Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Deutschland, Volkswirtschaft

BERLIN - Den Weltmeeren geht es immer schlechter.

22.09.2021 - 09:47:29

Die Arktis schmilzt, der Meeresspiegel steigt. Das geht aus dem fünften Bericht des Copernicus-Meeresumweltüberwachungsdienstes hervor. In dem jährlich erscheinenden Bericht zeigen 150 Wissenschaftler im Auftrag der Europäischen Kommission, wie schnell sich die Ozeane durch den Eingriff des Menschen verändern.

Der Report nennt die schlimmsten Folgen: Die Erwärmung der Weltmeere und das schmelzende Landeis führen demnach zu einem Anstieg des Meeresspiegels - im Mittelmeerraum um 2,5 Millimeter pro Jahr und weltweit bis zu 3,1 Millimeter. Als Beispiel für die drohenden Folgen wird im Bericht die Überflutung Venedigs im November 2019 genannt, als der Wasserstand auf bis zu 1,89 Meter anstieg. Die Erwärmung der Ozeane habe zudem zur Folge, dass Meeresbewohner in kühlere Gewässer abwandern oder die Bestände von Arten schrumpfen.

Das arktische Meereis geht laut Bericht stetig zurück: Zwischen 1979 und 2020 habe die Arktis eine Eisfläche verloren, die etwa sechs Mal so groß wie Deutschland ist. Seit 1979 sei das Eis um 12,89 Prozent pro Jahrzehnt zurückgegangen. Die Tiefststände wurden dabei in den vergangenen beiden Jahren verzeichnet. Der Report warnt: Wenn das arktische Meereis weiter schmelze, könne das zur regionalen Erwärmung, der Erosion der arktischen Küsten und zu einer Veränderungen der globalen Wettermuster beitragen.

Eine weitere Erkenntnis: Extreme Schwankungen aufgrund von Hitze- und Kältewellen in der Nordsee stehen in einem direkten Zusammenhang mit Veränderungen im Fischfang. Genannt werden hier die Seezunge, der Europäische Hummer, Seebarsch und Taschenkrebse.

"Klimawandel, Umweltverschmutzung und Übernutzung haben eine nie dagewesene Belastung für den Ozean verursacht", sagt Karina von Schuckmann, Vorsitzende des Ocean State Reports in einer Mitteilung zum Bericht. Die Weltmeere bedeckten den Großteil der Erdoberfläche und regulierten das Klima, eine genaue und zeitnahe Überwachung sei entscheidend, um die Ozeane besser zu verstehen und auf Veränderungen reagieren zu können.

Copernicus ist das Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union. Sein Ziel ist es, auf Grundlage von Satellitenbeobachtungen und Messungen auf der Erde den Zustand von Land, Meeren und Atmosphäre oder den Klimawandel und seine Folgen zu überwachen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Lagarde bedauert Rücktritt von Bundesbank-Präsident Weidmann. Sie respektiere seinen Entscheidung, "aber ich bedauere sie zutiefst", erklärte Lagarde am Mittwoch. Weidmann hatte überraschend angekündigt, aus persönlichen Gründen sein Amt niederzulegen. "Jens ist ein guter persönlicher Freund, auf dessen Loyalität ich immer zählen konnte", erklärte die EZB-Präsidentin. FRANKFURT - EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat die Entscheidung von Bundesbank-Chef Jens Weidmann bedauert, zum Jahresende zurückzutreten. (Wirtschaft, 20.10.2021 - 12:27) weiterlesen...

UN: 2030 noch doppelt so viele fossile Brennstoffe wie zulässig. Die Schere zwischen der geplanten Brennstoffproduktion und dem 1,5 Grad-Grenzwert habe sich seit 2019 nicht geschlossen; bis 2040 könne sie sogar noch größer werden, teilten die Umweltorganisation der Vereinten Nationen (UNEP) und führende Forschungsinstitute am Mittwoch mit. NAIROBI - Regierungen weltweit wollen den Vereinten Nationen (UN) zufolge im Jahr 2030 noch doppelt so viele fossile Brennstoffe produzieren wie das Pariser Klimaabkommen zulässt. (Boerse, 20.10.2021 - 12:25) weiterlesen...

Weitere Windstrom-Trassen von der Küste nach NRW geplant. Der Dortmunder Netzbetreiber Amprion stellte am Mittwoch erste Entwürfe für den sogenannten Korridor B vor. Dabei handelt es sich im Kern um zwei Trassen, die zum einen von Wilhelmshaven Windstrom ins westfälische Hamm sowie vom schleswig-holsteinischen Heide Strom nach Marl im Kreis Recklinghausen transportieren sollen. In der Region zwischen den Landkreisen Cloppenburg und Osnabrück sollen sie gemeinsam geführt werden. Allerdings steht der genaue Verlauf noch nicht fest, hieß es. DORTMUND/OSNABRÜCK - Die Planungen für weitere wichtige Windkraft-Stromkorridore von der Küste in Richtung Ruhrgebiet nehmen Gestalt an. (Boerse, 20.10.2021 - 12:17) weiterlesen...

Aktien Frankfurt: Dax tritt nahezu auf der Stelle. Der deutsche Leitindex schwankte um seinen Schlusskurs vom Vortag und notierte am Mittag 0,10 Prozent höher bei 15 530,91 Punkten. Am Dienstag bereits hatte sich das Börsenbarometer nach dem Rücksetzer zu Wochenbeginn lediglich stabilisiert. FRANKFURT - Der Dax ist am Mittwoch auf Richtungssuche geblieben. (Boerse, 20.10.2021 - 12:15) weiterlesen...

Anklage gegen Coronatestcenter-Betreiber: 25 Millionen Euro Schaden. Wie die Behörde am Mittwoch mitteilte, soll durch falsche Abrechnungen ein Schaden von mindestens 25 Millionen Euro verursacht worden sein. Recherchen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" hatten den Fall aufgebracht. BOCHUM - Die Staatsanwaltschaft Bochum hat Anklage gegen zwei Männer wegen Betruges in Coronatest-Centern erhoben. (Wirtschaft, 20.10.2021 - 12:13) weiterlesen...

ROUNDUP/BGH stellt klar: Kunden können Treppenlift-Kauf widerrufen. Treppenlifte helfen so auch, einen unfreiwilligen Umzug zu vermeiden. Doch weil kaum ein Haus dem anderen gleicht, muss ein solcher Lift in der Regel maßgeschneidert sein. Wer zu Hause einen Vertrag abschließt, überlegt es sich vielleicht später nochmal anders. Ob die Kundinnen und Kunden den Auftrag stoppen können, haben Gerichte in Deutschland bisher allerdings unterschiedlich bewertet. Seit Mittwoch herrscht Klarheit. KARLSRUHE - Sie kosten gut und gerne mehrere Tausend Euro - und ermöglichen gerade älteren Menschen, was nach jahrzehntelangem Treppensteigen oft nicht mehr unbeschwert möglich ist: im Haus von unten nach oben zu kommen. (Boerse, 20.10.2021 - 12:09) weiterlesen...