Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

BERLIN - Bundesaußenminister Heiko Maas hat die erneute Verlängerung des EU-Gipfels in Brüssel begrüßt und Einigungsbereitschaft auf allen Seiten angemahnt.

20.07.2020 - 08:53:29

Maas begrüßt Verlängerung des EU-Gipfels - Röttgen warnt vor Egoismus. "Dass in Brüssel heute weiterverhandelt wird, ist wichtig. Es zeigt, dass alle eine Lösung wollen, statt das Problem auf die lange Bank zu schieben", sagte der SPD-Politiker vor seiner Abreise nach Estland, wo er die Außenminister der drei baltischen Staaten treffen will.

Die erneute Verlängerung der Verhandlungen über das milliardenschwere Paket zur Bewältigung der Corona-Krise zeige aber auch, dass eine gewaltige Kraftanstrengungen nötig sei, um Europa gemeinsam wieder stark zu machen. "Die Corona-Pandemie hat uns alle erschüttert. Umso wichtiger ist jetzt eine Antwort, die schnell wirkt und niemanden in der Europäischen Union zurücklässt. Die Solidarität aller Staaten untereinander wird sich für alle auszahlen", betonte Maas. Europas Wort habe weltweit am meisten Gewicht, wenn alle geeint aufträten.

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, Norbert Röttgen, äußerte scharfe Kritik an der Haltung mancher EU-Staaten. Das "Ausmaß von einzelnen Egoismen einzelner Teilnehmer" sei absolut erschreckend und werde "der historischen Aufgabe, vor der wir alle stehen, auch die Einheit Europas zu bewahren, nicht gerecht", sagte der CDU-Politiker im ARD-"Morgenmagazin". "Hier steht viel auf dem Spiel - nicht nur Euro, nicht nur Geldbeträge, sondern der Überlebens- und Selbstbehauptungswille der EU. Darum geht es, und das muss klar werden. Und deswegen müssen die Egoismen überwunden werden."

"Wir haben eine Jahrhundertpandemie und eine Jahrhundertrezession zugleich", sagte der Kandidat für den CDU-Vorsitz weiter. Das sei eine Situation, in der Europa sich dadurch beweisen und bewähren müsse, dass die Stärkeren den Schwächeren helfen. "Darum habe ich für die Geizigen Vier an dieser Stelle kein Verständnis, wenn sie diese Solidarität immer weiter drücken, drücken und minimieren wollen. (...) Aber ich habe für die Empfänger auch kein Vertändnis, die sagen: Was wir mit dem Geld machen, da wollen wir nicht, dass irgendeiner reinredet."

Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten hatten ihre Verhandlungen in der Nacht zum Montag erneut vertagt. EU-Ratspräsident Charles Michel kündigte einen neuen Verhandlungsvorschlag an. Am Nachmittag soll der Gipfel fortgesetzt werden. Als die "Sparsamen Vier" gelten die Länder Österreich, Niederlande, Schweden und Dänemark, die sich - inzwischen zusammen mit Finnland - gegen hohe Zuschüsse im Corona-Krisenprogramm sträuben. Sie würden am liebsten nur rückzahlbare Kredite an von der Pandemie hart getroffene Staaten wie Italien und Spanien vergeben.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Warburg Bank offenbar zur Aussage in Bürgerschaftsausschuss bereit. Voraussetzung sei, dass die Sitzung nicht öffentlich stattfinde, sagte der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Richard Seelmaecker der Deutschen Presse-Agentur am Freitagabend. Das habe ihm ein Vertreter der Bank kurz vor einer Sondersitzung des Ausschusses telefonisch angeboten. "Ich werde ihn jetzt bitten, dieses Angebot schriftlich an den Vorsitzenden des Ausschusses zu übermitteln", sagte er. HAMBURG - Die im Cum-Ex-Skandal belastete Warburg Bank ist offenbar bereit, auf das Steuergeheimnis zu verzichten und sich vor dem Haushaltsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft zu Steuerforderungen zu äußern. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 22:12) weiterlesen...

'Wirtschaftsweiser' Feld rechnet nicht mit Massenarbeitslosigkeit. Zwar werde die Arbeitslosigkeit infolge des wirtschaftlichen Einbruchs steigen. "Aber ich erwarte keine Massenarbeitslosigkeit", sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Zeitungsgruppe "Welt". BERLIN - Der Chef der sogenannten Wirtschaftsweisen, Lars Feld, erwartet keine dramatische Verschlechterung auf dem deutschen Arbeitsmarkt durch die Corona-Krise. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 19:33) weiterlesen...

Hamburgs Finanzsenator: Keine politische Einflussnahme in Warburg-Steuerfall. Er habe keinen Grund, an einer entsprechenden Erklärung des obersten Hamburger Finanzbeamten Ernst Stoll zu zweifeln, sagte Dressel am Freitag bei einer Sondersitzung des Haushaltsausschusses der Bürgerschaft. HAMBURG - Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) hat erneut jede politische Einflussnahme auf den Steuerfall der in den Cum-Ex-Skandal verwickelten Warburg Bank zurückgewiesen. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 17:55) weiterlesen...

Scholz macht Corona-Miese - Das dicke Ende droht. Geplant ist eine Nettokreditaufnahme von rund 96 Milliarden Euro. Auch im kommenden Jahr soll die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse ausgesetzt werden, wie es am Freitag aus Kreisen des Finanzministeriums hieß. Der Krise solle nicht hinterhergespart werden. BERLIN - Im Kampf gegen die Corona-Krise will Finanzminister Olaf Scholz (SPD) auch im kommenden Jahr neue Schulden in Milliardenhöhe aufnehmen. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 16:45) weiterlesen...

Europa soll mit frischem Geld führend bei Supercomputern werden. "Wie wir im Kampf gegen die Corona-Pandemie sehen, unterstützen Supercomputer bereits heute die Suche nach Therapien, die Erkennung und Vorhersage der Infektionsverbreitung oder die Entscheidungsfindung über Eindämmungsmaßnahmen", sagte die Vizepräsidentin der EU-Kommission, Margrethe Vestager, am Freitag in Brüssel. Hochleistungsrechner könnten zudem einen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten - zum Beispiel indem sie helfen, die Stromversorgung effizienter zu machen. BRÜSSEL - In Europa sollen acht Milliarden Euro in die nächste Generation von Supercomputern fließen. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 15:53) weiterlesen...

Kreise: Scholz will 2021 rund 96 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen. Auch im kommenden Jahr soll die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse ausgesetzt werden, wie es am Freitag aus Kreisen des Finanzministeriums hieß. BERLIN - Im Kampf gegen die Corona-Krise will Finanzminister Olaf Scholz (SPD) im Bundeshaushalt 2021 rund 96 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 15:36) weiterlesen...