Spanien, Griechenland

ATHEN - Zwischen Griechenland und seinen internationalen Gläubigern gibt es weiterhin keine Einigung über die Reform des griechischen Arbeitsmarkts.

22.11.2016 - 09:23:24

Gläubiger und Athen: Noch keine Fortschritte bei Arbeitsmarktreform. Nach Verhandlungen bis in die frühen Morgenstunden reisten die Vertreter der Gläubiger am Dienstag aus Athen ab; die Gespräche sollen jedoch noch diese Woche per Telefonkonferenz weitergeführt werden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen des Finanzministeriums. Ziel sei eine Einigung vor dem nächsten Treffen der EU-Finanzminister Anfang Dezember.

Die Arbeitsmarktreform stelle bei den Verhandlungen eine besondere Schwierigkeit dar; man sei noch weit von einer Übereinstimmung entfernt, hieß es. Als Voraussetzung für weitere Hilfsgelder fordern die internationalen Gläubiger von Athen eine weitreichende Liberalisierung des Arbeitsmarkts. Unter anderem sollen Unternehmen ihre Mitarbeiter leichter entlassen können, und bestimmte Rechte von Gewerkschaften sollen eingeschränkt werden. Die griechische Regierung fürchtet den Zorn der Beschäftigten, wenn sie sich darauf einlässt.

Gleichzeitig hofft man in Athen auf eine zügige Einigung, damit im Anschluss die Diskussion über die Erleichterung des gewaltigen griechischen Schuldenberges beginnen könnte. Wie die "Bild"-Zeitung am Dienstag berichtete, wird Athen darin zumindest von Portugal unterstützt; Portugals Finanzminister Mario Centeno sagte der Zeitung, diese Diskussion (um die Reduzierung der griechischen Schulden) müsse begonnen werden. Gegenwehr kommt aus Deutschland: Finanzminister Wolfgang Schäuble hat eine Schuldenerleichterung vor 2018 bisher immer wieder ausgeschlossen.

@ dpa.de

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