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Regierungen, USA

ATLANTA - Kurz vor der entscheidenden Stichwahl für zwei US-Senatssitze in Georgia haben Verantwortliche in dem Bundesstaat abermals Behauptungen von Donald Trump über angeblichen Wahlbetrug zurückgewiesen.

04.01.2021 - 22:50:30

Verantwortliche in Georgia weisen Trumps Betrugsbehauptungen zurück. Die Anschuldigungen des scheidenden Präsidenten seien "nachweislich falsch", sagte Gabriel Sterling, einer der Zuständigen für die Durchführung von Wahlen in Georgia, am Montag. "Wir haben eine Behauptung nach der anderen mit null Beweisen.

Sterling, selbst ein Republikaner, appellierte eindringlich an die Wähler, bei den Stichwahlen am Dienstag ihre Stimme abzugeben - auch wenn Trump mit seinen grundlosen Vorwürfen den Glauben in das System untergrabe. Bei den Stichwahlen entscheidet sich, ob Trumps Republikaner oder die Demokraten des künftigen Präsidenten Joe Biden die Mehrheit im Senat haben werden. Eine Mehrheit würde Biden mehr Freiraum für die Gestaltung seiner Politik geben - der Senat bestätigt unter anderem die Regierungsmitglieder.

Sterling wies in einer Pressekonferenz Behauptungen des Trump-Lagers nacheinander zurück. So seien keine Stimmen für den Präsidenten bei der Wahl am 3. November Biden zugeschrieben worden, Stimmzettel seien nicht nachträglich vernichtet worden, es habe keine Bürger gegeben, die trotz verfehlter Anmeldefrist abgestimmt hätten. Auch beim Abgleich von Unterschriften auf Briefwahlunterlagen seien keine Fehler gefunden worden. "Es ist eine lange Liste", beschwerte sich der zwischendurch außer Atem geratene Sterling.

Am Sonntag war die Aufzeichnung eines Telefongesprächs des Präsidenten mit Sterlings Chef Brad Raffensperger veröffentlicht worden, in der Trump ziemlich unverhohlen dazu aufrief, 11 780 Stimmen für ihn zu finden, damit er den Bundesstaat gewinnt. Demokraten regten daraufhin Ermittlungen gegen Trump wegen des Verdachts versuchten Wahlbetrugs an. Raffensperger sagte in einem TV-Interview, er habe den Mitschnitt veröffentlichen lassen, nachdem Trump bei Twitter den Inhalt des Gesprächs falsch dargestellt habe.

@ dpa.de

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