Pharma, Biotechnologie

BERLIN - Das Krisenmanagement von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) in der Corona-Pandemie findet laut einer Forsa-Umfrage überwiegend Zuspruch bei den Menschen in Deutschland.

11.01.2022 - 15:28:25

Zuspruch für Lauterbachs Corona-Management - Mehrheit für Impfpflicht. Im aktuellen "Trendbarometer" von RTL und ntv gaben 59 Prozent der Befragten an, mit seinem Handeln zufrieden zu sein. 35 Prozent gaben an, mit dem Krisenmanagement des Ministers weniger oder gar nicht zufrieden zu sein. Besonders zufrieden zeigten sich demnach die Anhänger von SPD (87 Prozent) und Grünen (86 Prozent). Bei den FDP-Anhängern sind es dagegen nur 60 Prozent. Rund 66 Prozent der Unionsanhänger äußerten sich zudem zufrieden mit Lauterbach, bei Anhängern der Linken waren es 41 Prozent, bei der AfD lediglich 9 Prozent.

Ein Großteil der Befragten sprach sich zudem für eine allgemeine Impfpflicht aus. Laut Umfrage sind 70 Prozent der Bundesbürger für eine Impfpflicht, 28 Prozent dagegen. Der Rückhalt ist demnach bei Anhängern der SPD (84 Prozent) und der Grünen (74 Prozent) sowie bei denen der CDU/CSU (79 Prozent) am höchsten. FDP-Anhänger äußerten sich mit 57 Prozent überwiegend negativ gegenüber einer allgemeinen Impfpflicht. Noch höher war die Ablehnung bei Anhängern der AfD mit 89 Prozent.

Eine Verkürzung der Quarantäne- und Isolationszeiten für mit der Omikron-Variante des Coronavirus Infizierte und deren Kontaktpersonen halten inzwischen rund 60 Prozent der Befragten für richtig. In der Vorwoche waren es noch 48 Prozent gewesen. Gegen eine Verkürzung waren demnach nur noch 31 Prozent der Befragten (Vorwoche: 42 Prozent). Kürzere Quarantäne- und Isolationszeiten sollen dafür sorgen, dass es angesichts steigender Infektionszahlen keine Engpässe in der kritischen Infrastruktur gibt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Scholz reist im Februar zu Antrittsbesuch in die USA. Das bestätigte ein Regierungssprecher am Montag in Berlin. Zuvor hatte das Weiße Haus den Besuch in Washington angekündigt. "Deutschland ist einer unserer engsten Verbündeten", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki. "Wir freuen uns natürlich darauf, den Bundeskanzler im Februar hier in den Vereinigten Staaten begrüßen zu dürfen." Ein genaues Datum für den Besuch wurde noch nicht genannt. WASHINGTON/BERLIN - Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wird im Februar zu seinem Antrittsbesuch in die USA reisen. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 23:12) weiterlesen...

Schulden bei UN teilweise beglichen: Iran bekommt Stimmrecht zurück. Die Führung in Teheran überwies nach UN-Angaben mehr als 16,1 Millionen Euro ans Hauptquartier am East River in New York. Nach UN-Regularien wird jenen Staaten das Recht auf Mitbestimmung entzogen, deren Schulden mindestens der Höhe ihrer Mitgliedsbeiträge der vergangenen zwei Jahre entsprechen - so geschehen etwa im Falle Venezuelas und weiterer kleinerer Staaten Mitte diesen Monats. Venezuelas Stimmrecht ist weiterhin ausgesetzt. NEW YORK - Der Iran hat einen Teil seiner Schulden bei den Vereinten Nationen bezahlt und damit sein Stimmrecht in der UN-Generalversammlung zurückerlangt. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 22:58) weiterlesen...

Söder mit Bund-Länder-Runde unzufrieden. Es "war unbefriedigend, weil wir erneut nur vertagt haben", sagte er am Montagabend in den ARD-"Tagesthemen". Seine Frage sei schon vor Wochen gewesen: "Was müssen wir jetzt ändern?" Da die inzwischen vorherrschende Omikron-Variante offenbar weniger aggressiv und auch milder im Verlauf als frühere Corona-Varianten sei, sei es nicht mehr wie im vergangenen Jahr angebracht, "mit Zusperren alles zu lösen", sagte der CSU-Vorsitzende. "Wir müssen uns einen klügeren Weg überlegen". BERLIN - Nach dem Spitzentreffen von Bund und Ländern zur Corona-Pandemie hat sich der bayerische Ministerpräsident Markus Söder unzufrieden geäußert. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 22:40) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP 3/Ukraine-Konflikt:USA versetzen Soldaten in erhöhte Bereitschaft (aktualisierte Fassung) (Wirtschaft, 24.01.2022 - 22:18) weiterlesen...

Neue Gespräche zwischen Russland und Ukraine in Paris geplant. Gemeinsam mit Frankreich und Deutschland soll eine Zusammenkunft auf Beraterebene im sogenannten Normandie-Format stattfinden, wie es am Montag aus Élyséekreisen hieß. Inhaltlich solle es darum gehen, humanitäre Maßnahmen auszuhandeln und ein Datum zu bestimmen, an dem die Ukraine und Separatisten über ein Gesetz zum Status des Donbass diskutieren. Ebenso soll es um Überlegungen der Ukraine für die Zeit nach der angestrebten Reintegration der abtrünnigen Gebiete in der Ostukraine gehen. PARIS - Im angespannten Konflikt zwischen Russland und der Ukraine wollen sich Vertreter beider Länder am Mittwoch zu Gesprächen in Paris treffen. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 21:40) weiterlesen...

Biden berät mit Scholz und anderen Verbündeten über Ukraine-Konflikt. Für Montagabend war eine gesicherte Videoschalte geplant, an der neben US-Präsident Joe Biden auch Bundeskanzler Olaf Scholz teilnehmen sollte. Das Gespräch sei Teil der "engen Konsultation und Koordinierung mit unseren transatlantischen Verbündeten und Partnern als Reaktion auf Russlands militärische Aufrüstung an den Grenzen der Ukraine", teilte das Weiße Haus mit. WASHINGTON/BERLIN - Die USA stimmen sich auf höchster Ebene mit Deutschland und den anderen europäischen Verbündeten über das weitere Vorgehen im Ukraine-Konflikt ab. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 21:39) weiterlesen...