Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

BEIRUT - In seiner sich verschärfenden Finanz- und Wirtschaftskrise bemüht sich der Libanon erneut um Hilfe des Internationalen Währungsfonds (IWF).

04.10.2021 - 18:14:30

Libanon will mit IWF wieder über Rettungsprogramm verhandeln. Das hoch verschuldete Land habe die Gespräche darüber mit dem IWF wieder aufgenommen, teilte das Finanzministerium in Beirut am Montag mit. Die libanesische Regierung sei bereit, "Fortschritte zu einer Einigung über ein angemessenes Rettungsprogramm" zu machen und habe ein Team gebildet, um "so rasch wie möglich" entsprechende Gespräche zu beginnen.

Eine IWF-Sprecherin bestätigte, dass Ministerpräsident Nadschib Mikati in einem Schreiben das Interesse an einem Hilfsprogramm ausgedrückt habe. Diskussionen auf technischer Ebene über die dafür nötigen Reformen sollten in den kommenden Tagen beginnen. Der Libanon hatte bereits im Mai 2020 Verhandlungen mit dem IWF über ein Rettungsprogramm begonnen, die Gespräche verliefen aber zäh und brachten keine wirklichen Fortschritte.

Im März 2020 hatte das Land den ersten Zahlungsausfall seiner Geschichte erlebt, als eine fällige Anleihe in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar nicht bedient werden konnte. Seitdem wuchs die Sorge vor einem Staatsbankrott. Das libanesische Pfund hat seit 2019 mehr als 90 Prozent seines Werts verloren. Laut UN leben heute mehr als 70 Prozent der Bevölkerung in Armut.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Gentiloni: 'Vorrang des EU-Rechts ist Grundprinzip'. "Der Vorrang des EU-Rechts vor dem nationalen Recht, einschließlich der verfassungsrechtlichen Bestimmungen, ist ein Grundprinzip unserer Rechtsordnung", sagte Gentiloni dem "Handelsblatt" und anderen europäischen Wirtschaftsmedien am Dienstag. Urteile des Europäischen Gerichtshofs seien für alle Organe der Mitgliedstaaten verbindlich. Dieses Prinzip hatte das polnische Verfassungsgericht jüngst infrage gestellt. BERLIN - EU-Währungskommissar Paolo Gentiloni hat die Haltung Brüssels im Streit mit Polen um den Vorrang des einzelstaatlichen oder gemeinschaftlichen Rechts verteidigt. (Wirtschaft, 19.10.2021 - 21:15) weiterlesen...

Zurück zur Sparpolitik? Debatte um EU-Haushaltsregeln beginnt (aktualisierte Fassung) (Wirtschaft, 19.10.2021 - 17:29) weiterlesen...

KORREKTUR: OECD empfiehlt Arbeitsreformen gegen langfristige Finanzbelastung. (Im zweiten Absatz wurde der letzte Satz so geändert: "Im Mittel müsste ein Mitgliedsland bis 2060 den Anteil von Steuern und Abgaben an der Wirtschaftsleistung um acht Prozentpunkte erhöhen.") KORREKTUR: OECD empfiehlt Arbeitsreformen gegen langfristige Finanzbelastung (Wirtschaft, 19.10.2021 - 17:27) weiterlesen...

OECD empfiehlt Arbeitsreformen gegen langfristige Finanzbelastung. Besonders in den Bereichen Rente, Gesundheit und Pflege werden die Ausgaben in den kommenden Jahren deutlich zunehmen, wie es in einem am Dienstag veröffentlichten Ausblick der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bis zum Jahr 2060 hieß. Grund seien eine älter werdende Bevölkerung und zunehmende Kosten für Dienstleistungen. PARIS - Um eine Belastung der Staatsfinanzen auf lange Sicht zu verhindern, hat die Industriestaaten-Organisation OECD strukturelle Reformen im Arbeitswesen empfohlen. (Wirtschaft, 19.10.2021 - 12:52) weiterlesen...

WDH: Briten sollen 5000 Pfund für klimafreundlichere Wärmepumpen bekommen (Im letzten Absatz, 1. (Wirtschaft, 19.10.2021 - 11:16) weiterlesen...

Briten sollen 5000 Pfund für klimafreundlichere Wärmepumpen bekommen. Die Zuschüsse, die ab kommenden April in England und Wales verfügbar sein sollen, sind Teil einer Reihe von klimapolitischen Maßnahmen, die die britische Regierung am Dienstag vor der Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow angekündigt hat. Die Millionen oft schlecht isolierten, mit Gas beheizten Häuser sorgten in den vergangenen Jahren für rund ein Fünftel von Großbritanniens CO2-Emissionen. LONDON - Britische Haushalte sollen künftig einen staatlichen Zuschuss von 5000 Pfund (rund 5910 Euro) erhalten, wenn sie ihre Gasboiler gegen klimafreundlichere Wärmepumpen eintauschen. (Wirtschaft, 19.10.2021 - 09:34) weiterlesen...