Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Öl, Gas

BERLIN - Angesichts der Eskalation der Krise zwischen dem Iran und den USA haben Deutschland, Großbritannien und Frankreich alle Seiten zu "äußerster Zurückhaltung" aufgerufen.

06.01.2020 - 05:39:24

Iran-Krise: Berlin, Paris und London fordern Zurückhaltung aller. "Es kommt nunmehr entscheidend darauf an, zu deeskalieren", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Boris Johnson, die das Bundespresseamt in Berlin am Sonntagabend veröffentlichte. "Wir appellieren an alle beteiligten Akteure, äußerste Zurückhaltung und Verantwortungsbewusstsein an den Tag zu legen.

Zugleich verurteilten die drei Staaten die jüngsten Angriffe auf Koalitionstruppen im Irak. "(Wir) sind tief besorgt über die negative Rolle, die Iran in der Region gespielt hat, insbesondere durch die iranischen Revolutionsgarden und die Al-Kuds-Einheit unter dem Kommando von General (Ghassem) Soleimani", hieß es. Nach den Telefonaten Merkels mit Macron und Johnson hatte ein Regierungssprecher mitgeteilt, Deutschland, Frankreich und Großbritannien hätten "insbesondere" Teheran zur Zurückhaltung aufgefordert.

Deutschland, Frankreich und Großbritannien bekannten sich in der gemeinsamen Erklärung zugleich zur Fortsetzung des Kampfes gegen die Terrormiliz Islamischer Staat. Diesem komme weiterhin hohe Priorität zu. "Der Erhalt der Koalition besitzt in diesem Zusammenhang einen hohen Stellenwert. Wir fordern daher die irakischen Stellen auf, der Koalition weiterhin die erforderliche Unterstützung zu leisten." Das irakische Parlament hatte die Regierung in Bagdad zuvor aufgefordert, den Abzug aller ausländischen Truppen im Land einzuleiten, die Teil des US-geführten Bündnisses zum Kampf gegen den IS sind.

Der Iran sei aufgerufen, von weiteren gewalttätigen Aktionen oder deren Unterstützung abzusehen und sämtliche Maßnahmen zurückzunehmen, die nicht mit dem Nuklearabkommen in Einklang stünden, heißt es in der Erklärung. Die drei Staaten bekräftigten auch ihre Unterstützung für die Souveränität und Sicherheit des Iraks. Eine erneute Krise würde die jahrelangen Bemühungen um die Stabilisierung des Landes aufs Spiel setzen. "Wir werden unser Engagement gegenüber allen Seiten fortsetzen, um Spannungen in der Region abzubauen und ihre Stabilität zu sichern."

Der Iran hatte Rache geschworen für den Tod des iranischen Generals Ghassem Soleimani in Bagdad in der Nacht zum Freitag, der als bekanntestes Gesicht des iranischen Militärs im Ausland galt und von vielen Landsleuten als Märtyrer betrachtet wird. Die USA hatten sich zu der gezielten Tötung bekannt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Opposition im Bundestag kritisiert geplantes Ölheizungsverbot. Aus Sicht der Grünen sind zu viele Schlupflöcher im Gesetzentwurf vorgesehen, die FDP sieht in den Einschränkungen einen Verstoß gegen das Prinzip der Technologieoffenheit. BERLIN - Das geplante Einbau-Verbot für neue Ölheizungen stößt bei der Opposition im Bundestag auf Kritik. (Boerse, 29.01.2020 - 09:03) weiterlesen...

VIRUS/Spahn: 'Wachsame Gelassenheit' wegen Coronavirus. Man müsse die Dinge richtig einordnen, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". "Es war zu erwarten, dass es auch zu Infektionen hier in Deutschland kommt, eben durch Kontakt mit Reisenden aus China." Entscheidend sei, dass etwaige Patienten in Deutschland schnell identifiziert und isoliert werden. Die zuständigen Stellen müssten dann herausfinden, mit wem die Infizierten Kontakt hatten, um eine Weiterverbreitung des Virus auszuschließen, sagte Spahn. BERLIN - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat angesichts des Coronavirus zu "wachsamer Gelassenheit" im Land aufgerufen. (Boerse, 29.01.2020 - 08:57) weiterlesen...

Facebook-Chef kommt zu Münchner Sicherheitskonferenz. BERLIN - Facebook-Chef Mark Zuckerberg wird im kommenden Monat an der Münchner Sicherheitskonferenz teilnehmen. Danach werde er "europäische Entscheidungsträger in Brüssel treffen, um neue Regulierungsansätze für das Internet zu erörtern", erklärte ein Sprecher des Online-Netzwerks am Mittwoch. Das Expertentreffen zur Sicherheitspolitik läuft vom 14. bis 16. Februar. Bisher haben rund 30 Staats- und Regierungschefs sowie 70 Außen- und Verteidigungsminister ihr Kommen zugesagt. Facebook-Chef kommt zu Münchner Sicherheitskonferenz (Boerse, 29.01.2020 - 07:36) weiterlesen...

Maas fordert fairen Umgang in Handelsgesprächen mit Großbritannien. Sie würden nur gelingen, wenn "wir offen und fair miteinander umgehen", schrieb der SPD-Politiker Minister in einem Gastbeitrag für "Zeit online" am Mittwoch. Von Großbritannien fordert er "null Dumping und null unfairer Wettbewerb". Ohne ähnliche Standards beim Schutz von Arbeitnehmerinnen und Verbrauchern, aber auch der Umwelt, könne es keinen vollen Zugang zum größten Binnenmarkt der Welt geben. Maas betonte, Großbritannien dürfe für den Austritt nicht abgestraft werden. BERLIN - Die nach dem Brexit anstehenden Handelsgespräche mit Großbritannien werden nach Ansicht von Außenminister Heiko Maas eine "Herkulesaufgabe". (Wirtschaft, 29.01.2020 - 07:16) weiterlesen...

VIRUS/Wegen Lungenkrankheit: Deutsche Schule in Peking bleibt geschlossen. PEKING - Wegen des Ausbruchs der Lungenkrankheit in China bleibt die deutsche Botschaftsschule in Peking vorerst geschlossen. Nach den gerade laufenden Ferien zum chinesischen Neujahrsfest sei "von einer Schließung bis mindestens 17. Februar auszugehen", hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung an die Eltern. Betroffen sind rund 530 Schüler und 200 Kinder im Kindergarten. VIRUS/Wegen Lungenkrankheit: Deutsche Schule in Peking bleibt geschlossen (Wirtschaft, 29.01.2020 - 07:14) weiterlesen...

VIRUS: Höhepunkt der Lungenkrankheit in China erst in sieben bis zehn Tagen. Wie der Chef des nationalen Expertenteams im Kampf gegen das Virus, Zhong Nanshan, in einem Mittwoch verbreiteten Interview der amtlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua sagte, sind "frühe Entdeckung und frühe Isolation" entscheidend, um das Virus in den Griff zu bekommen. PEKING - Der Ausbruch der neuen Lungenkrankheit in China wird nach Einschätzung eines führenden chinesischen Lungenexperten erst in sieben bis zehn Tagen seinen Höhepunkt erreichen. (Boerse, 29.01.2020 - 07:00) weiterlesen...