Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Ernährung, Regierungen

BERLIN - Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner stößt mit ihren Vorschlägen zur künftigen EU-Agrarfinanzierung in Deutschland bei Umweltorganisationen auf Kritik.

01.03.2021 - 17:06:28

Klöckner-Idee für neue EU-Agrarfinanzierung trifft auf geteiltes Echo. Sie kündigte am Montag an, "mit Augenmaß" vorzugehen. "Allen ist klar, dass es zu Veränderungen kommen muss", sagte die CDU-Politikerin.

Die Umweltorganisation WWF bezeichnete die Vorschläge als unzureichend und teilte mit: "Der Entwurf hilft weder Landwirtinnen und Landwirten noch der Natur." Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) kritisierte auch, dass Klöckner nicht auf Ergebnisse aus Brüssel warte. Derzeit wird auf EU-Ebene noch über die genaue Ausgestaltung der künftigen Agrarpolitik diskutiert.

Im Ringen mit den Ländern um die nationale Umsetzung der künftigen Fördergelder aus Brüssel legte das Bundesministerium nun Eckpunkte vor. Dabei geht es um einen "Strategieplan", den Deutschland bis 1. Januar 2022 an die Europäische Kommission schicken muss. Klöckner macht Tempo, dies vor dem Bundestagswahlkampf zu besiegeln. Die reformierte EU-Agrarfinanzierung soll dann ab Anfang 2023 greifen.

Generell sollen künftig 20 Prozent der Direktzahlungen aus Brüssel an spezielle höhere Umwelt- und Klimaleistungen geknüpft sein - dies sind 900 Millionen Euro jährlich. Umweltorganisationen und das Europaparlament fordern mindestens 30 Prozent für diese Zahlungen. Konkret schlägt das Ministerium hierfür unter anderem eine Ausweitung "nichtproduktiver Flächen" ohne Ackerbau und Tierhaltung vor. Grasflächen sollen seltener gemäht oder gedüngt und von weniger Tieren genutzt werden. Für diese Ideen gibt es Lob vom Bauernverband: "Die Vorschläge gehen grundsätzlich in die richtige Richtung", heißt es. Kritisch sieht der Verband eine geplante Umverteilung der EU-Agrar-Gelder.

Aus der ersten Säule der Direktzahlungen sollen künftig acht statt sechs Prozent in die zweite Säule für Klima- und Umweltschutzmaßnahmen umgeschichtet werden. Um kleinere und mittlere Höfe stärker zu unterstützen, ist geplant, die ersten Hektare stärker zu fördern. Unter anderem sollen großen Betrieben Zahlungen gekürzt werden, die über 60 000 Euro oder 100 000 Euro Basisprämie hinausgehen. Das gekürzte Geld soll den Ländern aber nicht verloren gehen, sondern in die zweite Säule gelenkt werden. Der Grünen-Agrarpolitiker Martin Häusling kritisiert, dass laut dem Entwurf weiterhin 80 Prozent der Gelder über die Fläche verteilt werde.

Insgesamt sollen die deutschen Bauern künftig jährlich 4,9 Milliarden Euro an Direktzahlungen aus Brüssel bekommen und im DurchsSchnitt weitere 1,1 Milliarden Euro für Fördermaßnahmen in der zweiten Säule.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

RKI registriert 24 097 Corona-Neuinfektionen und 246 neue Todesfälle. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 246 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Samstagmorgen hervor. Wegen der Feiertage und der Schulferien könnten die Corona-Zahlen des RKI noch nicht vergleichbar mit den Werten vor Ostern sein. Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 18 129 Neuinfektionen und 120 neue Todesfälle verzeichnet. BERLIN - Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 24 097 Corona-Neuinfektionen gemeldet. (Wirtschaft, 10.04.2021 - 13:04) weiterlesen...

Bisher 42 Fälle von Sinusvenenthrombose nach Astrazeneca-Impfung. LANGEN - In Deutschland sind bislang 42 Verdachtsfälle einer Sinusvenenthrombose nach Impfung mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca bekannt. Das berichtete das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) am Freitagabend. Die 42 Fälle der speziellen Form sehr seltener Hirnvenenthrombosen seien bis zum 2. April gemeldet worden, in 23 Fällen sei zusätzlich eine Thrombozytopenie (Mangel an Blutplättchen) gemeldet worden. Bisher 42 Fälle von Sinusvenenthrombose nach Astrazeneca-Impfung (Boerse, 10.04.2021 - 13:03) weiterlesen...

Merz bei K-Frage gegen Söder - Abgeordnete pochen auf Mitspracherecht. "Die CDU kann sich den Kanzlerkandidaten eigentlich nicht nehmen lassen", sagte der CDU-Politiker dem "Westfälischen Anzeiger" (Samstag). Trotz der schwachen Umfragewerte habe der CDU-Vorsitzende Armin Laschet unverändert gute Chancen. "Umfragen sind eine Augenblicksaufnahme. Sie taugen nicht für eine dauerhafte, langfristige und personalpolitisch strategische Entscheidung." Merz hatte im Januar den Kampf um den CDU-Bundesvorsitz gegen Armin Laschet verloren. BERLIN - Der CDU-Politiker Friedrich Merz hat sich im unionsinternen Ringen um die Kanzlerkandidatur gegen CSU-Chef Markus Söder ausgesprochen. (Wirtschaft, 10.04.2021 - 13:03) weiterlesen...

Merz: 'CDU kann sich Kanzlerkandidaten nicht nehmen lassen'. "Die CDU kann sich den Kanzlerkandidaten eigentlich nicht nehmen lassen", sagte Merz dem "Westfälischen Anzeiger" (Samstag). Trotz der schwachen Umfragewerte habe der CDU-Vorsitzende Armin Laschet unverändert gute Chancen. "Umfragen sind eine Augenblicksaufnahme. Sie taugen nicht für eine dauerhafte, langfristige und personalpolitisch strategische Entscheidung." Merz hatte im Januar den Kampf um den CDU-Bundesvorsitz gegen Armin Laschet verloren. BERLIN - Der CDU-Politiker Friedrich Merz hat sich gegen CSU-Chef Markus Söder als Kanzlerkandidat der Union ausgesprochen. (Wirtschaft, 10.04.2021 - 12:40) weiterlesen...

Michel: 'Europa wird führender Impfstoffhersteller'. "Wenn wir die Produktion in den nächsten Wochen weiter beschleunigen, wird Europa ein führender, vielleicht sogar der weltgrößte Impfstoffhersteller sein", sagte Michel dem "Handelsblatt" und anderen europäischen Wirtschaftsmedien (Samstag). BERLIN - EU-Ratspräsident Charles Michel hat den Aufstieg der Europäischen Union zu einem führenden Impfstoffproduzenten der Welt vorausgesagt. (Wirtschaft, 10.04.2021 - 12:38) weiterlesen...

In CDU wächst Druck für schnelle Kanzlerkandidatenkür. Die als Konkurrenten geltenden Parteivorsitzenden Armin Laschet (CDU) und Markus Söder (CSU) hatten sich ursprünglich auf einen Zeitraum zwischen Ostern und Pfingsten - also bis in sechs Wochen - geeinigt; inzwischen drängt auch Laschet auf eine sehr schnelle Klärung. BERLIN - Angesichts der derzeitigen Schwäche der Union wächst in der CDU der Druck für eine baldige Entscheidung über die Kanzlerkandidatur. (Wirtschaft, 10.04.2021 - 12:37) weiterlesen...