Regierungen, USA

BERLIN - Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat Russland zur Reduzierung seiner Truppen an der Grenze zur Ukraine aufgefordert und erneut mit "hohen Kosten" für den Fall eines Einmarsches gewarnt.

18.01.2022 - 16:42:26

Scholz droht Russland erneut mit 'hohen Kosten' bei Einmarsch. Auf die Frage, ob es dann auch Konsequenzen für die Gaspipeline Nord Stream 2 geben werde, sagte Scholz am Dienstag, "dass alles zu diskutieren ist, wenn es zu einer militärischen Intervention gegen die Ukraine kommt". Eine mögliche gemeinsame koordinierte Reaktion werde vorbereitet und mit den Bündnispartnern besprochen.

Gleichzeitig sprach sich Scholz nach einem Gespräch mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg dafür aus, "alles dafür zu tun, dass es nicht zu einer militärischen Aggression gegen die Ukraine kommt". Er verwies dabei auf die in der vergangenen Woche begonnenen Gespräche zwischen Russland und den USA, der Nato und der OSZE. "Wir wollen alle gemeinsam konstruktive und stabile Beziehungen zu Russland." Man sei auch bereit zu einem "ernsthaften Dialog" zu Sicherheitsfragen mit Moskau. Er betonte auch, dass er sich weiter für eine Wiederaufnahme der Gespräche zwischen Russland, der Ukraine, Deutschland und Frankreich einsetzen werde.

@ dpa.de

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