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BERLIN / CARACAS - Der Oppositionsführer in Venezuela, Juan Guaidó, erwartet von den EU-Staaten, dass sie nach dem Vorbild der USA Sanktionen gegen die sozialistische Regierung seines Heimatlands verhängen.

29.01.2019 - 23:01:24

Oppositionsführer in Venezuela: EU sollte Sanktionen erlassen. Der selbst ernannte Interimspräsident sagte der "Bild"-Zeitung (Mittwoch) auf die Frage, ob es solche Sanktionen Deutschlands und der EU geben müsse: "Ja, absolut, wir brauchen weitere Sanktionen aus der EU, so wie sie ja auch von den USA beschlossen wurden. Wir sind hier in einer Diktatur, und es muss Druck geben. Es werden immer mehr Menschen ermordet.

In dem ölreichen Staat tobt ein Machtkampf zwischen Regierung und Opposition. Der von den USA unterstützte Parlamentschef Guaidó hatte sich vergangene Woche zum Übergangspräsidenten erklärt und will den sozialistischen Staatschef Nicolás Maduro aus dem Amt drängen. Die Wiederwahl Maduros im vergangenen Jahr lief demokratischen Standards zuwider. Die USA versuchen seit dieser Woche, Maduros Regierung mit Sanktionen gegen den lebenswichtigen Ölsektor in die Knie zu zwingen.

Guaidó setzt zudem darauf, dass die EU mit dem Ultimatum gegen Maduro Ernst macht. Mehrere europäische Staaten hatten ultimativ gedroht: Ruft er bis zum Wochenende keine freien und fairen Wahlen aus, wollen unter anderen Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien Guaidó als legitimen Interimspräsidenten anerkennen.

Guaidó äußerte sich in dem Interview auch zur Gefahr, selbst verhaftet zu werden. "Es gab allein in den vergangenen Wochen 700 Menschen, die bei Protesten verhaftet wurden. In den Gefängnissen sind 300 politisch Gefangene. Wir alle leben immer am Rande der Inhaftierung oder sogar der Ermordung. Dies hindert uns jedoch nicht an der Wahrnehmung unserer Verantwortung."

Die venezolanische Justiz hatte am Dienstag Ermittlungen gegen ihn eingeleitet. Generalstaatsanwalt Tareck William Saab beantragte beim Obersten Gerichtshof, Guaidó die Ausreise aus dem südamerikanischen Land zu untersagen und seine Konten einzufrieren.

@ dpa.de

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