Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Spanien

ATHEN - Die Aufnahme von Migranten in einem provisorischen Zeltlager auf der griechischen Insel Lesbos kommt nur schleppend voran.

16.09.2020 - 11:35:58

Rund eintausend Migranten im neuen Lesbos-Lager - 35 Corona-Fälle. Bis zum Mittwochmorgen waren gut eintausend Menschen in das Camp Kara Tepe wenige Kilometer nördlich der Hauptortschaft der Insel Mytilini gegangen, wie der staatliche Rundfunk (ERT) unter Berufung auf das Migrationsministerium berichtete. 35 Migranten seien positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Sie seien isoliert worden, hieß es weiter. Rund 11 000 Menschen leben noch im Freien, nachdem das Camp Moria am Mittwoch vergangener Woche bei einem Großbrand zerstört worden war.

Auf der Insel Samos wurde am Mittwochmorgen Entwarnung gegeben. Starke Winde haben nämlich die Flammen eines Brandes, der am späten Dienstagabend am Rande des Registriercamps von Vathy ausgebrochen war, in Richtung eines nicht dicht bewaldeten Hügels getrieben. Die Feuerwehr hätte den Brand dann löschen können, berichtete das Staatsradio. Die Polizei und die Feuerwehr haben einige Menschen in Gewahrsam genommen. Es werde untersucht, ob sie in eine Brandstiftung verwickelt gewesen seien, hieß es. Auf Samos leben rund 4600 Migranten.

"Die Brände...zeigen, dass die anarchisch funktionierenden jetzigen Camps geschlossen werden und neue geschlossenere Camps entstehen müssen", erklärte der griechische Migrationsminister Notis Mitarakis im Staatsfernsehen (ERT) am Mittwoch. Griechenland sei nicht bereit gewaltbereite Migranten zu dulden, hieß es.

Auf Lesbos werden unterdessen die Migranten mit Flugblättern in sieben Sprachen informiert, dass es keinen anderen Weg für sie gibt, die Insel zu verlassen, als Asyl zu bekommen. Den Asylprozess könne man aber nur im neuen Lager durchlaufen. Die Sicherheitskräfte hatten am Dienstag sechs jungendliche Migranten- alle Afghanen- als mutmaßliche Brandstifter festgenommen.

Griechenland will alle rund 12 000 Bewohner des abgebrannten Lagers Moria weiter vor Ort unterbringen und nicht auf das Festland bringen

- das haben Regierungsvertreter mehrfach betont. Hintergrund ist die

Befürchtung, dass sonst auch Migranten in anderen Lagern absichtlich Feuer legen könnten, um ihre Weiterreise nach Europa, insbesondere nach Deutschland, zu erzwingen. Außerdem befürchtet Athen, dass noch mehr Migranten, die sich zurzeit in der Türkei aufhalten, zur Überfahrt nach Europa animiert werden - das soll verhindert werden. Zudem verweist Athen auf Zahlen, wonach Asylanträge von vielen Migranten in Moria entweder noch nicht entschieden oder aber abgelehnt wurden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Bund und Länder: Herbstferienreisen in Risikogebiete unterlassen. Zudem wollen sie mehr Schnelltestverfahren einführen und damit die bisherige Teststrategie erweitern. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag von Teilnehmern des Treffens von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder. BERLIN - Bund und Länder haben angesichts der beginnenden Herbstferien an Bürgerinnen und Bürger appelliert, Reisen in Risikogebiete zu unterlassen. (Wirtschaft, 29.09.2020 - 16:26) weiterlesen...

Heckler & Koch stoppt Sturmgewehr-Vergabe vorerst mit Beschwerde. Man habe einen Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren eingereicht, teilte das Unternehmen aus Oberndorf im Schwarzwald am Dienstag mit. So ein Antrag wird auch Vergabebeschwerde genannt, er hat aufschiebende Wirkung - damit liegt die Neubewaffnung der Bundeswehr mit 120 000 Sturmgewehren vorerst auf Eis. Das schon 2017 begonnenen Ausschreibungsverfahren wird zur Hängepartie für die Armee. OBERNDORF - Im Streit mit der Bundesregierung hat der Waffenhersteller Heckler & Koch einen weiteren juristischen Schritt unternommen, um doch noch einen Sturmgewehr-Großauftrag des Bundes zu bekommen. (Wirtschaft, 29.09.2020 - 16:26) weiterlesen...

Tschechien schließt erneute Grenzschließung aus. "Im Augenblick droht uns aus den Nachbarländern kein Risiko", sagte Gesundheitsminister Roman Prymula am Dienstag in Prag. Die Situation sei heute eine andere als im Frühjahr. Tschechien hatte von Mitte März bis Anfang Juni weitreichende Einreisebeschränkungen für Ausländer verhängt. PRAG - Tschechien hat eine erneute Grenzschließung wegen der Coronavirus-Pandemie ausgeschlossen. (Wirtschaft, 29.09.2020 - 16:21) weiterlesen...

Parlamentsgremium in Israel billigt Restriktionen bei Demonstrationen. Der Rechtsausschuss billigte die Maßnahmen am Dienstag. Die Zustimmung des Parlaments steht noch aus, die Abstimmungen wurden noch am Dienstag erwartet. TEL AVIV - Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat ein Ausschuss des israelischen Parlaments vorübergehende Einschränkungen für Demonstrationen befürwortet. (Boerse, 29.09.2020 - 16:20) weiterlesen...

Corona-Programm der EU droht wegen Streit um Grundwerte Blockade. Die Fraktionschefs der vier großen proeuropäischen Fraktionen hätten zuletzt mehrfach deutlich gemacht, dass Vorschläge, wie sie jetzt auf den Tisch gekommen seien, für das Parlament nicht akzeptabel seien, sagte Parlamentsunterhändler Rasmus Andresen (Grüne) am Dienstag. Wenn es deswegen jetzt zu Verzögerungen bei den Verhandlungen über den langfristigen EU-Haushalt und das Corona-Konjunkturprogramm komme, sei das die Verantwortung der Regierungen der Mitgliedstaaten. BRÜSSEL - Europaabgeordnete wollen im Kampf für ein stärkeres Instrument gegen Verstöße gegen die Rechtsstaatlichkeit innerhalb der EU notfalls auch eine Blockade des europäischen Corona-Konjunkturprogramms in Kauf nehmen. (Wirtschaft, 29.09.2020 - 16:19) weiterlesen...

EU stockt Fördermittel für E-Ladestationen und 'grünen' Verkehr auf. Wie die Europäische Kommission am Dienstag in Brüssel ankündigte, sollen weitere 54 Millionen Euro in mehrere Projekte fließen - darunter auch Umrüstungen von Zügen in Baden-Württemberg für das einheitliche europäische Zugleit- und -sicherungssystem ERTMS. Beim Ausbau CO2-vermeidender Verkehrsinfrastrukturen geht es aber auch um weitere Ladestationen für E-Autos in Italien oder "grüne" Nahverkehrsbusse in Paris und Barcelona. Die Projekte sollen zu den Zielen des "Green Deal" beitragen, denen zufolge der CO2-Ausstoß in der EU bis 2030 um mindestens 55 Prozent unter das Niveau von 1990 gedrückt werden soll. BRÜSSEL - Die EU baut ihre Förderung der Elektromobilität und eines klimaschonenderen Verkehrssystemen weiter aus. (Wirtschaft, 29.09.2020 - 15:59) weiterlesen...