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Vermischtes, Wildtierschutz Deutschland e.V.

Berlin - ?ber Bilder, welche Fallen f?r Fuchswelpen zeigen, die direkt in die Eing?nge der Baue montiert sind, emp?ren sich Tierfreunde aus gutem Grund.

20.05.2021 - 10:27:32

Die ganze Brutalit?t der Jungfuchsjagd. Diese Art der Jagd ist in unseren Augen nichts als Tierqu?lerei.

Berlin - ?ber Bilder, welche Fallen f?r Fuchswelpen zeigen, die direkt in die Eing?nge der Baue montiert sind, emp?ren sich Tierfreunde aus gutem Grund. Diese Art der Jagd ist in unseren Augen nichts als Tierqu?lerei.

Dabei vermittelt das Bild noch nicht einmal ansatzweise die Grausamkeiten, die J?ger beim Einsatz solcher Methoden bereitwillig in Kauf nehmen. Das wird deutlich in einer Abschlussarbeit zum Jagdwirt, die der in Hessen geb?rtige Kleintierj?ger Hildebrandt am Institut f?r Wildbiologie und Jagdwirtschaft an der Universit?t f?r Bodenkultur Wien eingereicht hatte. Dort beschreibt er, wie man seiner Meinung nach durch die T?tung von Fuchswelpen die Zahl der Feldhasen zur eigenen jagdlichen Nutzung steigern k?nne.

Zum Thema Jungfuchsfallen hei?t es dort auf den Seiten 40-41: "Die darin gefangenen Jungf?chse sind mit einem gezielten Kleinkaliber-Schuss zu erlegen. Nachdem einige Jungf?chse gefangen sind, sollte man mindestens nach dem Fang des letzten Jungfuchses die Falle noch weitere f?nf Tage eingebaut lassen und kontrollieren. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass selbst nach sechs Tagen noch der aller letzte Jungfuchs in die Falle l?uft."

Hildebrand berichtet weiter, dass s?mtliche weiteren Zug?nge zum Bau verschlossen werden: "Die Jungfuchsfallen m?ssen fast komplett in die R?hren eingebaut werden und am noch herausstehenden Teil nach oben hin gegen schlechte Witterung gesch?tzt werden. Zus?tzlich empfiehlt es sich, diese Fallen mit einem stabilen Hering aus Draht zu verankern. Ist die Falle eingebaut, kontrolliert man noch die Beweglichkeit der Fangklappen, um auszuschlie?en, dass die nach oben gedr?ckte Klappe zum Beispiel durch Wurzeln oben gehalten wird und so die Jungf?chse wieder aus der Falle in den Bau zur?ck laufen k?nnen. Alle anderen R?hren, die noch zu dem Fuchsbau geh?ren, aber nicht sehr stark belaufen sind, sind abzusuchen und gegen Ein- und Auslaufen zu verstopfen. Hierzu empfiehlt es sich, ca. 50 cm bis 100 cm lange Fichtenstangen o.?. dabei zu haben, um die R?hren massiv zu verkeilen. Nach Einbau der Fallen ist es ratsam, den Jungfuchsbau mit menschlicher Witterung zu verwittern. Hierf?r kann man das verschwitzte, gr?ne Hemd oder T-Shirt in die dar?ber liegenden Str?ucher h?ngen oder um den Jungfuchsbau herum "n?ssen". Damit wird verhindert, dass Altf?chse von au?en die R?hren freigraben und ihre Jungf?chse befreien."

Zur?ckgebliebene Welpen bleiben so ohne Nahrung ... bis das Killerkommando kommt oder sie verhungert sind. Im Klartext bedeutet das, dass beim Einsatz von Jungfuchsfallen den noch im Bau befindlichen Welpen die Versorgung durch die Elterntiere verwehrt wird und die Welpen bis zu sechs Tage lang an Hunger, Durst und Vernachl?ssigung leiden. Sie erleben w?hrenddessen, wie ihre Geschwister in die Falle tappen und erschossen werden und haben selbst schlie?lich nur die Wahl, im Bau zu sterben oder sich mit letzter Kraft auch in die Falle zu schleppen, wo ebenfalls der sichere Tod auf sie wartet.

Der Autor spricht sich in derselben Arbeit auf Seite 49 ?brigens auch v?llig ungeniert f?r die intensive Bejagung tr?chtiger Fuchsf?hen im Rahmen von revier?bergreifenden Fuchsjagdwochenenden im Januar/Februar aus. Er zeigt zum Beweis sogar ein eigenes Foto, auf dem der aufgeschlitzte Bauch einer tr?chtigen F?he zu sehen ist.

Wer also denkt, "J?ger machen sowas nicht", irrt sich gewaltig: Die Grausamkeit solcher Handlungen sowie die Selbstverst?ndlichkeit und K?lte, mit der Bef?rworter der Fuchsjagd nicht nur dar?ber berichten, sondern Gleichgesinnte auch zu entsprechenden Handlungen anleiten, lassen tief blicken. Und dennoch sind diese Praktiken auch hierzulande weit verbreitet und meist sogar legal. Das muss sich ?ndern!

"Es ist wirklich an der Zeit, dass endlich auch bei der Jagd der Tierschutz angemessen ber?cksichtigt wird", sagt Lovis Kauertz, Vorsitzender von Wildtierschutz Deutschland. "Wir m?ssen wenigstens mal dahin kommen, dass offensichtlich tierqu?lerische Jagdmethoden tabu sind und dass ausschlie?lich Tiere bejagt werden, f?r die es einen vern?nftigen Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes gibt. F?r den Fuchs gilt das unseres Erachtens nicht."

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Bitte zeichnen Sie unsere Petition https://www.change.org/stopkilling

Warum es f?r die Fuchsjagd keinen vern?nftigen Grund gibt (https://www.wildtiers chutz-deutschland.de/single-post/fuchsjagd-vernuenftiger-grund)

Quelle: " M?glichkeiten der Besatzsteigerung und Bewirtschaften von Feldhasenbes?tzen (https://09ee64d3-0784-49b6-9554-5616c35b7378.filesusr.com/ugd /173a38_0b4ff5843fc14d669107bbf8adde072d.pdf?index=true) ", 2011, von Christoph Hildebrandt, (gefunden beim Landesjagdverband NRW)

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?ber Wildtierschutz Deutschland e.V.: Wildtierschutz Deutschland wurde 2011 gegr?ndet und setzt sich seitdem gegen tierqu?lerische Jagdmethoden ein und f?r eine Reduzierung der jagdbaren Arten auf die Tierarten, f?r die ein vern?nftiger Grund zur Bejagung im Sinne des Tierschutzgesetzes besteht. Au?erdem engagiert sich der Verein f?r die Aufnahme, Versorgung und Auswilderung von in Not geratenen Wildtieren.

Mitbegr?nder des http://www.aktionsbuendnis-fuchs.de Mitglied der Deutschen Juristischen Gesellschaft f?r Tierschutzrecht (DJGT)

Pressekontakt:

Lovis Kauertz | Wildtierschutz Deutschland e.V. T. 0177 72 300 86 | mailto:lk@wildtierschutz-deutschland.de http://www.wildtierschutz-deutschland.de http://www.facebook.com/wildtierschutz

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/133267/4919619 Wildtierschutz Deutschland e.V.

@ presseportal.de