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Transport, Verkehr

BERLIN - Anlässlich der Verkehrsministerkonferenz fordert ein Bündnis aus Umwelt- und Sozialorganisationen eine schnelle und konsequente Mobilitätswende.

15.04.2021 - 10:54:27

Breites Bündnis fordert stärkeren sozialen Fokus bei Mobilitätswende. Der Zusammenschluss, dem neben dem Naturschutzbund Nabu auch mehrere Gewerkschaften und der Sozialverband VDK angehören, präsentierte am Donnerstag ein Papier mit Handlungsempfehlungen an die Politik. Darin pocht das Bündnis vor allem darauf, den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) deutlich auszubauen und dabei auch soziale Dimensionen stärker als bislang mitzudenken. VdK-Präsidentin Verena Bentele, selbst sehbehindert, forderte bei der Verkehrsplanung einen stärkeren Fokus auf Barrierefreiheit. Es könne nicht sein, dass es in Deutschland Dörfer ohne Busanbindung gebe.

DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell wies auf die Situation der rund 20 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hin, die täglich einen längeren Arbeitsweg zu bewältigen hätten. "Wir haben als Gewerkschaft nicht für Arbeitszeitverkürzung gekämpft, damit Menschen länger im Stau stehen", sagte Körzell. Es brauche deshalb ein flächendeckendes ÖPNV-Angebot für die Beschäftigten.

Die Transformation im Verkehrssektor müsse "untrennbar mit sozialer Sicherheit und guter Arbeit" einhergehen, sagte Körzell. Die Jobs im ÖPNV müssten attraktiver werden. Der DGB schätzt, dass Deutschland bis 2030 im Nahverkehr 170 000 neue Beschäftigte brauchen wird.

Der Verkehrssektor sei "ein entscheidender Treiber des Klimawandels und vieler anderer Umweltbelastungen", sagte NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger. Daher sei auch die Umstellung auf saubere Energieformen ein Schlüsselfaktor. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern dieses Bündnisses Sozialverträgliche Mobilitätswende fordert Krüger auch, schnell mehr Ladestellen für Elektrofahrzeuge zu errichten.

Auch die Evangelische Kirche ist Teil der Initiative, um für mehr Klimagerechtigkeit und die "Achtung und Bewahrung der Mitschöpfung" einzutreten, wie EKD-Vertreterin Ruth Gütter betonte. Die Katholische Kirche sei angefragt worden, habe sich aber nicht angeschlossen, teilten die Initiatoren mit.

@ dpa.de

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