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Indikatoren, Deutschland

BERLIN - Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) zieht eine weitgehend positive Zwischenbilanz zur frühen Phase der Integration von Geflüchteten.

20.08.2020 - 12:06:01

DIW: Integration Geflüchteter in vielen Bereichen gelungen. Mit Blick auf vier wissenschaftliche Untersuchungen sagte Katharina Spieß, Ökonomin und Leiterin der Abteilung Bildung und Familie am DIW Berlin am Mittwoch: "Die Studien zeigen, dass in vielen Bereichen die Integration von Geflüchteten bereits gelungen ist." Auch in den nächsten Jahren würden aber weitere Anstrengungen notwendig sein.

nutzen deutsche Industriekonzerne derzeit die Spendierfreudigkeit institutioneller Investoren, und die ist durch das sehr niedrige Renditeniveau gegeben", kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank. Kapitalerhöhungen gäben Interessenten die Möglichkeit, mittels Abschlägen in Unternehmen einzusteigen und sie böten umgekehrt den Unternehmen ein gutes Finanzierungsumfeld. "Eine klassische Win-Win-Situation", so Lipkow. Er rechnet im Fall der Genehmigung durch die Aktionärsversammlung mit einer ähnlich raschen Platzierung wie bei RWE.

Dass die Schaeffler-Aktie dennoch so kräftig verliert, wurde am Markt nicht nur mit der Verwässerung für die Altaktionäre und der an diesem Tag allgemein schwachen Autobranche begründet. Analyst Marc-René Tonn von Warburg Research verwies auf zahlreiche große Unsicherheiten. So habe einerseits der Finanzchef gewechselt und andererseits habe Schaeffler nicht präzise umrissen, wofür genau die Mittel eingesetzt werden sollen. Sollte womöglich ein Zukauf anvisiert werden, könnte es dann auch noch teuer werden. "Denn wenn Schaeffler sich verstärkt, dürfte es im Zukunftsbereich Elektromobilität sein, und da sind die Bewertungen derzeit recht hoch", sagte Tonn. "Hinzu kommt, dass Schaeffler Vorzugsaktien ausgeben will. Die sind folglich nicht stimmberechtigt, und das mögen viele Investoren auch nicht sonderlich."

Analyst Frank Schwope von der NordLB erwartet, dass Schaeffler das frische Kapital für den Konzernumbau nutzen dürfte, in dem sich das Unternehmen gerade befindet - zumal die Corona-Krise die Lage beim Autozulieferer verschärft hat. Vorstellen kann er sich zudem vor allem Investitionen in neue Technologien und möglicherweise kleinere Zukäufe. "Mit großen Akquisitionen in diesem Umfeld rechne ich bei Schaeffler nach deren Erfahrung mit Conti nicht."/ck/bek/jha/

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