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BERLIN - Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) setzt zur Nachvollziehbarkeit der Atommüll-Endlagersuche nicht nur auf ein neues Gesetz.

14.11.2019 - 14:00:26

Bundesamt: Brauchen Plan B zur transparenten Wahl für Atommüll-Lager. "Wir müssen eben kucken, dass wir auch einen Plan B haben", sagte BfE-Präsident Wolfram König am Donnerstag in Berlin. Mit einem Gesetz sollten die geologischen Daten offengelegt werden, auf deren Basis ein Standort ausgewählt wird. Die gehörten oft privaten Firmen und seien damit nicht einsehbar, sagen Kritiker.

Bisher ist noch nicht absehbar, wann das Geologiedatengesetz kommen wird. Nach Informationen der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) könnte es nicht vor dem 1. Oktober 2020 so weit sein. BfE-Präsident König will sich deshalb nicht davon abhängig machen, auch wenn er das Gesetz bevorzugen würde. Der Zeitplan zur Standortsuche stehe und müsse mit oder ohne Gesetz eingehalten werden. Im Herbst 2020 soll ein erster Zwischenbericht Regionen als Endlager ausschließen.

Ohne Geologiedatengesetz müssten die Daten mühsam nach einer Einzelfallabwägung zwischen privatem und öffentlichem Interesse veröffentlicht werden. Auf diesem Wege könnte die Entscheidung nächstes Jahr nicht rechtzeitig transparent gemacht werden. Die BGE sucht deshalb nach alternativen Lösungen. Noch ist unklar, wie diese aussehen könnten.

Die Frage der Endlagerung von hoch radioaktivem Atommüll in Deutschland ist seit Jahrzehnten ungeklärt. In einem transparenten Verfahren soll ein Ort nach nachvollziehbaren geologischen Kriterien gesucht werden. Ziel ist, bis 2031 einen unterirdischen Ort zu finden, an dem der strahlende Abfall eine Million Jahre möglichst sicher lagern kann.

@ dpa.de

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