Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Spanien

BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angesichts der Lage im Amazonas-Gebiet "erhebliche Zweifel" an der Umsetzung des EU-Handelsabkommens mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur.

21.08.2020 - 13:07:27

Merkel hat 'erhebliche Zweifel' an Umsetzung des Mercosur-Abkommens. Man sehe "mit großer Sorge" auf Abholzung und Brandrodungen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. "Und in dem Zusammenhang stellen sich ernsthafte Fragen, ob eine Umsetzung des Abkommens in dem intendierten Geist zur Zeit gewährleistet wäre. Das sehen wir mit Skepsis." Es gebe "aus heutiger Sicht erhebliche Zweifel, ob das Abkommen so wie intendiert auch umgesetzt werden könnte, wenn man auf die aktuellen Entwicklungen, die schrecklichen Waldverluste, die es dort zu beklagen gibt, schaut", sagte Seibert.

Derzeit laufe die Rechtsförmlichkeits-Prüfung, dann werde es dem Rat zur Zustimmung vorgelegt und der Ratifizierungsprozess starte, erklärte Seibert. "Selbstverständlich muss auf dieser ganzen Strecke beobachtet werden, ob die Rahmenbedingungen für eine Unterschrift gegeben sind." Die Bundesregierung stehe "zu Geist und Intentionen des Freihandelsabkommens. "Und jetzt muss man aber genau hingucken. Und da stellen sich Fragen."

Nach einem Treffen mit Merkel am Vortag hatten Vertreterinnen von Fridays for Future gesagt, die Kanzlerin habe ihnen zugesagt, das Abkommen in seiner derzeitigen Form nicht zu unterschreiben. Die deutsche Aktivistin Luisa Neubauer hatte am Freitag sogar auf Twitter geschrieben, Merkel habe erklärt, das Abkommen "definitiv nicht zu unterschreiben". Aus vertraulichen Gesprächen berichte er nicht, sagte Seibert am Freitag.

Die Ratifizierung des Abkommens der EU mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay stockt. Ein Grund ist auch die Debatte in der EU über die Abholzung des brasilianischen Regenwaldes. Frankreich hatte bereits ein Veto gegen das ausgehandelte Freihandelsabkommen angekündigt. Mit dem Abkommen wollen die EU und die vier südamerikanischen Länder die größte Freihandelszone der Welt aufbauen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Großbritannien empfiehlt wieder Arbeit von zu Hause. "Leuten, denen es möglich ist, von zu Hause zu arbeiten, würden wir empfehlen, das zu tun", sagte Staatsminister Michael Gove am Dienstag dem Sender Sky News. LONDON - Angesichts stark steigender Infektionszahlen empfiehlt die britische Regierung ihren Bürgern im Kampf gegen das Coronavirus wieder die Arbeit im Home Office. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 09:17) weiterlesen...

Robert Koch-Institut: Wichtige Kennziffer in Hamm weit über 50. Das RKI wies am Dienstag einen Wert von 64,8 aus. Die Stadt selbst hatte am Montag von 71 gesprochen. Die Zahlen von RKI und Kommunen unterscheiden sich oft wegen der Meldewege. HAMM - Die Stadt Hamm in Westfalen liegt jetzt auch nach den offiziellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) weit über der wichtigen Kennziffer von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern in sieben Tagen. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 09:09) weiterlesen...

KORREKTUR: Corona-Auflage: Frühe Sperrstunde für englische Pubs und Restaurants (Berichtigung: Die Regelungen gelten nur für den Landesteil England) (Wirtschaft, 22.09.2020 - 08:58) weiterlesen...

Umweltschützer protestieren in Leipzig gegen Fehmarnbeltquerung. Das Bündnis Beltretter forderte auf Transparenten einen Stopp des Projekts. Der 9. Senat des Gerichts verhandelt von Dienstag an die Klagen zweier Umweltverbände und mehrerer Fährunternehmen gegen die Planungen zum Fehmarnbelttunnel. LEIPZIG - Vor Beginn der Verhandlung des Bundesverwaltungsgerichts zur Fehmarnbeltquerung haben Umweltschützer am Dienstagmorgen in Leipzig gegen den umstrittenen Tunnelbau protestiert. (Boerse, 22.09.2020 - 08:44) weiterlesen...

Umbau zum klimaneutralen Wohnen braucht finanzielle Hilfe. "Wir wissen, was wir technisch in unserem Wohnungsbestand tun müssen", sagte Buch der Deutschen Presse-Agentur und der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Der Umbau sei auch finanzierbar, wenn durch gesetzliche Änderungen die Stromerzeugung und Stromspeicherung in den Wohnquartieren unterstützt werde. BOCHUM - Die Wohnungsbranche benötigt nach Einschätzung des Vorstandschefs von Deutschlands größtem Vermieter Vonovia , Rolf Buch, finanzielle Unterstützung auf dem Weg zur Klimaneutralität. (Boerse, 22.09.2020 - 08:33) weiterlesen...

Schulze: Ziel ist EU-Einigung zum Klimaziel bis Jahresende. "Mein Ziel ist es, unter deutscher Ratspräsidentschaft eine Einigung zum Europäischen Klimaschutzgesetz und damit zum Klimaziel für 2030 zu erzielen", sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Eine Grundlage dafür soll ein informelles Treffen der Umweltminister in Berlin in der kommenden Woche bilden. "Wir werden uns jetzt detailliert mit den Vorschlägen der EU-Kommission und der umfassenden Folgenabschätzung befassen", kündigte Schulze an. BERLIN - Bundesumweltministerin Svenja Schulze will noch in diesem Jahr unter deutscher Verhandlungsleitung eine Einigung auf deutlich mehr Klimaschutz in der Europäischen Union schaffen. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 06:35) weiterlesen...