Regierungen, Spanien

BARCELONA - Hunderttausende Menschen haben von der Justiz in Spanien die Freilassung der hinter Gittern sitzenden katalanischen Separatisten-Führer gefordert.

15.04.2018 - 20:41:33

Hunderttausende fordern Freilassung von katalanischen Separatisten. Bei der Kundgebung am Sonntag in Barcelona trugen die Demonstranten unzählige gelb-rot-gestreifte katalanische Fahnen sowie Plakate mit Aufschriften wie "Freiheit!" oder "Keine Geiseln mehr!". Die ins Exil geflüchteten Separatisten müssten unbehelligt nach Spanien zurückkehren können. Die Guàrdia Urbana (Stadtpolizei) schätzte die Zahl der Teilnehmer auf Twitter auf rund 315 000.

Bei der Kundgebung am Sonntag in Barcelona trugen die Demonstranten unzählige gelb-rot-gestreifte katalanische Fahnen sowie Plakate mit Aufschriften wie «Freiheit!» oder «Keine Geiseln mehr!». Die ins Exil geflüchteten Separatisten müssten unbehelligt nach Spanien zurückkehren können. Die Guàrdia Urbana (Stadtpolizei) schätzte die Zahl der Teilnehmer auf Twitter auf rund 315.000.

Die Demonstration fand knapp sechs Monate nach der Inhaftierung der Separatisten-Führer Jordi Sànchez und Jordi Cuixart statt. Sie waren die beiden ersten, die hinter Gitter gebracht wurden. Inzwischen sitzen insgesamt neun Separatisten in Untersuchungshaft. Sieben weitere ranghohe katalanische Politiker, die entweder angeklagt oder beschuldigt worden sind, sind ins Exil nach Belgien, Schottland oder in die Schweiz gegangen. Ihnen wird unter anderem Rebellion, Untreue und umstürzlerisches Verhalten vorgeworfen.

Darunter ist auch der frühere Regionalpräsident Carles Puigdemont, der nach seiner Amtsenthebung nach Belgien geflohen und am 25. März aufgrund eines europäischen Haftbefehls in Schleswig-Holstein festgenommen worden war. Die deutsche Justiz muss nun entscheiden, ob der 55-Jährige an Spanien ausgeliefert wird. 

Zu dem Protest in Barcelona hatte der separatistische Dachverband Espai Democracia i Convivencia (Raum für Demokratie und Zusammenleben) aufgerufen. Der Plattform gehören neben den beiden bis vor kurzem von Sànchez und Cuixart angeführten Organisationen ANC und Omnium Cultural unter anderem auch Gewerkschaften sowie Sport-, Schauspieler-, Eltern- und Bauernverbänden an.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Ramelow: Thüringen zur Unterstützung von Opel bereit. Dabei gehe es unter anderem um eine mögliche Nutzung von Grundstücken, die Opel im Zuge der Sanierung nicht mehr benötigte oder um Energiekostenoptimierung, sagte Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. "Das funktioniert aber nur, wenn der französische Mutterkonzern PSA den Tarifvertrag umsetzt und durch Investitionen für eine volle Auslastung des Eisenacher Werks sorgt", so Ramelow. EISENACH/RÜSSELSHEIM - Im Kampf um das Opel-Werk in Eisenach ist Thüringen zu Zugeständnissen an den Autobauer bereit. (Boerse, 23.04.2018 - 14:49) weiterlesen...

Spitzengespräch zu Grundsteuer-Reform am 2. Mai. BERLIN - Die Finanzminister von Bund und Ländern wollen am übernächsten Mittwoch (2. Mai) in einem Spitzengespräch über die Konsequenzen aus dem Urteil zur Grundsteuer beraten. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Regierungskreisen in Berlin. Spitzengespräch zu Grundsteuer-Reform am 2. Mai (Wirtschaft, 23.04.2018 - 14:20) weiterlesen...

Großbritannien streitet um Mitgliedschaft in Zollunion nach Brexit. Nachdem die Regierung in der vergangenen Woche eine herbe Niederlage im Oberhaus in der Frage einstecken musste, bekräftigte sie am Montag ihren Entschluss zum Austritt aus dem Verbund. "Wir werden nicht in der Zollunion bleiben oder einer Zollunion beitreten", hieß es aus Regierungskreisen. LONDON - Der Streit in Großbritannien um die Mitgliedschaft in einer Zollunion mit der EU nach dem Brexit spitzt sich zu. (Wirtschaft, 23.04.2018 - 14:01) weiterlesen...

Grünen-Chef plädiert für Plastiksteuer auf Wegwerfprodukte. "Wir brauchen eine EU-weite Plastiksteuer auf Wegwerfprodukte", sagte er der "Welt" (Montag). "So lässt sich eine Lenkungswirkung erreichen." Auch an einer anderen Stelle will der Kieler Umweltminister an der Steuerschraube drehen, um "raus aus der Wegwerf-Plastikgesellschaft" zu kommen. BERLIN - Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck will Wegwerfprodukte aus Kunststoff über eine neue Steuer teurer machen. (Wirtschaft, 23.04.2018 - 12:46) weiterlesen...

Argrarministerin Klöckner dringt auf bessere Bedingungen für Kakaobauern. Niemand könne mit dem Kauf einer Tafel Schokolade die Welt verändern, sagte Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) bei einer internationalen Kakaokonferenz am Montag in Berlin. Aber jeder entscheide beim Kauf mit - für oder gegen Kinderarbeit, für oder gegen illegale Rodung von Regenwald. BERLIN - Die Bundesregierung dringt auf bessere Arbeits- und Lebensbedingungen von Kakaobauern - auch durch den Druck bewusster Verbraucher-Entscheidungen in Deutschland. (Boerse, 23.04.2018 - 12:39) weiterlesen...

EU-Wettbewerbshüter prüfen Staatskredit für Alitalia. Es stehe infrage, ob die Beihilfe auf das erforderliche Minimum beschränkt worden sei, teilte die zuständige EU-Kommission am Montag in Brüssel mit. Zudem gebe es Bedenken, weil die zulässige Höchstlaufzeit von sechs Monaten überschritten werde. BRÜSSEL - Die Wettbewerbshüter der EU haben wegen Zweifeln an der Rechtmäßigkeit eines staatlichen 900-Millionen-Euro-Kredits für die marode italienische Fluggesellschaft Alitalia ein eingehendes Prüfverfahren eingeleitet. (Boerse, 23.04.2018 - 12:39) weiterlesen...