Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Talanx AG, DE000TLX1005

BAD REICHENHALL / PASSAU - Die Lage in den Hochwassergebieten im Süden und Osten Bayerns hat sich etwas entspannt.

19.07.2021 - 07:53:26

Hochwasserlage in Bayern entspannt sich etwas. In Passau lag der Pegel der Donau am frühen Montagmorgen bei 8,18 Metern und damit unterhalb der höchsten Hochwasserwarnstufe von 8,50 Metern. Von katastrophalen Zuständen sei man zum Glück noch entfernt, sagte ein Sprecher der Polizei in Passau am Montag.

Auch im besonders stark von Unwettern getroffenen Berchtesgadener Land konnten die Menschen etwas aufatmen. "Die Nacht verlief ruhig", hieß es bei der Feuerwehr. Die Helfer seien jetzt mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Anlass zur Hoffnung geben auch die Wetteraussichten. Bis auf einzelne kurze Schauer soll es in den kommenden Tagen trocken bleiben. Unwetter seien derzeit nicht in Sicht, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Völlige Entwarnung gibt es gerade in Städten wie Passau aber noch nicht. Uferpromenaden und Parkplätze waren bereits überflutet worden, Bewohner schützen ihre Häuser mit Sandsäcken und Barrieren. Der Scheitel der Hochwasserwelle wurde gegen 9.00 Uhr erwartet. Auch andernorts stiegen die Pegel, etwa in Neuburg an der Donau, wo die Hochwassermeldestufe drei erreicht wurde.

Besonders dramatisch war die Lage am Wochenende im Berchtesgadener Land gewesen. Hier hatte die Wucht des Wassers mit voller Kraft zugeschlagen, nachdem der Fluss Ache über die Ufer getreten war. Mehr als 160 Menschen mussten in der Urlaubsregion rund um den Königssee aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht werden. Ein Geologe prüfte zudem die Hänge, ob es dort zu Abrutschen kommen könne.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Schäden nach Unwettern im südlichen Oberbayern. Die Integrierte Leitstelle Rosenheim habe 119 Einsätze am Mittwochnachmittag im Landkreis gemeldet, sagte eine Sprecherin des Landratsamts. Besonders die Gemeinde Halfing sei betroffen, dort wurden mehrere abgedeckte Häuserdächer und vollgelaufene Keller gemeldet. ROSENHEIM/TRAUNSTEIN - Unwetter mit Starkregen und Orkanböen haben im südlichen Oberbayern Dächer abgedeckt, Gebäude beschädigt und Straßen überflutet. (Wirtschaft, 28.07.2021 - 16:03) weiterlesen...

Nach Flut: Mehr Eigentümer wollen Elementarschadenversicherung. Das Tiefdruckgebiet "Bernd" habe die Nachfrage nach solchen Policen, die bei Naturereignissen wie Hochwasser und Überschwemmungen einspringen, bei Vertriebspartnern spürbar steigen lassen, berichtete etwa die Ergo-Versicherung in Düsseldorf. Die Debeka aus Koblenz erklärte, die Zahl der Anfragen und Anträge zur Absicherung der weiteren Naturgefahren sei seit der Hochwasserkatastrophe deutlich gewachsen. "Bestehende Verträge werden entsprechend erweitert". FRANKFURT/MÜNCHEN - Nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen verzeichnen Versicherungen ein deutlich höheres Interesse an Elementarschadenversicherungen. (Boerse, 28.07.2021 - 06:06) weiterlesen...

Hochwasser kostet Versicherer bis zu 5,5 Milliarden Euro. Fast zwei Drittel der Schäden entstanden in Rheinland-Pfalz, fast ein Drittel in Nordrhein-Westfalen und die restlichen fünf bis zehn Prozent in Bayern und Sachsen, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Dienstag mit. BERLIN/MÜNCHEN - Die Hochwasserkatastrophe in Deutschland dürfte die Versicherungen in Deutschland nach neuesten Schätzungen zwischen 4,5 und 5,5 Milliarden Euro kosten. (Boerse, 27.07.2021 - 15:17) weiterlesen...

Versicherer sehen Schäden durch Flutkatastrophe bei bis zu 5,5 Milliarden Euro. "Wir gehen jetzt von versicherten Schäden zwischen 4,5 Milliarden und 5,5 Milliarden Euro aus", sagte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg Asmussen, laut Mitteilung am Dienstag in Berlin. Vergangene Woche hatte der Verband eine Größenordnung von 4 bis 5 Milliarden Euro genannt, die aber nur Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen umfasste. In der neuen Schätzung sind den Angaben zufolge auch Schäden aus den anderen betroffenen Bundesländern enthalten, darunter Bayern und Sachsen. BERLIN - Die deutschen Versicherer rechnen infolge der Flutkatastrophe in Deutschland mit noch höheren Schäden als bisher. (Boerse, 27.07.2021 - 13:51) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: Neue Unwetter verschonen die Katastrophengebiete. Neue Unwetter und Überschwemmungen, die befürchtet worden waren, blieben aus. Politiker machen sich unterdessen Gedanken um das Warnsystem in Deutschland: Wie lässt sich verhindern, dass Unwetter so schwerwiegende Folgen haben? Bei der Katastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen starben mindestens 179 Menschen, Dutzende werden noch immer vermisst. OFFENBACH - Rund eineinhalb Wochen nach der verheerenden Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands haben die Menschen in der Region am Wochenende etwas aufatmen können. (Wirtschaft, 25.07.2021 - 16:26) weiterlesen...