Tourismus, Regierungen

BANGKOK - Schlechte Nachrichten für Touristen, die in den nächsten Wochen einen Thailand-Urlaub geplant haben: Die Regierung hat wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus die Einreiseregeln zumindest vorübergehend wieder verschärft.

21.12.2021 - 12:01:27

Omikron-Ausbreitung: Thailand verschärft wieder die Einreiseregeln. Das quarantänefreie "Test&Go"-Modell, wonach vollständig geimpfte Touristen seit November bei der Einreise nur noch einen PCR-Test machen und dann eine Nacht in ihrem Hotel auf das Ergebnis warten müssen, werde ab sofort für zwei Wochen ausgesetzt, sagte Ministerpräsident Prayut Chan-o-chan am Dienstag nach einer Dringlichkeitssitzung der Regierung.

Urlauber, die sich bereits unter dem "Test&Go"-Modell für die Einreise registriert haben, würden von den neuen Regeln ausgenommen und dürften wie geplant nach Thailand reisen. Neue Registrierungen würden aber vorerst nicht mehr angenommen, hieß es. Wer trotzdem kommen wolle, müsse sieben oder zehn Tage in Quarantäne - je nach Herkunftsland und Impfstatus. Die Lage soll nach den Feiertagen am 4. Januar neu bewertet werden.

Das bereits seit Juli laufende Sandbox-Modell auf der größten Insel Phuket, bei dem vollständig geimpfte Touristen unter bestimmten Auflagen quarantänefrei Ferien machen können, soll hingegen weiterlaufen. Es wird empfohlen, sich vor Abreise genau über die geltenden Regeln zu informieren.

Laut der Gesundheitsbehörden wurden in Thailand bislang mehr als 60 Fälle der Omikron-Variante bei Einreisenden verzeichnet. Am Montag war die erste lokal übertragene Infektion gemeldet worden.

Das beliebte Urlaubsland hatte seine Grenzen Anfang November wieder für Touristen aus Deutschland und Dutzenden anderen Ländern geöffnet. Seither nahm der Zustrom an internationalen Besuchern stetig zu - auch weil derzeit zumeist weniger als 3000 Neuinfektionen am Tag verzeichnet werden. Die Angst vor einer Ausbreitung der neuen Variante ist deshalb groß. Thailand ist auf den Tourismussektor angewiesen und hofft auf eine baldige Erholung der Branche.

@ dpa.de

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