Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Finanzdienstleister, Deutschland

BERLIN - Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat erneut vor unerwünschten Nebenwirkungen einer extrem lockeren Geldpolitik gewarnt.

28.11.2019 - 20:37:24

Bundesbankpräsident: Das deutsche Finanzsystem ist verwundbarer geworden. Auf Dauer könnte dies die Risiken für die Finanzstabilität erhöhen, sagte Weidmann am Donnertag laut Redetext in Berlin. "In der Gesamtschau ist das deutsche Finanzsystem verwundbarer geworden für den Fall, dass die Konjunktur unerwartet einbricht und nicht nur - wie aktuell - eine Zeit lang auf der Stelle tritt", warnte der Währungshüter.

Sollte es zu einem Einbruch der Konjunktur kommen, "könnten wieder mehr Kredite ausfallen und zugleich die Sicherheiten an Wert verlieren", sagte Weidmann. Und aufgrund der niedrigen Risikovorsorge der Banken würden die entstehenden Verluste schneller auf das Eigenkapital der Geldhäuser durchschlagen.

Darüber hinaus verwies Weidmann auf die Folgen der expansiven Geldpolitik für den Immobilienmarkt. Er geht davon aus, dass die Geldpolitik in der Eurozone "wohl ihren Anteil" am starke Anstieg der Preise für Wohnimmobilien habe. Der Preisanstieg in den deutschen Städten sei deutlich stärker, als durch längerfristige wirtschaftliche und demografische Faktoren gerechtfertigt erscheine. Die Überbewertungen am Immobilienmarkt könnte dazu führen, "dass Banken die Werthaltigkeit ihrer Kreditsicherheiten überschätzen", warnte Weidmann.

Trotz der aufgezeigten Gefahren sieht Weidmann die aktuelle Entwicklung aber noch nicht kritisch. Risiken auf dem Immobilienmarkt können sich vor allem dann aufbauen, wenn neben den Preisen auch die Kredite kräftig steigen und Banken zugleich ihre Vergabestandards stark lockern. "Eine solche Spirale ist in Deutschland derzeit aber nicht in Sicht", erklärte der Notenbanker.

Es sei aber noch zu früh, um ein abschließendes Urteil über die expansive Geldpolitik mit dem Kaufprogramm für Anleihen zu fällen. "Gerade die längerfristigen Effekte der unkonventionellen Geldpolitik sind noch zu wenig erforscht", sagte Weidmann.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Mit Beschluss des Verwaltungsrates vom 29.11.2019 wird das Anlagereglement der nebag ag angepasst. Mit Beschluss des Verwaltungsrates vom 29.11.2019 wird das Anlagereglement der nebag ag angepasst Mit Beschluss des Verwaltungsrates vom 29.11.2019 wird das Anlagereglement der nebag ag angepasst (Boerse, 16.12.2019 - 05:02) weiterlesen...

Wiener Privatbank SE Wiener Privatbank SE / Ing. (Boerse, 13.12.2019 - 13:32) weiterlesen...

ENCAVIS AG erwirbt operatives 81 MW Windparkportfolio in Dänemark. ENCAVIS AG erwirbt operatives 81 MW Windparkportfolio in Dänemark ENCAVIS AG erwirbt operatives 81 MW Windparkportfolio in Dänemark (Boerse, 13.12.2019 - 06:37) weiterlesen...

Gesetz gegen grenzüberschreitende Steuertricks. Dieses Ziel verfolgt ein Gesetz, das der Bundestag am Donnerstagabend verabschiedet hat. Wenn der Bundesrat ebenfalls grünes Licht gibt, müssen Banken, Steuerberater, Anwälte und Wirtschaftsprüfer künftig melden, wenn sie zu fragwürdigen Steuersparmodellen beraten haben. BERLIN - Durch eine verschärfte Meldepflicht sollen grenzüberschreitende Steuerschlupflöcher schneller erkannt und gestopft werden. (Wirtschaft, 12.12.2019 - 18:36) weiterlesen...

Aareal Bank AG: Vertrag von Vorstandsmitglied Marc Heß bis 2024 verlängert. Aareal Bank AG: Vertrag von Vorstandsmitglied Marc Heß bis 2024 verlängert Aareal Bank AG: Vertrag von Vorstandsmitglied Marc Heß bis 2024 verlängert (Boerse, 12.12.2019 - 18:34) weiterlesen...

Betriebsrentner müssen weniger Krankenkassenbeiträge zahlen. Ab dem kommenden Jahr müssen sie auf ihre Betriebsrente erst oberhalb eines Freibetrags von gut 159 Euro Beiträge an die Krankenkasse abführen. Der Bundestag verabschiedete am Donnerstag ein entsprechendes Gesetz. Bei einer monatlichen Betriebsrente von 169 Euro muss der Kassenbeitrag von 14,6 Prozent sowie ein eventueller Zusatzbeitrag damit nur für die 10 Euro jenseits des Freibetrags bezahlt werden. BERLIN - Deutschlands Betriebsrentner werden finanziell entlastet. (Boerse, 12.12.2019 - 17:32) weiterlesen...