Regierungen, Spanien

BARCELONA - Der von der spanischen Zentralregierung abgesetzte katalanische Regierungschef Carles Puigdemont hat die Bevölkerung der Region zum friedlichen Widerstand gegen die von Madrid beschlossenen Zwangsmaßnahmen aufgerufen.

28.10.2017 - 15:46:24

Puigdemont kündigt friedlichen Widerstand gegen Madrid an. "Unser Wille ist es, weiter zu arbeiten, auch in Kenntnis der aktuellen Schwierigkeiten", sagte er am Samstag in seiner ersten Rede nach der Absetzung. In den spanischen Medien wurde die Rede so interpretiert, dass er der Amtsenthebung nicht Folge leisten wolle. Puigdemont kündigte die Fortsetzung der Unabhängigkeitsbestrebungen an und rief zur "Gründung eines freien Landes" auf.

Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy hat am frühen Samstag offiziell die Amtsgeschäfte Puigdemonts übernommen. Auch die übrigen Mitglieder der nach Unabhängigkeit strebenden Regierung in Barcelona wurden mit der offiziellen Veröffentlichung im Amtsblatt für abgesetzt erklärt. Der spanische Senat hatte mit der Billigung des nie zuvor angewandten Verfassungsartikels 155 am Vortag den Weg für die Entmachtung der Regierung und für Neuwahlen am 21. Dezember freigemacht. Auch die beiden Chefs der katalanischen Polizeieinheit Mossos d'Esquadra, Pere Soler und Josep Lluís Trapero, wurden abgesetzt.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

WDH/ROUNDUP 3: Pompeo setzt Stachel der Sanktionen an - Harte Linie gegen Iran (Funktion Mogherinis im 3. Absatz ergänzt) (Wirtschaft, 21.05.2018 - 22:37) weiterlesen...

G20-Außenminister werben für internationale Zusammenarbeit. "Der Multilateralismus steht von verschiedenen Seiten aus unter Druck", sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Montag mit Blick auf die jüngsten Alleingänge der USA bei Handels- und Sicherheitsfragen. "Das Prinzip, dass alle Staaten nach gleichen und fairen Regeln spielen, ist immer mehr unter Druck - die G20 müssen dagegen halten. BUENOS AIRES - Die Außenminister der führenden Wirtschaftsmächte der Welt haben bei ihrem G20-Treffen in Buenos Aires für eine Stärkung der internationalen Zusammenarbeit plädiert. (Wirtschaft, 21.05.2018 - 22:23) weiterlesen...

Pompeo setzt Stachel der Sanktionen an - Harte Linie gegen den Iran (mit Mogherini, Netanjahu, Maas) (Boerse, 21.05.2018 - 22:08) weiterlesen...

Maas zeigt sich unbeeindruckt von US-Drohungen gegen Iran. "Für uns hat sich in der Sache nichts geändert", kommentierte er am Montag nach einem G20-Treffen in Buenos Aires die Grundsatzrede von US-Außenminister Mike Pompeo zur neuen Iran-Strategie seines Landes nach dem Ausstieg aus dem Atomabkommen. Deutschland und Europa wollten weiterhin die bestehende Vereinbarung erhalten. "Das berührt unmittelbar die deutschen Sicherheitsinteressen und die Sicherheitsinteressen von ganz Europa", betonte der SPD-Politiker. BUENOS AIRES - Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich unbeeindruckt von den neuen US-Drohungen gegen den Iran gezeigt. (Boerse, 21.05.2018 - 22:01) weiterlesen...

Populisten in Italien wollen Politik-Neuling als Regierungschef (erweiterte Fassung) (Wirtschaft, 21.05.2018 - 20:40) weiterlesen...

Pompeo setzt Stachel der Sanktionen an - Harte Linie gegen den Iran. Die Führung in Teheran müsse sich überlegen, ob sie ihre Volkswirtschaft in Gang halten oder ihre militärischen Ambitionen fortsetzen wolle, sagte US-Außenminister Mike Pompeo am Montag in Washington. "Beides gemeinsam wird nicht mehr möglich sein", betonte er. WASHINGTON - Die USA haben dem Iran angedroht, das Land wirtschaftlich auszutrocknen, sollte Teheran nicht auf eine lange Liste von US-Forderungen zur Befriedung der Nahost-Region eingehen. (Wirtschaft, 21.05.2018 - 20:11) weiterlesen...