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Regierungen, Russland

BERLIN - CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat vor einem Treffen mit der belarussischen Oppositionellen Swetlana Tichanowskaja die Forderung nach raschen Neuwahlen in Belarus erneuert.

07.10.2020 - 13:31:05

Dobrindt vor Treffen mit Tichanowskaja: Wollen schnelle Neuwahlen. "Wir wollen sehr schnell Neuwahlen in Weißrussland sehen. Das ist der einzige Weg, um das Land zu befrieden und auch zu einer fairen, demokratischen Regierungsentscheidung zu kommen", sagte Dobrindt am Dienstag in Berlin. Bei einem Treffen mit Tichanowskaja gemeinsam mit CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak will Dobrindt am späten Nachmittag erfahren, welchen Repressalien Tichanowskaja ausgesetzt sei und wie sie sich ihre Arbeit weiterhin vorstelle.

MEXIKO-STADT - Ein schwerer Hurrikan hat sich am frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) Mexikos Halbinsel Yucatán genähert. Der Wirbelsturm "Delta" werde in wenigen Stunden im Nordosten der Halbinsel auf Land treffen und starke Winde sowie lebensbedrohliche Sturmfluten mit sich bringen, teilte das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA am frühen Morgen in seinem jüngsten Lagebericht mit.

In dem Gebiet im Nordosten Yucatáns, über das "Delta" den Vorhersagen zufolge hinwegziehen wird, liegen beliebte Urlaubsorte wie Cancún, Cozumel oder Tulum. Nach Medienberichten, die sich auf Behördenangaben stützten, hielten sich in dem dortigen Bundesstaat Quintana Roo trotz der Corona-Pandemie rund 40 000 Touristen auf. Allein in Cancún standen laut Bürgermeisterin Mara Lezama 170 Notunterkünfte bereit.

Der Sturm war am Dienstag über dem Karibischen Meer als Hurrikan der zweithöchsten Stufe vier an den Cayman-Inseln vorbeigezogen, er schwächte sich laut Hurrikan-Zentrum aber mittlerweile auf die Kategorie drei ab. Seine Winde erreichten Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 185 Kilometern pro Stunde, teilte das Hurrikan-Zentrum weiter mit. Dem jüngsten Lagebericht der Behörde zufolge befand er sich zuletzt 55 Kilometer von der Urlaubsinsel Cozumel entfernt und bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von 28 Kilometern pro Stunde in west-nordwestliche Richtung.

Der Gouverneur von Quintana Roo, Carlos Joaquín, sagte am Dienstag, es würden Wellen von bis zu zehn Metern Höhe sowie Stromausfälle erwartet. Besonders bedrohte Gegenden wurden evakuiert und verzichtbare Aktivitäten eingestellt, auch im Nachbarstaat Yucatán. Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador kündigte den Einsatz von 5000 Soldaten zum Katastrophenschutz an.

"Delta" ist nach Angaben von Gouverneur Joaquín der stärkste Sturm in der Gegend seit 2005, als "Wilma" große Teile der weißen Sandstrände von Cancún wegspülte. Um sie wiederherzustellen, wurden für rund 20 Millionen US-Dollar 2,7 Millionen Kubikmeter Sand herbeigeschafft.

Auch für Kuba und die Cayman-Inseln wurde für die kommenden Tage starker Regen vorhergesagt. Nach Angaben des Hurrikan-Zentrums war damit zu rechnen, dass er sich über Land etwas zunächst abschwächen, dann aber bei seinem Durchzug über den südlichen Golf von Mexiko wieder an Kraft gewinnen würde. Am späten Donnerstag könne er wieder zum Hurrikan der Stufe vier werden, teilte das Hurrikan-Zentrum weiter mit. Am Freitag dürfte er sich dem nördlichen Golf - und damit der US-Küste - nähern.

Die Hurrikan-Saison im Atlantik, die von Juni bis November dauert, fällt dieses Jahr besonders heftig aus. Die 21 Namen, die in alphabetischer Reihenfolge für die Stürme vorgesehen waren, sind bereits aufgebraucht, so dass nun auf das griechische Alphabet zurückgegriffen wird. Das passierte zuletzt ebenfalls im Jahr 2005. Die zunehmende Intensität tropischer Wirbelstürme, die für ihre Entstehung warmes Wasser brauchen, ist Experten zufolge eine Folge des Klimawandels.

@ dpa.de

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