Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

BERLIN - Berlins Arbeitssenatorin Elke Breitenbach hat angesichts der Corona-Krise eine Ausweitung des Modellprojekts zum solidarischen Grundeinkommen angeregt.

30.07.2020 - 05:32:29

Berlins Arbeitssenatorin regt Ausweitung des solidarischen Grundeinkommens an. Möglicherweise sei es ein Weg, "um Langzeitarbeitslosigkeit bei einer Rezession im Nachgang der Pandemie zu verringern", sagte die Linke-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur.

In einer Rezession könne das solidarische Grundeinkommen noch mehr und noch ganz andere Menschen erreichen als bisher. Daher sei eine Evaluierung geplant. "Danach werden wir entscheiden, ob wir es verlängern und ob wir den Kreis der Berechtigten erweitern."

Das bundesweit einmalige Projekt, das Berlin sich 35 Millionen Euro jährlich kosten lässt, war Anfang August 2019 mit der Unterzeichnung der ersten Arbeitsverträge gestartet. Idee ist, Arbeitslosen für maximal fünf Jahre eine versicherungspflichtige und nach Tarif bezahlte Tätigkeit im gemeinnützigen Bereich zu finanzieren, anstatt sie in Hartz IV abrutschen zu lassen. Zudem sollen sie eine Perspektive auf einen unbefristeten Job haben.

Ein Jahr nach dem Start wurden laut Arbeitsverwaltung rund 500 Arbeitslose in das Grundeinkommen vermittelt. Trotz Verzögerungen bei der Stellenvermittlung wegen Corona hält Breitenbach am Ziel fest, bis Jahresende alle vom Land finanzierten 1000 Stellen zu besetzen.

"Ich denke, für geflüchtete Menschen wäre es gut, das Projekt solidarisches Grundeinkommen zu verlängern", fügte sie hinzu. "Denn wir hatten uns sehr gefreut, dass die Arbeitsmarktintegration für sie so gut geklappt hatte, allerdings im Niedriglohnsektor. Wir werden jetzt feststellen, das wohl viele von ihnen ihren Job in der Corona-Krise verloren haben." Hier könne womöglich eine Ausweitung helfen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Regierung des Libanon wankt - zwei Minister legen Ämter nieder. Zwei Minister legten am Sonntag ihre Ämter nieder. Ministerpräsident Hassan Diab war bemüht, weitere Kabinettsmitglieder vom Rücktritt vor einer für Montag geplanten Sitzung abzuhalten, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr. Hunderte protestierten am zweiten Tag in Folge aus Wut über die gewaltige Explosion vor knapp einer Woche. BEIRUT - Nach wachsendem Zorn über eine möglicherweise vermeidbare Explosion mit vielen Toten und Verletzten in Beirut gerät die Regierung des Libanon immer stärker ins Wanken. (Wirtschaft, 10.08.2020 - 07:07) weiterlesen...

Schuljahr beginnt in Schleswig-Holstein, Brandenburg und Berlin. Nachdem in der vergangenen Woche bereits in Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg die Schüler an die Schulen zurückgekommen waren, starten jetzt Schleswig-Holstein, Brandenburg und Berlin. KIEL - Unter Corona-Schutzmaßnahmen geht am Montag in drei weiteren Bundesländern das neue Schuljahr los. (Boerse, 10.08.2020 - 05:48) weiterlesen...

In drei weiteren Ländern beginnt Unterricht. Nachdem in der vergangenen Woche bereits in Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg die Schüler an die Schulen zurückgekommen waren, geht es jetzt in Schleswig-Holstein, Brandenburg und Berlin los. KIEL - Mit Corona-Schutzmaßnahmen startet an diesem Montag in drei weiteren Bundesländern das neue Schuljahr. (Wirtschaft, 10.08.2020 - 05:44) weiterlesen...

Kritischer Verleger Jimmy Lai in Hongkong festgenommen. Das berichteten die zum Unternehmen des 71-Jährigen gehörende Zeitung "Apple Daily" sowie andere Hongkonger Medien am Montag übereinstimmend. Lai werden demnach geheime Absprachen mit Kräften im Ausland und andere Verstöße vorgeworfen. HONGKONG - In Hongkong ist der pro-demokratische Medienmogul Jimmy Lai wegen unterstellter Verstöße gegen das umstrittene Gesetz zum Schutz der nationalen Sicherheit festgenommen worden. (Wirtschaft, 10.08.2020 - 05:43) weiterlesen...

RKI: 436 registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 216 327 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Montagmorgen im Internet meldete (Datenstand 10.8., 0.00 Uhr). Seit dem Vortag wurde ein neuer Todesfall gemeldet. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben nun bei 9197. Bis Sonntagmorgen hatten 197 400 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. BERLIN - Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 436 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. (Wirtschaft, 10.08.2020 - 05:43) weiterlesen...

Einsatz von Corona-Scouts in Gesundheitsämtern wird verlängert. Das kündigte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in der "Augsburger Allgemeinen" (Montag) an. Der Bund stelle dem Robert Koch-Institut (RKI) dafür 10,7 Millionen Euro für Personal- und Sachkosten zur Verfügung. "Unsere Gesundheitsämter vor Ort spielen in der Bekämpfung der Corona-Epidemie eine zentrale Rolle. Mit den Containment-Scouts unterstützen wir sie kurzfristig und flexibel", so Spahn. Seit April seien mehr als 510 Scouts rekrutiert worden, zunächst für sechs Monate. Bei den Scouts bestehe eine hohe Bereitschaft, die Arbeit in den Gesundheitsämtern fortzusetzen, hieß es aus dem Gesundheitsministerium. BERLIN - Der Einsatz von sogenannten Containment-Scouts in den Gesundheitsämtern für die Nachverfolgung von Corona-Kontakten soll um weitere sechs Monate verlängert werden. (Wirtschaft, 10.08.2020 - 05:22) weiterlesen...