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Regierungen, Deutschland

BERLIN - CSU-Chef Markus Söder hat die Union davor gewarnt, bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr ein leichtes Spiel zu erwarten.

04.09.2020 - 05:22:32

Söder: Union sollte nicht glauben, dass Bundestagswahl einfach wird. "Umfragewerte können sich sehr schnell verändern. Das Rennen ist völlig offen", sagte Bayerns Ministerpräsident den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitag). Die neue Strategie der SPD sei ziemlich klar: "Die SPD will radikal nach links ziehen - und versucht sich mit Olaf Scholz ein bürgerliches Gesicht zu geben. Die Sozialdemokraten werden aber alles daran setzen, dass es eine linke, nicht-bürgerliche Mehrheit gibt." Die Union sollte daher nicht glauben, "dass die Bundestagswahl einfach wird", mahnte Söder.

Die CDU-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, Susanne Eisenmann, sprach sich dafür aus, die Kanzlerkandidatur der Union Ende dieses Jahres oder gleich nach dem Jahreswechsel zu klären. "Die Vorsitzenden von CDU und CSU sollten sich am besten kurz nach dem Parteitag der CDU, also kurz vor Weihnachten oder direkt zu Beginn des neuen Jahres auf einen Kandidaten einigen", sagte sie dem "Focus". Eine zügige Einigung sei wichtig, "damit wir geschlossen ins Wahljahr 2021 starten können".

CSU-Chef Söder hatte im vergangenen Monat eine Festlegung erst im März 2021 ins Gespräch gebracht. "Wir sollten uns das klug überlegen und keinen voreiligen Frühstart hinlegen", sagte er nun den Funke-Zeitungen. Söder liegt in Umfragen zur Frage der Unions-Kanzlerkandidatur seit Längerem weit vor den möglichen CDU-Bewerbern - betont aber immer wieder, sein Platz sei in Bayern. Diese Linie bekräftigte er erneut: "Als CSU-Vorsitzender und Ministerpräsident ist man ausbefördert."

Vor der Entscheidung über die Kanzlerkandidatur steht bei der CDU noch die Wahl des neuen Parteivorsitzenden an, der Anfang Dezember auf einem Parteitag in Stuttgart gekürt werden soll. Als aussichtsreichste Kandidaten gelten NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, der Wirtschaftsexperte Friedrich Merz und der Außenexperte Norbert Röttgen.

@ dpa.de

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