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Regierungen, Deutschland

BERLIN - Bundesweit dürfte es momentan schätzungsweise rund 6350 aktive bekannte Corona-Infektionen geben.

25.06.2020 - 16:01:24

630 registrierte Neuinfektionen - schätzungsweise 6350 aktive Fälle. Das geht aus vom Robert Koch-Institut (RKI) bereitgestellten Zahlen von Donnerstag hervor. Demnach ist rund jeder 13 000. Mensch in Deutschland aktuell infiziert. Das Infektionsgeschehen unterscheidet sich allerdings zwischen den Regionen stark. Während es in einigen wenigen Landkreisen viele Infektionen gibt, meldet der überwiegende Teil der Kreise laut RKI keine oder nur ganz wenige neue Ansteckungen.

Über einen längeren Zeitraum nahm die Anzahl der nachgewiesenen akuten Infektionen ab. Dieser Trend ist nun gestoppt. Nach den RKI-Angaben von Donnerstag (Datenstand 25.6. 0 Uhr) war die Zahl der binnen 24 Stunden gemeldeten Neuinfektionen mit 630 höher als die geschätzte Zahl der Genesenen (500) im selben Zeitraum.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut RKI 192 079 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Bundesweit starben demnach 8927 mit dem Virus infizierte Menschen - das bedeutet ein Plus von 13 im Vergleich zum Vortag. Etwa 176 800 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

In vier Landkreisen oder kreisfreien Städten wurden nach Angaben des RKI und der Gesundheitsämter weiterhin hohe Sieben-Tage-Inzidenzen mit über 25 Fälle pro 100 000 Einwohner beobachtet. So bleiben die Werte im Kreis Gütersloh und in dessen Nachbarkreis Warendorf, im Landkreis Göttingen und in der Stadt Hamm nach Angaben der niedersächsischen und des nordrhein-westfälischen Gesundheitsämter weiterhin hoch. Dieser Anstieg ist in erster Linie auf die großen lokal begrenzten Ausbrüche zurückzuführen. In Gütersloh hatte es viele Infizierte beim Schlachbetrieb Tönnies gegeben.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 24.6., 0.00 Uhr, bundesweit bei 0,72 (Vortag: 2,02). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Dass der R-Wert so starken Schwankungen unterliegt, hängt nach Angaben des RKI mit lokalen Häufungen von nachgewiesenen Neuinfektionen zusammen. "Die Dynamik der verschiedenen Ausbruchgeschehen wird zum Teil auch durch veranlasste Reihentestungen im Umfang der erkannten Ausbrüche beeinflusst, die zeitnah zum Erkennen von weiteren infizierten Personen führen können", heißt es in dem aktuellen RKI-Lagebericht.

Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen sank dieser Wert mit Datenstand 24.6., 0.00 Uhr, auf 1,17 (Vortag: 1,67). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

@ dpa.de

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