Schertz Bergmann Rechtsanwälte

Berlin - Als Anwalt von Joachim Hunold bittet mich dieser, seine nachfolgende Stellungnahme zu einer "Bild am Sonntag"-Recherche über die Rolle ehemaliger Markenbotschafter für Air Berlin Ihnen vorab zur Kenntnis zu geben.

27.10.2017 - 14:31:32

Presseerklärung Joachim Hunold zur Bild am Sonntag-Recherche Markenbotschafter Air Berlin

Berlin - Als Anwalt von Joachim Hunold bittet mich dieser, seine nachfolgende Stellungnahme zu einer "Bild am Sonntag"-Recherche über die Rolle ehemaliger Markenbotschafter für Air Berlin Ihnen vorab zur Kenntnis zu geben. In aller Kürze zum Hintergrund:

Prominente aus Wirtschaft, Film und den Medien waren, wie längst bekannt ist, für einen gewissen Zeitraum Markenbotschafter für Air Berlin und Inhaber einer so genannten Counter Card Premium Plus mit 100 % Ermäßigung. Für die von den Prominenten genutzten Tickets gab es eine Pauschalversteuerung seitens Air Berlin. Besonders erfolgreich wurde dieses Programm auch von Journalisten genutzt. Die Recherche der "Bild am Sonntag" zu dem Marketingprogramm verwundert umso mehr, als dass es bereits 2011 Gegenstand umfangreicher Berichterstattung war, ohne dass final eine Beanstandung festgestellt werden konnte. Hintergrund des Marketingprogramms war es, dass für Testimonials, wie Herr Hunold in seiner Erklärung schreibt, faktisch kein Geld vorhanden war und man daher dieses sehr erfolgreiche Markenbotschaftersystem entwickelte, um die Marke Air Berlin bekannt zu machen.

Da bereits in der letzten Woche Sachverhalte von der "Bild am Sonntag" skandalisiert worden sind, die sich einfach aufklären lassen, haben wir uns entschlossen, der Berichterstattung der "Bild am Sonntag" durch diese Erklärung vorzugreifen und gehen davon aus, dass Sie im Falle einer etwaigen Berichterstattung in der "Bild am Sonntag" unsere Stellungnahme insofern bereits zur Kenntnis bekommen haben.

Professor Dr. Christian Schertz Rechtsanwalt

Presseerklärung Joachim Hunold zum Partnerprogramm Air Berlin:

Die Air Berlin war bis 1987 eine reine Charterfluggesellschaft, die nur über Reiseveranstalter die Sitze der Flugzeuge verkauft hat. Mit dem Eintritt in den Einzelplatzverkauf 1998 und dem Beginn des Mallorca Shuttles musste ein Marketingkonzept entwickelt werden, um die Marke Air Berlin bei den Endkunden bekannt zu machen. Der erste Schritt - und neu für die Branche - war, dass die Tickets vom Endkunden per Lastschrift oder Kreditkarte bezahlt wurden. Somit konnten alle Reisbüroagenturen, die wollten, Partner von Air Berlin werden, ohne dass Air Berlin die Bonität prüfen musste. Die Provision wurde dann nach Ablauf der Reise den Agenturen gutgeschrieben.

Um jetzt vielen Partnern die Möglichkeit zu geben, das Produkt kennenzulernen, wurde die Counter Card entwickelt, die drei Gruppen zur Verfügung gestellt wurde.

1. Den Reisebüroagenturen wurden je nach Jahresumsatz Counter Cards zur Verfügung gestellt:

Counter Card 25 = 25% Ermäßigung Ok Buchung Counter Card 50 = 50% Ermäßigung OK Buchung Countercard Premium Plus = 100% Ermäßigung OK Buchung

2. Die nächste Gruppe waren die Journalisten, die bei Vorlage eines Journalistenausweises inklusive Begleitperson eine Ermäßigung von 50% für eine OK Buchung bekommen haben.

Die Anzahl der Journalisten und die Menge der Buchungen führte dann im Laufe der Jahre dazu, dass die Ermäßigung auf 25% reduziert wurde.

3. Da das Marketingbudget begrenzt war, ist für Testimonials kein Geld vorhanden gewesen. So wurde dann ein Kreis von Markenbotschaftern und Meinungsmachern (heute würde man Influencer sagen) aus den Bereichen Sport, Film, Fernsehen und PR gewonnen. Diese Botschafter haben die Marke Air Berlin aufgewertet. Bei Air Berlin- und anderen Veranstaltungen, bei denen Air Berlin Sponsor oder mit einer Lounge (z.B. Bambi) vertreten war, wurden unter anderem PR Fotos vor dem Air Berlin Logo veröffentlicht.

Diese Markenbotschafter waren alle im Besitz einer Counter Card Premium Plus mit 100% Ermäßigung. Für die genutzten Tickets gab es eine Pauschalversteuerung seitens Air Berlin. Das Marketingprogramm wurde 2011 eingestellt.

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Pressekontakt: Schertz Bergmann Rechtsanwälte Prof. Dr. Christian Schertz Kurfürstendamm 53 10707 Berlin Mail: cs@schertz-bergmann.de

@ presseportal.de

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