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Regierungen, Deutschland

BERLIN - Angesichts sich verbreitender Corona-Mutationen schließt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek Schulschließungen auch im kommenden Schuljahr nicht aus.

27.06.2021 - 10:34:05

Keine Garantie für offene Schulen - Neue Variantengebiete. Auf eine entsprechende Frage in der Sendung "Frühstart" von RTL/ntv (Samstag), sagte die CDU-Politikerin: "Ich bin sehr optimistisch, dass wir gut starten können und dass wir es dann (...) schaffen können, Schulen möglichst lange offen zu halten". Eine Garantie könne niemand geben, fügte sie hinzu. "Weil wir nicht wissen, was diese Mutationen, die auf der Welt unterwegs sind, uns da noch zumuten." Im Vergleich zum vergangenen Sommer gebe es jetzt aber die Vorteile des Impfens, der Tests und guter Hygienekonzepte.

laut Bundesgesundheitsministerium im dritten Quartal deutlich mehr Dosen liefern will als ursprünglich angekündigt. Im Juli sollen pro Woche statt 733 000 nun jeweils 1,33 Millionen Dosen kommen. Im August werden dann 2,57 Millionen Dosen pro Woche erwartet, im September 2,95 Millionen pro Woche.

Insgesamt will der US-Hersteller demnach im Juli 5,32 Millionen Impfdosen liefern, im August 10,28 Millionen und im September 14,5 Millionen Dosen. In der kommenden Woche sollen zudem zusätzlich zu bereits eingeplanten Lieferungen fünf Millionen Dosen des Impfstoffes von Astrazeneca und eine Million Dosen von Johnson & Johnson an die Impfzentren der Länder sowie an Arztpraxen und Betriebsärzte gehen. Allein in der ersten Juli-Woche würden fast fünf Millionen Dosen an die Impfzentren geliefert, kündigte Spahn an. "Die Größenordnung gab es noch nie."

Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, rief bei der Veranstaltung dazu auf, beim Impfen nicht nachzulassen. Dies sei das "mächtigste Werkzeug" gegen die Pandemie. "Wir reden von mehr als 80 Prozent der Menschen, die in unserem Land leben", sagte Wieler auf die Frage, wie viele Menschen geimpft werden müssten.

Bei den Erstgeimpften liege Deutschland bei der absoluten Zahl erstmals vor Großbritannien, schrieb Spahn am Samstag auf Twitter. In Großbritannien ist die als besonders ansteckend geltende Delta-Variante des Virus vorherrschend, ihr Anteil steigt auch in Deutschland. Virologen wie Christian Drosten weisen darauf hin, dass die erste Impfung gegen Delta noch nicht so sehr helfe.

Hausärzte beobachten, dass immer mehr Impftermine abgesagt werden. "Absagen oder No-Shows nehmen auch in den Hausarztpraxen zu", sagte der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Eine allgemeine Impfmüdigkeit könnten die niedergelassenen Allgemeinmediziner aber nicht feststellen. Bei Terminabsagen könnten sie anderen Patienten Impfungen anbieten, sodass keine Dosen vergeudet würden. "Wir brauchen jedoch weiter mehr Impfstoff und verlässliche Zusagen bei den Lieferungen", betonte Weigeldt.

Voran geht es mit dem Ausstellen digitaler Impfnachweise. Es seien bereits mehr als 32 Millionen, teilte das Gesundheitsministerium auf dpa-Anfrage mit. In Impfzentren und Arztpraxen waren es 5,9 Millionen und in Apotheken 11,9 Millionen digitale Impfnachweise. Nachträglich per Post versandt wurden demnach 14,5 Millionen Zertifikate. Das Erstellen der digitalen Nachweise war Mitte Juni angelaufen. Dass deren Zahl höher als die der vollständig Geimpften ist, erklärte das Ministerium damit, dass nunmehr für Erst- und Zweitimpfung jeweils ein Zertifikat ausgestellt wird.

Unterdessen ist die Sieben-Tages-Inzidenz bundesweit auf unter sechs gesunken. Das RKI gab am Samstag die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen mit 5,9 an. Am Vortag lag sie bei 6,2, vor einer Woche bei 9,3. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI 592 Neuinfektionen, vor einer Woche waren es 1108. Bundesweit wurden binnen 24 Stunden 68 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung verzeichnet. Vor einer Woche waren es 99 Tote.

@ dpa.de

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