Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

BERLIN / BRÜSSEL - Die deutsche Autobranche hält Überlegungen der EU-Kommission zu nochmals stark verschärften Abgasregeln in der bisherigen Form für überzogen - auch mit Blick auf Stickoxide.

18.11.2020 - 15:53:29

Autobranche bekräftigt: Bisherige EU-Abgaspläne so nicht umsetzbar. Jüngst bekanntgewordene Empfehlungen für die neue Euro-7-Norm aus einer Auftragsstudie seien so nicht realistisch, bekräftigte VDA-Chefin Hildegard Müller am Mittwoch. "Was diese Norm vorsieht, ist praktisch nicht zu schaffen.

Die Hersteller nähmen gesundheitliche Themen wie den Ausstoß von Stickoxiden (NOx) "mit hoher Priorität ernst", sagte Müller nach dem "Autogipfel" von Bund, Ländern, Branche und Gewerkschaften am Vorabend. Einige Beamte in Brüssel wollten offenbar "ein Szenario, das technisch nicht umsetzbar ist. Die Kommissionspräsidentin hat die Verantwortung, hier Vernunft in die Sache zu bringen."

Neben dem Klimagas Kohlendioxid (CO2), für das bereits seit diesem Jahr gesonderte, strengere EU-Emissionsregeln gelten, sind besonders seit der Diesel-Krise auch die gesundheitsschädlichen Stickoxide im Blick. In hoher Konzentration können sie als Atemgifte wirken. Manipulationen bei NOx-Testwerten lösten 2015 den Abgasskandal aus.

Die Autohersteller rechnen bei insgesamt deutlich verschärften Grenzwerten mit einem De-facto-Aus von Verbrennungsmotoren ab dem Jahr 2025. Die Studie für die EU-Kommission legt den politischen Entscheidern nun spürbar strengere Emissionsvorgaben nahe - auch bei Stickoxiden sollen die Regelungen nachgeschärft werden. Der zuständige EU-Kommissar Thierry Breton wies die deutsche Kritik an der künftigen Auto-Abgasnorm Euro 7 am Dienstag zurück. Es sei noch keine Entscheidung gefallen. "Unser Vorschlag, den wir Ende 2021 vorlegen, wird sowohl ehrgeizig als auch realistisch sein."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Bau der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 geht im Dezember weiter. Das sagte ein Unternehmenssprecher am Samstag. Zuvor hatte NDR 1 Radio MV darüber berichtet. Nach Informationen des Senders hat das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee in Stralsund für Schiffsführer ab dem kommenden Sonnabend Bauarbeiten südlich des Gebietes Adlergrund angekündigt und um besondere Vorsicht gebeten. Dort liegen die beiden Rohr-Enden, die von der Anlandestation Lubmin in Richtung Ostsee führen. SASSNITZ - Der Bau der deutsch-russischen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 soll im Dezember nach dann etwa einjähriger Unterbrechung weitergehen. (Boerse, 28.11.2020 - 17:00) weiterlesen...

Brexit: Unterhändler verhandeln wieder persönlich über Handelspakt. "Die Gespräche laufen seit heute wieder persönlich", sagte eine britische Regierungssprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Man sei in der "Endphase" und erwarte tägliche Gespräche. Auf britischer Seite leitet Chefunterhändler David Frost die Runde. LONDON - Nach einer vorsorglichen Corona-Quarantäne hat der EU-Unterhändler Michel Barnier am Samstag die Verhandlungen über einen Brexit-Handelspakt mit Großbritannien in London fortgesetzt. (Wirtschaft, 28.11.2020 - 15:41) weiterlesen...

Frankreich lockert strenge Corona-Regeln. In der ersten Phase der schrittweisen Aufhebung des Lockdowns dürfen nun auch nichtlebensnotwendige Geschäfte ihre Türen wieder öffnen. Dafür gelten allerdings strikte Auflagen. So müssen pro Kunde etwa acht Quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung stehen. Auch Friseure können nun wieder Kunden empfangen. PARIS - Nach knapp einem Monat strikter Ausgangssperren hat Frankreich seine Corona-Regeln etwas gelockert. (Wirtschaft, 28.11.2020 - 15:35) weiterlesen...

Kein Waffenembargo für Türkei: Athen kritisiert Berlin. "Ich kann wirklich nicht verstehen, dass Deutschland nicht bereit ist, seine enorme wirtschaftliche Macht zu nutzen, um ein klares Signal zu setzen, indem es die Forderung Athens nach einem Waffenembargo gegen die Türkei durchsetzt", sagte er dem Internetportal Politico (Samstag). BRÜSSEL/ATHEN - Der griechische Außenminister Nikos Dendias wirft Berlin vor, seiner Führungsrolle in der EU-Ratspräsidentschaft nicht gerecht geworden zu sein. (Wirtschaft, 28.11.2020 - 15:27) weiterlesen...

Schottische Regierungschefin: Unabhängigkeit ist in Sichtweite. "Schottland ist ein Land, das kurz davor ist, Geschichte zu schreiben", sagte Sturgeon am Samstag auf dem Online-Event ihrer Scottish National Party (SNP). EDINBURGH - Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon hat sich auf einem Online-Parteitag erneut für eine Unabhängigkeit ihres Landes vom Rest Großbritanniens stark gemacht. (Wirtschaft, 28.11.2020 - 15:23) weiterlesen...

Experten: Corona-Lage und Wintersport in Italien nicht vereinbar. Es werde ein anderes Weihnachten werden, sagte der Präsident des Gesundheitsrates, Franco Locatelli, am Samstag. Die aktuellen Zahlen seien zudem "nicht mit einer Öffnung des Wintersportbetriebs vereinbar". Auch ein Silvester und Neujahr wie gewohnt seien in diesem Jahr unvorstellbar. ROM - Angesichts der Corona-Infektionszahlen in Italien haben Experten des Gesundheitsministeriums die Aussicht auf Wintersport und ein normales Weihnachten getrübt. (Wirtschaft, 28.11.2020 - 13:45) weiterlesen...