Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

ASTRAZENECA, GB0009895292

BERLIN - Das Impftempo im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen erreicht nach Angaben von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) inzwischen das der USA.

26.04.2021 - 21:15:27

NRW-Impftempo jetzt wie in den USA. An diesem Mittwoch werde aller Voraussicht nach an nur einem einzigen Tag rund ein Prozent der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen geimpft. "Das ist ein Tempo wie in den USA", sagte Laschet am Montagabend nach dem Treffen der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin.

werde mehr genutzt als anderswo, weil es in NRW möglich sei, aus den Fläschchen eine elfte und zwölfte Dosis zu entnehmen. Das hätten diejenigen, die die Impfungen verabreichen, mit großer Akribie hinbekommen. In dieser Woche werde in NRW bereits die einmillionste Impfstoff-Dosis in einer Praxis verabreicht. "Wir wollen das Tempo hochhalten."

Das voraussichtliche Ende der Impfpriorisierung im Juni ermögliche, zuvor noch Berufsgruppen mit hohen Risiken zu schützen. Laschet: "Ich finde, das Datum, das heute festgelegt ist, der Monat Juni, ist sachgerecht. Denn in der dritten Priorisierungsgruppe sind viele Menschen, die in den letzten 15 Monaten hohe Risiken für uns in Kauf genommen haben."

Laschet verwies dabei insbesondere auf die Verkäuferinnen und Verkäufer in den immer geöffneten Lebensmittelgeschäften, die am Anfang ohne Maske und Plexiglas ihre schwere Arbeit für alle geleistet hätten. "Die sind jetzt dran mit dem Impfen und ich finde, die sollten auch eine besondere Priorität genießen." Ebenso die Busfahrer, Feuerwehrleute und viele Menschen im Justizvollzugsdienst.

Im Monat Juni habe man dann die Chance, das Impfen für alle möglich zu machen. In NRW würden diese Impfungen dann auch von Hausärzten angeboten, die derzeit besonders die chronisch Kranken bevorzugt berücksichtigten. In den Impfzentren werde dann jeder und jede einen Termin vereinbaren können. Sie würden weiter gebraucht, um die großen Mengen Impfstoff spritzen zu können.

Das erste, was man jetzt brauche, seien weiterhin Rücksichtnahme und viel Verständnis füreinander, so der Ministerpräsident. "Nicht alle werden gleichzeitig wieder alles machen können. Der Übergang zu einer Normalität wird auch für die Geimpften und die Genesenen noch Einschränkungen beinhalten. Maske und Abstand gehören weiterhin dazu", verdeutlichte Laschet und fügte hinzu: "Aber das Licht am Ende des Tunnels wird heller."

Mit dem Impf-Fortschritt tauchten ethische und rechtliche Fragen auf. "Mir war es immer wichtig, zu sagen, wir müssen recht bald für alle die Grundrechtseingriffe aufheben - für die Geimpften und für die Nichtgeimpften." Aber die Gruppe der Geimpften, die müsse auch - damit die Notbremse vor dem Bundesverfassungsgericht standhalten könne - besondere Regelungen haben. Dafür habe die Bundesregierung Eckpunkte vorgelegt, der eine Verordnung folgen soll. "Ich finde, das sollte möglichst schnell geschehen, damit wir Klarheit haben."

Der NRW-SPD-Chef Thomas Kutschaty warnte vor schnellen Privilegien für Geimpfte. "Die Frage der Sonderrechte für Geimpfte hat Potenzial für gesellschaftliche Sprengkraft", sagte Kutschaty, Oppositionsführer im Landtag, der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Dienstag). "Der Impfstoff ist noch so knapp, dass Geimpfte sich schon durch die Impfung zu Recht privilegiert fühlen können." Viele würden sich lieber heute als morgen impfen lassen. "Wenn wir also über die Privilegierung von Geimpften sprechen, müssen wir auch an die vielen denken, die noch länger auf eine Impfung warten müssen."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Britische Regierung verweigert Auskunft über Impfstoffexporte. In einer Antwort der konservativen Regierung von Premierminister Boris Johnson auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur heißt es, die Daten über solche Ausfuhren lägen vor. Aus Rücksicht auf kommerzielle Interessen und Fragen der nationalen Sicherheit könne jedoch keine Auskunft erteilt werden. LONDON - Großbritannien verweigert die Auskunft über die Exporte von Corona-Impfstoff in andere Länder - unter anderem mit Verweis auf kommerzielle Interessen der beteiligten Pharmaunternehmen. (Boerse, 11.05.2021 - 15:15) weiterlesen...

Impfstoff-Streit: Zweites EU-Verfahren gegen Astrazeneca. BRÜSSEL - Im Rechtsstreit um Lieferrückstände von Astrazeneca bei Corona-Impfstoff führt die EU-Kommission nun offiziell ein zweites Gerichtsverfahren gegen den britisch-schwedischen Hersteller. Nach dem bereits laufenden Eilverfahren gehe es in einem Hauptsacheverfahren ab 24. September um die genaue rechtliche Prüfung von Vertragspflichten und möglicher Verstöße, teilte ein Kommissionssprecher am Dienstag mit. Impfstoff-Streit: Zweites EU-Verfahren gegen Astrazeneca (Boerse, 11.05.2021 - 14:01) weiterlesen...

Italiens Corona-Kommissar: Impf-Zweifel mit Hausärzten lösen. "Es ist wichtig, die Nachricht zu verbreiten, dass alle Impfstoffe wirksam sind", sagte der außerordentliche Kommissar für den Corona-Notfall, Francesco Figliuolo, im Interview der Zeitung "La Stampa" (Dienstag). Es gebe viele Impfgegner, aber es zeige sich auch ein Problem mit Menschen, die speziell beim Corona-Vakzin von Astrazeneca Zweifel haben. ROM - Italiens Corona-Kommissar hat für die Impfkampagne gegen Covid-19 mehr Aufklärung über die Impfstoffe gefordert. (Wirtschaft, 11.05.2021 - 10:51) weiterlesen...

Corona-Erleichterungen für Geimpfte greifen von Sonntag an (durchgehend aktualisiert) (Boerse, 07.05.2021 - 14:02) weiterlesen...

Aus Vorsicht: Briten unter 40 bekommen Alternative zu Astrazeneca. Das teilten die britische Impfkommission JCVI und die Arzneimittelbehörde MHRA am Freitag mit. LONDON - Wegen der Gefahr seltener Blutgerinnsel sollen Menschen unter 40 Jahren in Großbritannien künftig bevorzugt eine Alternative zum Corona-Impfstoff von Astrazeneca erhalten. (Wirtschaft, 07.05.2021 - 13:35) weiterlesen...

Spahn: Kommende Woche eine Million Astrazeneca-Dosen ohne Priorität. Das kündigte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Freitag in Berlin an. Am Vortag hatten Bund und Länder die Priorisierung mit einer festen Vorrangliste für diesen Impfstoff aufgehoben. Künftig ist es dem Arzt in Absprache mit dem Impfling auch freigestellt, den Abstand für eine Astrazeneca-Zweitimpfung von zwölf auf bis zu vier Wochen zu verkürzen. BERLIN - In der kommenden Woche sollen eine Million Astrazeneca -Dosen an die Arztpraxen in Deutschland geliefert werden, die dann ohne Priorisierung vergeben werden. (Boerse, 07.05.2021 - 11:28) weiterlesen...