Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

China, Telekommunikation

Außenminister Heiko Maas (SPD) hat sich gegen eine Beteiligung des umstrittenen chinesischen Technologiekonzerns Huawei am Aufbau des 5G-Netzes in Deutschland ausgesprochen.

20.11.2019 - 08:49:32

Maas stellt sich in Huawei-Frage gegen Merkel

"Wenn es um die Sicherheit kritischer Infrastruktur in unserem Land geht, können wir es uns nicht leisten, die politischen und rechtlichen Realitäten auszublenden, denen ein Anbieter unterworfen ist", sagte Maas dem "Handelsblatt". Damit formuliert der SPD-Politiker Bedingungen, die Huawei und andere chinesische Unternehmen nicht erfüllen können.

Sie unterliegen den Sicherheitsgesetzen Chinas, die sie zur Kooperation mit dem Regime in Peking zwingen. Mit seiner eindeutigen Positionierung stellt sich Maas gegen Angela Merkel (CDU). Die Kanzlerin will einzelne Unternehmen nicht aus politischen Gründen ausschließen. Merkel vertraut auf umfassende Sicherheitsprüfungen einzelner Komponenten durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Für Maas hingegen ist klar: "Vertrauenswürdigkeit lässt sich nicht allein nach technischen Maßstäben bewerten ? dazu ist die Komplexität der Systeme längst zu hoch." Zugleich tritt der Außenminister dem Einwand entgegen, dass der Netzausbau ohne Huawei teurer und langsamer werde. "Wenn Europa seine digitale Souveränität behaupten möchte, müssen wir dieses strategische Ziel bei unseren politischen Entscheidungen im Blick haben ? auch dann, wenn es kurzfristig mit Kosten verbunden ist", sagte er. "Sonst werden wir im geostrategischen Wettbewerb zwischen USA und China nicht bestehen können." Koalitionspolitiker befürchten unterdessen, dass Netzbetreiber wie die Deutsche Telekom bereits Fakten schaffen, indem sie Huawei-Komponenten verbauen. "Ich kann die Telekommunikationsanbieter nur vor dem Versuch warnen, mit dem Erwerb von Huawei-Technologie vollendete Tatsachen zu schaffen", sagte CDU-Innenpolitiker Christoph Bernstiel dem "Handelsblatt". Ähnliche Stimmen kommen aus der SPD: "Das Verhalten der Telekommunikationsunternehmen ist empörend", sagte Nils Schmid, außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. "Es muss ihnen klar sein, dass sie angesichts des klaren Regulierungswillens in den Koalitionsfraktionen keinen Vertrauensschutz in Anspruch nehmen können."

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Größter Börsengang der Welt? Ölgigant Aramco legt Preis fest. Der endgültige Ausgabepreis liege bei 32 Riyal (8,50 US-Dollar), teilte das Unternehmen am späten Donnerstagabend mit. Damit würde das Unternehmen mit 1,7 Billionen Dollar bewertet. Kronprinz Mohammed bin Salman hatte ursprünglich zwei Billionen Dollar anvisiert. RIAD - Das saudische Ölunternehmen Aramco hat den Ausgabepreis seiner Aktien festgelegt und steht womöglich vor dem größten Börsengang aller Zeiten. (Boerse, 05.12.2019 - 22:04) weiterlesen...

IPO: Aramco nimmt 25,6 Milliarden US-Dollar in weltgrößtem Börsengang ein. Das teilte Saudi Aramco am Donnerstagabend mit. RIAD - Beim größten Börsengang aller Zeiten kommen die Aktien des saudischen Ölriesen Aramco zu je 32 Riyal an die Börse, was aktuell rund 8,50 US-Dollar entspricht. (Boerse, 05.12.2019 - 20:17) weiterlesen...

IPO/'WSJ': Aktien von Ölgigant Aramco sollen rund 8,50 US-Dollar kosten. Das berichtete das "Wall Street Journal" am Donnerstag unter Berufung auf Insider. Der Zeitung zufolge würde das einer Bewertung des Unternehmens von 1,7 Billion Dollar entsprechen. Der Ausgabepreis von 32 Riyal je Aktie liegt am oberen Ende der Preisspanne, die Aramco zwischen 30 und 32 Riyal (rund 8,00 und 8,50 Dollar) festgelegt hatte. RIAD - Beim womöglich größten Börsengang aller Zeiten sollen Aktien des saudischen Ölriesen Aramco einem Medienbericht zufolge zu je 32 Riyal an die Börse kommen, was aktuell rund 8,50 US-Dollar entspricht. (Boerse, 05.12.2019 - 17:06) weiterlesen...

Mehrheit in Deutschland hält China für führende Wirtschaftsmacht. WASHINGTON - China hat die USA nach Ansicht einer Mehrheit der Menschen in Deutschland als führende Wirtschaftsmacht der Welt abgelöst. Das zumindest ist das Ergebnis einer Umfrage. 53 Prozent der Teilnehmer hätten auf eine entsprechende Frage China genannt, hieß es in einer am Donnerstag vom Pew-Forschungszentrum in Washington vorgestellten Studie. 24 Prozent hätten die USA angegeben, 14 Prozent die EU, 6 Prozent Japan. Zugleich gaben allerdings 56 Prozent der Befragten an, eine negative Meinung über China zu haben, 34 Prozent äußerten sich positiv. Befragt wurden zwischen dem 31. Mai und dem 25. Juli insgesamt 2015 Erwachsene in Deutschland. Mehrheit in Deutschland hält China für führende Wirtschaftsmacht (Wirtschaft, 05.12.2019 - 16:18) weiterlesen...

Südkoreas Präsident Moon Jae In: Atomstreit mit Nordkorea an kritischem Punkt. "Der Prozess einer vollständigen Denuklearisierung und die Schaffung eines dauerhaften Friedens befinden sich an einem Scheideweg", sagte Moon seinem Büro zufolge am Donnerstag bei einem Treffen mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi in Seoul. Moon bat Peking um Unterstützung, bis "die Ära einer friedlichen und atomwaffenfreien koreanischen Halbinsel" eingesetzt habe. SEOUL - Südkoreas Präsident Moon Jae In sieht die Bemühungen um die Lösung des Atomstreits mit Nordkorea an einem kritischen Punkt angelangt. (Wirtschaft, 05.12.2019 - 15:01) weiterlesen...

TikTok räumt diskriminierende Moderationsregeln ein. Die Plattform hatte demnach ihre Moderatoren angewiesen, Videos von Menschen mit Behinderungen zu markieren und in ihrer Reichweite zu begrenzen. "Als Reaktion auf eine Zunahme von Mobbing in der App haben wir frühzeitig eine unbeholfene und zeitlich befristete Regelung umgesetzt", sagte ein Firmensprecher dem US-Portal "The Verge". "Unsere Absicht war gut, wir haben aber einen falschen Ansatz gewählt." Die frühere Regelung sei inzwischen längst "zugunsten nuancierterer Anti-Mobbing-Verfahrensweisen und Schutzmaßnahmen innerhalb der App geändert" worden. SAN FRANCISCO - Das rasant wachsende chinesische Soziale Netzwerk TikTok hat diskriminierende Moderationsregeln eingeräumt, die in einem Bericht von Netzpolitik.org aufgedeckt worden waren. (Boerse, 05.12.2019 - 10:02) weiterlesen...