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Luftverkehr, Tarife

Auch nach dem Streik-Ende müssen sich Passagiere der Lufthansa auf Unannehmlichkeiten einstellen.

09.11.2019 - 12:04:24

Vereinzelt noch Ausfälle - Nach Flugbegleiter-Streik: Lufthansa-Betrieb läuft wieder an. Die Ausstände der Kabinenbeschäftigten haben die Flugpläne durcheinandergewirbelt. Am Samstag ist noch mit Ausfällen zu rechnen.

Frankfurt/Main - Nach dem Ende des Flugbegleiter-Streiks bei der Lufthansa in der Nacht zum Samstag ist am größten deutschen Flughafen in Frankfurt der Betrieb wieder angelaufen.

Der Flugplan normalisiere sich wieder, doch die Auswirkungen des Streiks seien über den ganzen Tag zu spüren, sagte eine Sprecherin des Flughafen-Betreibers Fraport am Samstag. Passagiere müssten aufgrund des erhöhten Fluggast-Aufkommens mit längeren Wartezeiten rechnen. Ihnen werde empfohlen, zweieinhalb Stunden vor dem Start am Airport zu sein.

Nach Angaben von Fraport hat es am Samstag «einige Flugausfälle» gegeben, darunter seien rund 20 Flüge der Lufthansa gewesen. Am Samstag stehen in Frankfurt insgesamt 1200 Starts und Landungen auf dem Plan. Eine Lufthansa-Sprecherin sprach von «vereinzelten Streichungen», ohne Zahlen zu nennen: «Es dauert etwas, bis das System wieder angelaufen ist.» Hier und da müssten sich Maschinen und Crews erst wieder zum richtigen Einsatzort begeben.

Die Gewerkschaft Ufo bewerte den Streik als «vollen Erfolg». Ufo-Vize Daniel Flohr sagte, leider habe der Ausstand zu Stress bei den Passagieren geführt. Er hoffe, dass es zu keinen weiteren Streiks komme.

Wegen des Streiks hatte die Lufthansa am Donnerstag und Freitag insgesamt 1500 Flüge abgesagt. Die Airline sprach von rund 200 000 betroffenen Passagieren. Vor allem die Drehkreuze Frankfurt und München traf es.

Passagiere dürfen aber auf ein Ende des Tarifkonflikts hoffen. Die Gewerkschaft Ufo und die Airline wollen über eine mögliche Schlichtung beraten. Es geht um rund 21.000 Lufthansa-Flugbegleiter. Beide Seiten vereinbarten aber striktes Stillschweigen. Dem Vernehmen nach sollen die Gespräche am Sonntag an einem geheimen Ort beginnen.

@ dpa.de