Deutschland, Volkswirtschaft

BERLIN - Berlin zählt nach einer Studie auch in den nächsten Jahrzehnten zu den am stärksten wachsenden Städten in Deutschland.

07.10.2018 - 14:55:24

Studie: Berlin wächst bis 2045 auf vier Millionen Einwohner. Die Bundeshauptstadt wird 2045 gut vier Millionen Einwohner haben, wie die Prognos AG in ihrem neuen Deutschland-Report vorhersagt. Zuletzt waren es rund 3,7 Millionen.

Der größte Zuwachs ist nach der Studie bis 2030 zu erwarten. Dann soll Berlin knapp 3,9 Millionen Einwohner haben. Das bedeutet auch: Mit einem Einwohnerplus von folglich rund 25 000 pro Jahr in den nächsten zwölf Jahren würde Berlin langsamer wachsen als in den vergangenen Jahren.

Damit liegen die Studienautoren am oberen Rand der Szenarien, die der Senat für 2030 entworfen hat. Auch Hamburg und der Großraum München werden laut Prognos viele Zuzügler anziehen.

Der Zustrom der Neubürger treibt nach der Studie, die am Montag vorgelegt wurde, auch weiter das Wirtschaftswachstum in Berlin: Die Forscher rechnen damit, dass das Bruttoinlandsprodukt jährlich um 1,5 Prozent zulegt - etwas stärker als im Bundesdurchschnitt aber leicht weniger als in den süddeutschen Bundesländern. 2030 werde die Arbeitslosenquote auf 7,1 Prozent gesunken sein. 2017 waren es 9 Prozent gewesen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

MorphoSys AG MorphoSys AG: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. (Boerse, 18.12.2018 - 14:02) weiterlesen...

Deutsche Anleihen: Zur Kasse fester - Umlaufrendite 0,10 Prozent. Die Umlaufrendite fiel im Gegenzug von 0,12 Prozent am Vortag auf 0,10 Prozent, wie die Deutsche Bundesbank in Frankfurt mitteilte. FRANKFURT - Die Kurse deutscher Bundesanleihen sind am Dienstag im Kassahandel in der Tendenz gestiegen. (Sonstige, 18.12.2018 - 13:58) weiterlesen...

Altmaier äußert sich zurückhaltend zu Frankreichs Budgetplänen. "Darüber gibt es jetzt noch gar keine Klarheit", sagte Altmaier am Dienstag während eines Besuchs in Paris. "Wir diskutieren hier keine hypothetischen Fragen." Alle hätten ein Interesse daran, dass die EU-Regeln eingehalten würden. PARIS - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat sich zurückhaltend zu Frankreichs Ankündigung geäußert, die europäische Defizit-Obergrenze zu reißen. (Wirtschaft, 18.12.2018 - 13:53) weiterlesen...

Nach Ergebnissprung: VW-Beteiligung Navistar will 2019 noch mehr verdienen. Dabei trat die US-Beteiligung von Volkswagen im Schlussquartal dank guter Nachfrage noch einmal kräftig aufs Gaspedal. Konzernchef Troy Clarke zeigte sich auch für das bereits angelaufene neue Geschäftsjahr zuversichtlich: "Wir erwarten 2019 ein weiteres starkes Jahr für Navistar", sagte er laut Mitteilung vom Dienstag in Lisle. LISLE - Der US-Truckhersteller Navistar hat dank der guten Lkw-Konjunktur im Heimatmarkt im vergangenen Geschäftsjahr kräftig verdient. (Boerse, 18.12.2018 - 13:48) weiterlesen...

ROUNDUP/Begehrter Zuschuss: Fast 50 000 Baukindergeld-Anträge BERLIN - Es ist wegen der hohen Kosten umstritten, soll aber Familien in Zeiten steigender Bau- und Immobilienpreise beim Erwerb von Eigentum helfen: Drei Monate nach Einführung des Baukindergelds haben bereits 47 741 Familien in Deutschland die Leistung beantragt. (Wirtschaft, 18.12.2018 - 13:33) weiterlesen...

Schulze lobt EU-Kompromiss für Autos: Wird Klimaschutz voranbringen. Die Autobauer müssten sich zwar anstrengen, damit Neuwagen ab 2030 wie vereinbart 37,5 Prozent weniger Kohlendioxid (CO2) ausstoßen als 2021, teilte die SPD-Politikerin am Dienstag mit. Aber die Anreize für effizientere Autos und saubere Mobilität stärkten den Auto-Standort Europa. "Die EU-Standards werden dazu führen, dass die Hersteller nicht nur in China, sondern auch bei uns in Elektromobilität und Zukunftsjobs investieren", sagte sie. Verbraucher könnten sich auf sparsamere Autos freuen. BERLIN/BRÜSSEL - Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat den EU-Kompromiss zu schärferen Klimaschutz-Vorgaben für Neuwagen begrüßt. (Wirtschaft, 18.12.2018 - 13:26) weiterlesen...