Italien, Deutschland

BERLIN - CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat für eine besonnene Reaktion auf das klare Nein des britischen Parlaments zum zwischen der EU und London ausgehandelten Brexit-Abkommen geworben.

15.01.2019 - 21:42:25

Nach Nein zum Brexit-Abkommen kühlen Kopf bewahren. "Wir müssen jetzt auch einen kühlen Kopf bewahren, auch wenn das Herz da wirklich schwer ist heute", sagte Kramp-Karrenbauer am Dienstagabend beim Neujahrsempfang des Parlamentskreises Mittelstand in Berlin. "Wir haben ja befürchtet, dass es zu einem solchen Votum kommt.

Kramp-Karrenbauer sprach von einem traurigen Abend und sagte: "Unser Signal an die Briten kann ja nur sein: Es ist jetzt eine Entscheidung, die uns schmerzt. Und wir sagen: Wir wären froh ihr würdet bleiben, wann immer ihr das entscheiden wollt." Es sei ja noch Zeit bis Ende März. Nun müsse abgewartet werden, wie sich die Dinge in Großbritannien entwickelten. Auch auf europäischer Ebene werde geprüft, wie man mit der Situation umgehe. "Und natürlich hat Deutschland eine besondere Rolle in Europa und sicherlich auch in dieser Diskussion", sagte Kramp-Karrenbauer.

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) dämpfte Hoffnungen von Premierministerin Theresa May auf Nachverhandlungen mit der EU. Er bedauerte ebenfalls, dass das britische Parlament das Brexit-Abkommen abgelehnt hat. Auf Twitter schrieb Brinkhaus: "Alle müssen jetzt die Ruhe bewahren. Die EU kann aber ihre Prinzipien nicht aufgeben, so sehr wir mit den Briten weiter eng verbunden bleiben wollen." Das britische Parlament hatte das zwischen Brüssel und London ausgehandelte Brexit-Abkommen mit 432 zu 202 Stimmen abgelehnt.

@ dpa.de

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