Spanien, Italien

BERLIN - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble setzt mit dem neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron auf einen neuen Schub zur Reform der Euro-Zone.

23.06.2017 - 15:00:25

Schäuble hofft mit Macron auf Reformschub in Euro-Zone. "Ich hoffe, dass der Schwung, den der neu gewählte französische Präsident auch in die europäische Politik - auch atmosphärisch - bringt, dazu beiträgt, dass wie heute bessere Chancen haben als in früheren Jahren, die notwendigen strukturellen Veränderungen - auch durch gewisse Vertragsänderungen - zu erreichen", sagte Schäuble am Freitag in Berlin vor Familienunternehmern. Die Europäische Währungsunion könne nicht mehr in einem so starken Maße von der Geldpolitik zusammengehalten werden, sagte der CDU-Politiker weiter.

Schäuble bekräftigte, dass ihm eine moderatere Geldpolitik lieber wäre - was aber keine Kritik an der Europäischen Zentralbank (EZB) sei. Ursache seien vielmehr die Strukturprobleme in der Währungsunion. Für Deutschland sei die EZB-Politik des billigen Geldes "ein bisschen zu locker", für andere Volkswirtschaften immer noch ambitioniert. Dieser Zielkonflikt könne nur gelöst werden, indem in der Euro-Zone bessere Strukturen geschaffen werden. Eine gemeinsame Geldpolitik erfordere eigentlich auch eine gemeinsame Wirtschaftspolitik. Aber solange es dafür nicht die Institutionen und die Regeln gebe, müssten Vereinbarungen eingehalten werden, sagte Schäuble. Dies sei der einzige Weg, wie mehr Verlässlichkeit der Euro-Zone erreicht werde.

@ dpa.de

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