Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Ernährung, Agrar

Berlin - Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat die Deutschen aufgefordert, einen höheren Anteil ihres Einkommens für Essen auszugeben.

11.01.2020 - 19:48:25

Klöckner: Deutsche sollten mehr für Essen ausgeben

«Da liegen wir mit weniger als zehn Prozent am unteren Ende der Europäischen Union», sagte die CDU-Politikern der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Sie finde es gut, dass sich die Menschen heute mehr als früher für die Methoden der Tierhaltung interessierten. «Dann müssen sie aber auch wissen, dass das mehr kostet - und sagen: Ich esse vielleicht nicht mehr jeden Tag Fleisch, dafür aber besseres.»

Klöckner kritisierte die Preispolitik der Supermärkte. Sie finde es unanständig, «wenn der Handel die Kunden mit Dumpingpreisen für Fleisch in den Laden lockt, damit sie dort andere Produkte kaufen». Nur bei höheren Preisen könnten Tierhalter auch weiterhin in Deutschland produzieren, ohne dass es zu Importen aus Ländern mit niedrigeren Standards komme.

Erst vor wenigen Tagen hatte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller, mehr Informationen für Kaufentscheidungen im Supermarkt gefordert. «Der Preis ist keine Orientierung für Qualität», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Es stimme nicht mehr, dass teure Lebensmittel automatisch gut seien und preiswerte automatisch schlecht. Nötig sei, Verbrauchern das Leben zu erleichtern, sie nicht für dumm zu verkaufen und deutlich zu machen, wo es unterschiedliche Produkt- und Prozessqualitäten gebe. «Dann werden wir auch eine ausdifferenzierte Zahlungsbereitschaft erleben.»

Zu Lockpreisen etwa für Fleisch ist ein Treffen bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Handelsunternehmen geplant - einen Termin gibt es noch nicht. Mehr Wertschätzung für Lebensmittel ist auch ein Thema bei der Agrar- und Ernährungsmesse Grüne Woche (17. bis 26. Januar) in Berlin.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Tausende fordern neue Landwirtschaftspolitik. Angeführt von mehr als 150 Traktoren startete der bunte Zug aus Bauern, Klima- und Tierschützern sowie weiteren Verbänden am Mittag vor dem Brandenburger Tor. Auf Plakaten waren Forderungen wie «Subvention nur für Bio!» und für den Erhalt der Artenvielfalt auf deutschen Äckern zu lesen. Laut Polizei verlief der Protest ruhig. Zahlen zu den Teilnehmern nannten die Beamten zunächst nicht, die Veranstalter sprachen von 27 000 Demonstranten. Berlin - Tausende Menschen sind unter dem Motto «Wir haben es satt!» für eine umweltfreundlichere Landwirtschaft durch Berlin gezogen. (Politik, 18.01.2020 - 15:52) weiterlesen...

Ärger wegen umstrittener Banner auf Nürnberger Bauern-Demo. Der Veranstalter der Demo, Sebastian Dickow, bestätigte, dass einzelne Teilnehmer am Freitag mit Transparenten aufgefallen waren. Zuvor waren Fotos von Traktoren im Internet aufgetaucht, an die große Plakate mit eisernen Kreuzen, einem Adler und den Sprüchen «Die Wahrheit siegt» oder «Klagt nicht, kämpft» montiert waren. Man habe den Leuten gesagt, sie sollten ihre Banner abnehmen, sagte Dickow weiter. Nürnberg - Nach einer Demonstration von Landwirten in Nürnberg gibt es Ärger um Banner mit in rechtsextremen Kreisen verwendeten Symbolen an einzelnen Traktoren. (Politik, 18.01.2020 - 15:06) weiterlesen...

Klöckner: Handel wichtig für weltweite Ernährungssicherung. «Es gibt ein Menschenrecht auf Nahrung», sagte die CDU-Politikerin am Rande einer internationalen Agrarministerministerkonferenz anlässlich der Grünen Woche in Berlin. Mehr als 60 Länder der Erde hätten aber nicht die Ressourcen, die eigene Bevölkerung zu ernähren. Daher sei der Austausch wichtig, an dem etwa auch Kleinbauern und Frauen teilhaben müssten. An der Konferenz nahmen Regierungsvertreter aus 71 Ländern teil. Berlin - Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat die Bedeutung des Handels für die weltweite Ernährungssicherung betont. (Politik, 18.01.2020 - 14:16) weiterlesen...

Demo für umweltfreundlichere Landwirtschaft gestartet. Dazu aufgerufen hatte ein Bündnis aus Bauern, Klima- und Tierschützern sowie weiteren Verbänden. Unter dem Motto «Wir haben es satt!» fordern die Aktivisten die Bundesregierung zu einer Wende in der Agrarpolitik hin zu besseren Klima- und Tierschutzmaßnahmen auf. Bäuerinnen und Bauern übergaben am Vormittag eine Protestnote an Regierungsvertreter aus rund 70 Ländern, die zu einer Agrarministerkonferenz in Berlin zusammengekommen waren. Berlin - Am Mittag ist ein Protestzug aus tausenden Menschen und mehr als 150 Traktoren am Brandenburger Tor in Berlin gestartet. (Politik, 18.01.2020 - 12:52) weiterlesen...

Demo zur Grünen Woche: Erste Traktoren gestartet. Bereits am Vormittag starteten die ersten Traktoren von Brandenburg aus, wie die Organisatoren mitteilten. Zu dem Protest aufgerufen hat ein Bündnis aus Bauern, Klima- und Tierschützern sowie weiteren Verbänden. Die Initiative «Wir haben es satt!» erwartet bei der zehnten Auflage des Protestzuges mindestens 15 000 Teilnehmer und 100 Traktoren. Berlin - In Berlin rollen schon wieder die ersten Traktoren: Anlässlich der Agrar- und Ernährungsmesse Grüne Woche wollen Tausende Menschen am Mittag für eine umweltfreundlichere Landwirtschaft demonstrieren. (Politik, 18.01.2020 - 10:54) weiterlesen...

Schulze fordert mehr Unterstützung für Landwirte. «Bei 69 Cent für einen Liter Milch und Schleuderpreisen für Fleisch können es die Bauern kaum schaffen, gleichzeitig die Umwelt zu schützen, für sauberes Trinkwasser zu sorgen und die Artenvielfalt zu erhalten», sagte Schulze der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Bundesumweltministerin Svenja Schulze will vor dem Hintergrund jüngster Proteste mehr Unterstützung für Landwirte - und sieht dabei auch die EU in der Pflicht. (Politik, 18.01.2020 - 07:10) weiterlesen...