Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

BERLIN - Das CDU-Präsidium hat sich einmütig hinter eine Kanzlerkandidatur von Parteichef Armin Laschet gestellt.

12.04.2021 - 11:50:27

CDU-Präsidium für Laschet als Kanzlerkandidat. Das bestätigte der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier am Montag nach einer Sitzung des Präsidiums in Berlin. Das CDU-Präsidium habe Laschet ohne Ausnahme unterstützt, sagte Bouffier. Man habe aber keinen Beschluss gefasst - dies war auch nicht geplant. Die Vorstellung der CDU-Spitze sei es, eine gemeinsame Lösung mit der CSU in Wochenfrist hinzubekommen.

Bouffier ergänzte mit Blick auf Laschet, das Präsidium habe deutlich gemacht, "dass wir ihn für außergewöhnlich geeignet halten und ihn gebeten, mit Markus Söder jetzt gemeinsam den weiteren Weg zu besprechen, wie wir das machen". Die Herausforderung sei so groß, "dass wir die nur gemeinsam stemmen können", sagte er und nannte die Bewältigung der Pandemie und die Lage in Europa. "Wir glauben, dass die Union das am besten kann. Aber das kann sie nur dann, wenn CDU und CSU ganz eng beieinander sind und wir das in einem wirklich guten Prozess miteinander dann auch zu Ende bringen." Er sei zuversichtlich, dass dies gelinge.

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, mahnte nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in der Sitzung ein zügiges und dann einvernehmliches Ergebnis der Debatte an.

Im Anschluss an die Präsidiumssitzung wollte Laschet auch im größeren Parteivorstand für Unterstützung werben. Laschet und Söder hatten am Sonntag erstmals ihre Bereitschaft zur Kandidatur öffentlich erklärt. Laschet wollte die Öffentlichkeit am frühen Nachmittag über das Ergebnis der Beratungen der CDU-Spitze informieren. Ursprünglich war geplant, dass sich Generalsekretär Paul Ziemiak den Fragen stellt.

Am Nachmittag wollte auch das CSU-Präsidium über die Frage der Kanzlerkandidatur beraten. Söder hatte seine Kandidatur am Sonntag bei einem gemeinsamen Auftritt mit Laschet vor der Spitze der Unionsfraktion von einer breiten Unterstützung durch die CDU abhängig gemacht. Der bayerische Ministerpräsident sagte zu, anderenfalls sich einzuordnen und ohne Groll mit Laschet zusammenzuarbeiten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Russland setzt USA und Tschechien auf Liste 'unfreundlicher Staaten' (Im neuen 5. (Wirtschaft, 14.05.2021 - 22:29) weiterlesen...

Weißes Haus: Ende der Benzinknappheit nach Pipeline-Angriff in Sicht. "Das Ende ist in Sicht", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, am Freitag. Es werde allerdings noch "ein paar Tage" dauern, bis wieder Normalität hergestellt sei. Psaki rief Autofahrer in den betroffenen Regionen erneut dazu auf, kein Benzin zu horten. Die Colonial Pipeline war Ziel eines Hacker-Angriffs geworden. WASHINGTON - Nach Wiederaufnahme des Betriebs der größten Benzin-Pipeline der USA hat die US-Regierung ein baldiges Ende der Engpässe an Tankstellen im Südosten des Landes in Aussicht gestellt. (Wirtschaft, 14.05.2021 - 20:48) weiterlesen...

RKI: Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit 20. März unter 100. BERLIN - Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) erstmals seit dem 20. März wieder die Schwelle von 100 unterschritten. Nach Stand des RKI-Dashboards von 04.56 Uhr lag der Wert am Freitag bei 96,5 (20. März: 99,9). Am Vortag hatte das RKI die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche mit 103,6 angegeben, am Freitag vor einer Woche mit 125,7. Einen Höchststand hatte die bundesweite Inzidenz während der dritten Welle am 26. April mit 169,3 erreicht. Der bisher höchste Inzidenz-Wert hatte bei 197,6 am 22. Dezember vergangenen Jahres gelegen. RKI: Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit 20. März unter 100 (Wirtschaft, 14.05.2021 - 20:41) weiterlesen...

Johnson: Indische Variante leichter übertragbar als bisheriges Virus. Noch sei nicht klar, um wie viel schneller sich die Variante verbreite, so der konservative Politiker weiter. Im schlimmsten Fall stünden dem Land schwere Entscheidungen bevor. LONDON - Die indische Variante des Coronavirus B.1.617.2 ist nach Ansicht britischer Experten leichter übertragbar als die bisher vorherrschenden Virus-Varianten, inklusive der sogenannten britischen Variante B.1.1.7. Das sagte der Premierminister Boris Johnson am Freitag in London. (Wirtschaft, 14.05.2021 - 20:41) weiterlesen...

RKI-Chef verteidigt Einsatz von Masken gegen Corona. Der Behördenchef verwies am Freitag auf Alltagsmasken, OP-Masken und FFP2- sowie FFP3-Masken. "All diese drei Maßnahmen fördern den Infektionsschutz", sagte Wieler als Zeuge im Corona-Untersuchungsausschuss des Brandenburger Landtags in Potdsam. Anfangs habe es Unsicherheit darüber gegeben, ob Masken einen wirksamen Schutz gegen das Coronavirus bieten könnten. POTSDAM - Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, hält den Einsatz von Masken im Kampf gegen die Corona-Pandemie für ein wichtiges Mittel. (Wirtschaft, 14.05.2021 - 20:10) weiterlesen...

Großbritannien wird wieder als Corona-Risikogebiet eingestuft. Grund ist das "zumindestens eingeschränkte Vorkommen" der zuerst in Indien festgestellten Virusvariante, wie das Robert Koch-Institut am Freitag im Internet bekanntgab. Die Variante B.1.617.2 hat in Indien zu dramatischen Infektionszahlen beigetragen. Die Nachbarländer Sri Lanka und Nepal werden von der Bundesregierung am Sonntag ebenfalls hochgestuft: Sri Lanka zum Risikogebiet und Nepal zum Virusvariantengebiet, der höchsten Risikostufe, für die weitgehende Reisebeschränkungen gelten. BERLIN - Die Bundesregierung stuft Großbritannien trotz niedriger Infektionszahlen ab Sonntag wieder als Corona-Risikogebiet ein. (Wirtschaft, 14.05.2021 - 20:07) weiterlesen...