Lebensmittelhandel, Pharmahandel

BERLIN - Bundesagrarministerin Julia Klöckner hat vor einer "reflexartigen" Ablehnung neuer Gentechnik-Methoden bei Lebensmitteln gewarnt.

13.07.2018 - 16:56:24

Klöckner gegen reflexartiges Nein zu Gentechnik bei Lebensmitteln. "Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht aus einer Luxusposition des Überflusses heraus dem Fortschritt verweigern, der für andere Regionen der Welt lebensrettend sein kann", sagte die CDU-Politikerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstag). Neue Züchtungsmethoden könnten etwa Chancen in Regionen bieten, in denen zu trockene Böden die Ernte gefährden.

Klöckner forderte zugleich mehr Transparenz. Auf den Markt komme nur, was gesundheitlich unbedenklich sei. Trotzdem bereite das Thema Verbrauchern Unbehagen, da sie nicht umfassend wüssten, ob und was in der Produktionskette verändert wurde. Nötig sei "eine transparentere Kennzeichnung, die den ganzen Prozess in den Blick nimmt".

Mit der Gentechnik befasst sich am 25. Juli auch der Europäische Gerichtshof (EuGH). Geklärt werden soll unter anderem, ob bestimmte neue Methoden von strengen Gentechnikregeln ausgenommen sind. Dabei geht es auch um Zulassungsverfahren und Kennzeichnungspflichten.

Klöckner betonte im Deutschlandfunk, dass das geplante Tierwohl-Label für Fleisch im Supermarkt Haltungsbedingungen über dem gesetzlichen Standard anzeigen solle. Sie wandte sich jedoch gegen überzogene Anforderungen. "Es bringt nichts, in fantastischen Höhen Bedingungen zu formulieren für ein Tierwohl-Label, wenn die Breite nicht mitmachen würde." Es gelte, die Tierhalter mitzunehmen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

KORREKTUR: Auch MediaMarktSaturn-Geschäftsführer Wolfgang Kirsch muss gehen. (Klargestellt wird, dass die MediamarktSaturn-Mutter Ceconomy Gewinnwarnungen herausgegeben hatte und dort nun eine neue Führung die Wende schaffen soll.) KORREKTUR: Auch MediaMarktSaturn-Geschäftsführer Wolfgang Kirsch muss gehen (Boerse, 14.11.2018 - 19:38) weiterlesen...

Gerry Weber baut weitere Stellen ab und schließt nochmals Filialen. Nach Informationen des "Westfalen-Blatts" (Bielefeld) will das Management nach mehreren bereits umgesetzten Sparprogrammen nochmals weltweit 900 von 6500 Jobs streichen. Zusätzlich sollen 170 bis 200 Filialen geschlossen werden. Die Zeitung beruft sich auf Informationen aus einer Mitarbeiterversammlung von Mittwoch. HALLE - Der in eine Krise geratene Modekonzern Gerry Weber muss zusätzliche Stellen abbauen und weitere Läden schließen. (Boerse, 14.11.2018 - 18:24) weiterlesen...

MediaMarktSaturn-Geschäftsführer Wolfgang Kirsch muss gehen. "Nach 25 Jahren bei MediaMarktSaturn hat Wolfgang Kirsch für sich erkannt, dass es jetzt an der Zeit ist zu gehen, um einer neuen Führung Raum zu geben", teilte der nun verbleibende Geschäftsführer, Ferran Reverter, am Mittwoch in Ingolstadt mit. Der Konzern hatte jüngst zwei Gewinnwarnungen rausgeben müssen, für die maßgeblich das schleppende Deutschlandgeschäft verantwortlich war. Reverter zufolge war Kirsch bereits am Dienstag offiziell zurückgetreten. INGOLSTADT - Der für das Deutschlandgeschäft verantwortliche Geschäftsführer des Handelskonzerns MediaMarktSaturn, Wolfgang Kirsch, muss seinen Posten räumen. (Boerse, 14.11.2018 - 17:47) weiterlesen...

WDH/ANALYSE: Baader Bank sieht weniger Risiken bei Metro - Aktie hoch auf 'Hold' (Im 3. Satz wurde klargestellt, dass die Studie am Dienstag vorlag) (Boerse, 14.11.2018 - 14:11) weiterlesen...

ANALYSE: Baader Bank sieht weniger Risiken bei Metro - Aktie hoch auf 'Hold'. Deshalb stufte Analyst Volker Bosse die Papiere von "Sell" auf "Hold" hoch und erhöhte das Kursziel von 10,00 auf 14,50 (Kurs: 14,39) Euro. Das Chance-Risiko-Profil habe sich verbessert, schrieb Bosse in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Die bessere Einschätzung begründete er mit dem geplanten Verkauf der schwächelnden Supermarktkette Real und einem möglichen Übernahmeangebot der Investmentgesellschaft EPGC für den Handelskonzern. MÜNCHEN - Die Baader Bank sieht für die Aktien der Metro AG nicht mehr so viele Risiken wie bisher. (Boerse, 14.11.2018 - 13:55) weiterlesen...

WDH: Wettbewerb bei E-Zigaretten wird schärfer - Philip Morris macht Druck. (Im letzten Absatz wurde die Formulierung zur Schädlichkeit neu gefasst: E-Zigaretten sollen weniger schädlich sein als herkömmlichen Zigaretten.) WDH: Wettbewerb bei E-Zigaretten wird schärfer - Philip Morris macht Druck (Boerse, 14.11.2018 - 13:43) weiterlesen...