuer Stimmungsprobe - Berichtssaison macht Hoffnung. "Stillstand", titelte die Helaba in ihrer Wochenvorschau mit Blick auf die Aktienmärkte, aber auch mit Blick auf die politische Situation. "Nichts geht voran - weder in den Verhandlungen um den Brexit, noch um den italienischen Staatshaushalt", so Volkswirtin Claudia Windt. Ihrer Einschätzung nach dürften die hausgemachten politischen Probleme hierzulande auch die neue Woche prägen. FRANKFURT - Nach dem Kursrutsch auf den tiefsten Stand seit Anfang 2017 und einigen eher lethargischen Handelstagen droht der Dax auch in der neuen Woche in seinem Sumpf stecken zu bleiben. (Boerse, 22.10.2018 - 05:48) weiterlesen...

Bundesländer mit Stahlproduktion wollen Kräfte bündeln. Zu dem Treffen in Saarbrücken werden an diesem Montag (14.30 Uhr) Vertreter der Branche sowie der Landesregierungen aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und dem Saarland erwartet. Gerechnet wird auch mit IG-Metall-Chef Jörg Hofmann, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und dem Präsidenten des deutschen Stahlverbands, Hans Jürgen Kerkhoff. SAARBRÜCKEN - Beim ersten Nationalen Stahlgipfel wollen Bundesländer mit Stahlproduktion ihre Kräfte bündeln. (Boerse, 22.10.2018 - 05:48) weiterlesen...

Italiens Finanzminister will Schuldenpläne in Brüssel erklären. Bis zum Mittag hat die Brüsseler Behörde nähere Angaben zur geplanten deutlich höheren Neuverschuldung erbeten. ROM/BRÜSSEL - Italiens Finanzminister Giovanni Tria will der EU-Kommission am Montag die heftig umstrittene Schuldenpolitik der Regierung erläutern. (Wirtschaft, 22.10.2018 - 05:47) weiterlesen...

Stadt Mainz äußert sich zum drohenden Diesel-Fahrverbot. Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) wird dabei am (morgigen) Montag (11.00 Uhr) auch die in Mainz schon erfolgten Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität vorstellen. MAINZ - Vor der Gerichtsverhandlung über ein mögliches Diesel-Fahrverbot in Mainz wollen Vertreter von Stadt und Wirtschaft über denkbare Konsequenzen informieren. (Boerse, 22.10.2018 - 05:47) weiterlesen...

Mehr Härte, weniger Waffen? Saudi-Politik auf dem Prüfstand. "Nach einem derart unfassbaren Vorgang gehört das Verhältnis zu Saudi-Arabien grundsätzlich auf den Prüfstand", sagte die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles der "Bild am Sonntag". Dazu gehörten auch die Rüstungsexporte. BERLIN - Nach der von Saudi-Arabien eingestandenen Tötung des regimekritischen Journalisten Jamal Khashoggi wächst der Druck auf die Bundesregierung, mehr Härte gegenüber dem Königreich zu zeigen. (Boerse, 22.10.2018 - 05:42) weiterlesen...