Tourismus, Produktion

BANGKOK - Das Urlaubsziel Thailand wird die vor Weihnachten verschärften Einreiseregeln mit Quarantänepflicht für Touristen auf unbestimmte Zeit beibehalten.

07.01.2022 - 11:40:25

Thailand behält verschärfte Einreiseregeln wegen Omikron. Diese Entscheidung sei am Freitag als Kompromiss zwischen den benötigten Einnahmen aus dem Tourismus und der Angst vor einem neuen Corona-Ausbruch durch die Omikron-Variante getroffen worden, berichtete die Zeitung "Bangkok Post".

Damit ist eine quarantänefreie Einreise unter dem sogenannten Test&Go-Modell nur noch für diejenigen möglich, die sich bereits dafür registriert hatten. Die Frist dafür wurde am Freitag der Zeitung zufolge bis zum 15. Januar verlängert. Wer ohne eine solche Voranmeldung kommen will, muss nach Ankunft zwischen sieben oder zehn Tage in Quarantäne - je nach Herkunftsland und Impfstatus. Neue Registrierungen werden derzeit nicht mehr angenommen.

Das Anfang November eingeführte Test&Go-Modell sei ein Schlupfloch für die Omikron-Variante, um ins Land zu gelangen, zitierte die Zeitung einen Sprecher des Covid-Krisenzentrums CCSA nach einer Sitzung unter Leitung von Premierminister Prayut Chan-o-cha. Es war zunächst bis zum 4. Januar ausgesetzt worden.

Unter diesem Schema mussten vollständig geimpfte Touristen bei der Einreise nur noch einen PCR-Test machen und dann eine Nacht in ihrem Hotel auf das Ergebnis warten. Die meisten Neuinfektionen in dem südostasiatischen Land gehen auf die Omikron-Variante zurück, wie Beamte des Gesundheitsministeriums sagen.

Das bereits seit Juli laufende sogenannte Sandbox-Modell auf der größten Insel Phuket, bei dem vollständig geimpfte Touristen unter bestimmten Auflagen quarantänefrei Ferien machen können, läuft hingegen weiter. Und es sollen nun zu einem noch nicht genannten Zeitpunkt einige weitere Ziele wie die Inseln Koh Samui und Koh Tao hinzukommen. Das beliebte Urlaubsland hatte seine Grenzen Anfang November wieder für Touristen aus Dutzenden Ländern geöffnet. Seither nahm der Zustrom an Besuchern aus aller Welt stetig zu.

@ dpa.de

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