Deutschland, Volkswirtschaft

BERLIN - Beim Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung gibt es Spielraum für eine leichte Senkung.

11.10.2018 - 16:29:24

Schätzerkreis: Spielraum für Senkung des Krankenkassen-Zusatzbeitrags. Für 2019 ergebe sich rechnerisch eine Verringerung des durchschnittlichen Satzes um 0,1 Punkte auf 0,9 Prozent. Das teilte der zuständige Schätzerkreis aus Experten des Bundesgesundheitsministeriums, des Bundesversicherungsamtes und des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenversicherung am Donnerstag mit. Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz für 2019 muss nun vom Gesundheitsministerium festgesetzt werden. Ressortchef Jens Spahn (CDU) hat bereits eine Senkung um 0,1 Punkte signalisiert.

Der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung besteht aus zwei Teilen: Derzeit liegt der allgemeine Beitrag bei 14,6 Prozent des Bruttolohns, der durchschnittliche Zusatzbeitrag bei 1,0 Prozent. Je nach Finanzlage dürfen die Kassen aber vom Durchschnittsbeitrag abweichen. Der Zusatzbeitrag war bisher von den Mitgliedern allein zu zahlen, ab Januar soll er - so wie der fixe allgemeine Beitrag - wieder zur Hälfte von den Arbeitgebern getragen werden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Sixt profitiert vom brummenden Geschäft mit der Autovermietung. Bisher war Sixt von einem "deutlichen" Anstieg ausgegangen. Im Vorjahr hatte Sixt vor Steuern 287 Millionen Euro Gewinn gemacht. Die Prognose klammert den Ertrag aus dem Verkauf der Anteile am Carsharing-Anbieter Drivenow an Ex-Partner BMW aus. MÜNCHEN - Der Autovermieter Sixt notierte Konzern am Donnerstag in München mit. (Boerse, 18.10.2018 - 13:47) weiterlesen...

Heil verteidigt Gesetz für Qualifizierung gegen Kritik. Zentral sei, "dass wir in diesen Zeiten Chancen und Schutz im Wandel organisieren müssen", sagte Heil bei der ersten Beratung des Gesetzes am Donnerstag im Bundestag. Arbeitslosigkeit im digitalen Wandel müsse verhindert werden. Deshalb müssten Arbeitnehmer besser weitergebildet werden. Um kurzzeitig etwa in IT-Projekten Beschäftigte besser abzusichern, würden die Hürden für den Erhalt von Arbeitslosengeld zudem gesenkt. Die AfD warf der Koalition vor, schlechte Qualifizierungsangebote ausweiten zu wollen. Linke, Grüne und FDP bezeichneten die Pläne hingegen als unzureichend. BERLIN - Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat das geplante Gesetz zum Ausbau der Weiterbildung und zur Senkung des Arbeitslosenbeitrags gegen heftige Kritik der Opposition verteidigt. (Wirtschaft, 18.10.2018 - 13:34) weiterlesen...

Original-Research: ORBIS AG : Kaufen ^ (Boerse, 18.10.2018 - 13:19) weiterlesen...

Nowotny zu EZB-Spitze: Hätte Kandidatur Weidmanns begrüßt. "Es hat die Diskussion gegeben, dass Jens Weidmann von Deutschland forciert würde. Ich kann das jetzt sagen, weil ich nächstes Jahr altersbedingt ausscheide. Ich hätte die Kandidatur Weidmanns sehr begrüßt", sagte Nowotny in den "Oberösterreichischen Nachrichten" (Donnerstagausgabe). WIEN/FRANKFURT - Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny sieht Bundesbankpräsident Jens Weidmann als guten Nachfolger von EZB-Präsident Mario Draghi. (Wirtschaft, 18.10.2018 - 13:12) weiterlesen...

Börse in Frankfurt - DAX: Kurse im XETRA-Handel am 18.10.2018 um 13:05 Uhr Frankfurt/Main - An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im elektronischen Handel (Xetra) am 18.10.2018 um 13:05 Uhr folgende Kurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt. (Sonstige, 18.10.2018 - 13:12) weiterlesen...

Streit um Namen an Klingelschildern - Verstoß gegen die DSGVO?. Der Immobilien-Eigentümerverband Haus&Grund empfiehlt aktuell seinen Mitgliedern, vorsorglich die Namensschilder zu entfernen. Nur so könne sichergestellt sein, dass die Privatsphäre der Mieter gewährleistet und Bußgelder in Millionen-Höhe für den Vermieter vermieden würden, zitiert die "Bild"-Zeitung" Verbands-Präsident Kai Warnecke. BERLIN - Verstößt das Klingelschild eines Mieters an der Haustür gegen die Datenschutzgrundverordnung? Über diese Frage ist ein heftiger Streit entbrannt. (Boerse, 18.10.2018 - 13:10) weiterlesen...