Verkehr, Auto

Aufgrund der steigenden Spritpreise wünschen sich 73 Prozent der Befragten in Deutschland staatliche Entlastungen.

21.10.2021 - 11:40:30

Umfrage - Fast drei Viertel wollen Entlastung wegen hoher Spritpreise. Auch Vertreter aus der Politik sprachen sich mehrheitlich dafür aus.

Augsburg - Fast drei Viertel der Deutschen wünschen sich staatliche Entlastungen wegen der hohen Spritpreise.

Entsprechend äußerten sich 73 Prozent der Befragten in einer repräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der «Augsburger Allgemeinen». 20 Prozent der 5003 Befragten hielten dies für unnötig.

Die Anhänger von Union, SPD, FDP AfD und der Linken sprachen sich mit je deutlichen Mehrheiten für Entlastungen aus - am deutlichsten die der AfD, mit 89 zu 9 Prozent. Bei den Anhängern der Grünen wurde die Frage «Sollte der Staat die Bürgerinnen und Bürger aufgrund hoher Spritpreise entlasten?» dagegen häufiger verneint. Allerdings ist der Unterschied mit 46 zu 42 Prozent knapp.

Die Umfrage fand vom 19. bis 20. Oktober statt, der statistische Fehler wird mit 2,5 Prozent angegeben.

Die Spritpreise steigen seit Monaten. Anfang der Woche hat Diesel ein Allzeithoch erreicht. Superbenzin der Sorte E10 lag zuletzt nur wenige Cent unter seinen bisherigen Höchstständen aus dem Jahr 2012.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Autobranche - Chipmangel führt zu Rückgang bei Neuzulassungen. Auch mit Blick auf das bisherige Gesamtjahr verzeichnet die Branche eine deutliche Abnahme. Die Engpässe in der Lieferung von Halbleitern führen zu einem Rückgang der Neuzulassungen von Autos. (Wirtschaft, 03.12.2021 - 14:14) weiterlesen...

Chipmangel belastet Autobranche weiter - Rückgang bei Neuzulassungen. Demnach kamen im vergangenen Monat 198 258 Pkw neu auf die Straßen und damit rund ein Drittel weniger als im November des Vorjahres. BERLIN - Die Lieferengpässe bei Halbleitern machen der Autoindustrie weiter zu schaffen: Im November sind erneut deutlich weniger Autos neu zugelassen worden als im Jahr davor, wie aus den aktuellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) in Flensburg hervorgeht. (Wirtschaft, 03.12.2021 - 14:05) weiterlesen...

Audi-Chef: E-Motor und autonomes Fahren wie 'natürliches Tempolimit'. Die zunehmenden E-Antriebe wirkten "wie ein natürliches Tempolimit - weil die Reichweite vom Tempo abhängt", sagte der Vorstandschef des Autobauers dem "vbw-Unternehmermagazin" (Dezemberausgabe). MÜNCHEN - Audi-Chef Markus Duesmann erwartet durch Elektroautos und autonomes Fahren niedrigere Geschwindigkeiten im Straßenverkehr. (Boerse, 03.12.2021 - 10:58) weiterlesen...

Chipmangel bremst Autohersteller: Weniger Pkw-Exporte aus Deutschland. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im Zeitraum Juli bis September Autos im Wert von 23,1 Milliarden Euro exportiert. Das waren 17,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie die Wiesbadener Behörde am Montag mitteilte. Die Pkw-Importe gingen mit minus 29,8 Prozent zum Vorjahresquartal allerdings noch stärker zurück: auf 11,2 Milliarden Euro. WIESBADEN - Deutschlands Automobilhersteller haben im dritten Quartal 2021 infolge von Lieferengpässen und Chipmangel deutlich weniger Fahrzeuge ins Ausland geliefert als ein Jahr zuvor. (Boerse, 29.11.2021 - 08:34) weiterlesen...

Wenn Dieselsteuer steigt, muss Kfz-Steuer ausgleichen. Der designierte Bundesverkehrsminister Volker Wissing will eine mögliche steuerliche Mehrbelastung für Dieselfahrer verhindern, Grünen-Politiker reagieren empört. "Die FDP wird dafür Sorge tragen, dass höhere Energiesteuern auf Dieselkraftstoffe durch geringere Kfz-Steuern ausgeglichen werden", sagte der FDP-Politiker der "Bild" (Samstag). Wissing will sich demnach "ebenso dafür einsetzen, dass es bei der Reform der Energiesteuer-Richtlinie nicht zu überbordenden Belastungen für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler kommt". BERLIN - Bereits vor Antritt der neuen Regierung ist zwischen den Koalitionsparteien ein Streit über den Kurs in der Verkehrspolitik entbrannt. (Boerse, 28.11.2021 - 16:43) weiterlesen...

Steuern - Wissing: Steigende Dieselsteuer durch Kfz-Steuer ausgleichen. Sollte sich daran etwas ändern, will der designierte Verkehrsminister Volker Wissing das ausgleichen. Dieselkraftstoff wird derzeit geringer besteuert als Benzin. (Wirtschaft, 27.11.2021 - 14:59) weiterlesen...