Verkehr, Bahn

Bahn-Baustellen sind nötig, um das Schienennetz in Schuss zu halten.

15.02.2018 - 10:30:23

Zahlreiche Baustellen - Bahn investiert Rekordsumme in Gleise und Bahnhöfe. Zugleich bremsen sie die Züge aus. Die Bahn will das 2018 besser machen als im Vorjahr. Dabei hilft eine Rekordsumme für Ausgaben.

Berlin - Die Fahrgäste der Deutschen Bahn müssen sich in den nächsten Monaten auf zahlreiche Baustellen einstellen. Auf rund 20 wichtigen Streckenabschnitten führt das, übers Jahr verteilt, zu längeren Fahrzeiten von zehn Minuten bis zu einer halben Stunde.

In das Schienennetz und die Modernisierung von Bahnhöfen soll 2018 die Rekordsumme von 9,3 Milliarden Euro fließen, teilte der bundeseigene Konzern mit. Das sind 800 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Ein Großteil des Geldes kommt vom Bund. In Spitzenzeiten werde es bis zu 800 Bahn-Baustellen gleichzeitig geben, sagte der für die Infrastruktur zuständige Bahn-Vorstand, Ronald Pofalla. Die Bauvorhaben würden zu 100 Komplexen gebündelt, sogenannten Korridoren. So soll die mehrmalige Sperrung derselben Strecke vermieden werden.

Auf den betroffenen Strecken werden manche Züge aus dem Fahrplan gestrichen. Gebaut wird zum Beispiel von April bis Oktober zwischen Köln und Düsseldorf-Flughafen. Von Anfang Juli bis Anfang August ist die Strecke Hamburg-Hannover dran. Auf der Trasse Würzburg-München werden von Juli bis Oktober Gleise und Leittechnik erneuert.

Die Bahn will nach Pofallas Worten die Verspätungen, die durch Baustellen verursacht werden, weiter «deutlich» verringern. Diese seien 2017 im Vergleich zum Vorjahr bereits um zehn Prozent gesunken. Das sei ein Erfolg des im Juli eingerichteten Lagezentrums Bau, das mittlerweile mehr als 100 Mitarbeiter habe.

Wegen Baustellen stünden der Bahn bundesweit im Durchschnitt sechs bis sieben Prozent weniger Fahrwege zur Verfügung, sagte Pofalla. Die Bahn wolle deshalb künftig so bauen, dass möglichst wenige Trassen gesperrt werden müssten. Ziel sei es, dass bei gleichem Bauumfang auf den betroffenen Strecken ein Drittel mehr Züge fahren können. Ab 2021 könne das Baustellen-Management entsprechend gesteuert werden.

In diesem Jahr sollen 5,5 Milliarden Euro in die Erneuerung und Instandhaltung von 1600 Kilometer Gleisen, rund 220 Brücken und mehr als 1700 Weichen investiert werden. Für den Neu- und Ausbau von Bahnstrecken sind 2,6 Milliarden Euro vorgesehen. Hinzu kommen 1,2 Milliarden Euro, mit denen 700 Bahnhöfe modernisiert werden sollen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Ursache für Bahnunglück in Cuxhaven weiter unklar. Es werde sowohl menschliches als auch technisches Versagen geprüft, teilte die Polizei Bremen mit. Am Dienstagabend war ein fahrender Autotransportzug gegen einen stehenden Güterzug geprallt. Der stand zwar auf einem Nachbargleis, seine Rangierlok war aber an einer Weiche ein Stück auf das Gleis des Autotransportzuges gefahren. Die Unfallstelle ist zwar noch nicht völlig geräumt, aber das Gleis sei wieder frei, teilte die Bahn mit. Cuxhaven - Nach der Kollision zweier Güterzüge in Cuxhaven ist die Unfallursache noch unklar. (Politik, 22.02.2018 - 14:06) weiterlesen...

Morgengrauen in Berlin Die Türme der Oberbaumbrücke über die Spree im Hintergrund: Eine U-Bahn hält im Morgengrauen an der Warschauer Straße in Berlin. (Media, 22.02.2018 - 11:04) weiterlesen...

Mehrere Tage Einschränkungen - Millionenschaden bei Crash von zwei Güterzügen in Cuxhaven. Reisende müssen in den kommenden Tagen mit Bahneinschränkungen rechnen. Waggons springen aus den Gleisen, nagelneue Autos fallen herab und sind nur noch Schrott: Die Kollision eines Autotransportzuges mit einem Güterzug hat in Cuxhaven hohen Schaden verursacht. (Politik, 21.02.2018 - 14:00) weiterlesen...

Millionenschaden bei Crash von zwei Güterzügen in Cuxhaven. Zwei Lokführer kamen nach einem Schock am Dienstagabend kurzzeitig in ärztliche Behandlung. Mindestens 20 für den Export bestimmte Neuwagen wurden zertrümmert. Zudem wurden drei Loks und Anlagen an der Bahnstrecke stark beschädigt. Noch ist völlig unklar, wie es zu dem Crash kommen konnte. Die Aufräumarbeiten sollten frühestens am Mittwochnachmittag beginnen. Bevor ein Kran an die Unglücksstelle gebracht wird, müssten die unbeschädigten Waggons weggezogen werden. Cuxhaven - Beim Zusammenstoß eines Autotransportzuges mit einem stehenden Güterzug ist in Cuxhaven Millionenschaden entstanden. (Politik, 21.02.2018 - 12:50) weiterlesen...

Bahneinschränkungen - Millionenschaden bei Crash von zwei Güterzügen in Cuxhaven. Reisende müssen in den kommenden Tagen mit Bahneinschränkungen rechnen. Waggons springen aus den Gleisen, nagelneue Autos fallen herab und sind nur noch Schrott: Die Kollision eines Autotransportzuges mit einem Güterzug hat in Cuxhaven hohen Schaden verursacht. (Politik, 21.02.2018 - 12:20) weiterlesen...

Die schönen neuen Autos. Die Autos sollten für den Export verschifft werden. Die schönen neuen Autos: Im Güterbahnhof in Cuxhaven ist ein Autotransportzug mit einem anderen Güterzug zusammengestoßen. (Media, 21.02.2018 - 07:50) weiterlesen...