Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Spanien

ATHEN - Die acht EU-Mittelmeerländer und Portugal haben bei einem Gipfeltreffen eine engere Zusammenarbeit im Kampf gegen die Klimakrise beschlossen.

17.09.2021 - 21:56:30

Gemeinsam gegen die Klimakrise. "Die beste Lektion, die uns erteilt werden konnte, waren die katastrophalen Feuer im Sommer", sagte der italienische Ministerpräsident Mario Draghi am Freitag in Athen beim sogenannten EUMED-9-Gipfel. "Es gibt keine Zeit mehr zu verlieren." Neben dem Klima standen auch das außenpolitische Auftreten der EU sowie das Thema Migration auf der Agenda des Treffens.

Der Mittelmeerraum sei extrem anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels, heißt es in einer Erklärung gegen die Klimakrise, die die Teilnehmer unterzeichneten. Hitzewellen kämen spürbar häufiger und intensiver, auch Dürren, starke Regenfälle, Überschwemmungen und Waldbrände machten der Region zu schaffen. Das habe bereits jetzt starke ökologische und wirtschaftliche Auswirkungen. Neben der Bekenntnis zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens und anderen internationalen Klimazielen enthält das Papier auch die Absicht, bis 2030 mindestens drei Milliarden Bäume zu pflanzen, und das Versprechen, im Kampf gegen die Klimakrise stärker zusammenzuarbeiten.

Neben dem Klima ging es auch um Migration - wegen der Afghanistan-Krise befürchten vor allem Griechenland, Zypern und Italien einen neuerlichen Anstieg der Flüchtlingszahlen. Auch das Verhältnis zum Nachbarn Türkei wurde besprochen. Der griechische Premier Kyriakos Mitsotakis betonte, dass man im Rahmen des Flüchtlingspakts gut mit der Türkei kooperiere, warnte jedoch einmal mehr, dass Ankara die Migration nicht instrumentalisieren dürfe. "Wir werden nicht zulassen, dass sich das Phänomen der unkontrollierten Migrationsströme, das wir 2015 erlebt haben, wiederholt", sagte er.

Auf europäischer Ebene wollen sich die teilnehmenden Länder für die Stärkung der strategischen Autonomie des Staatenbundes einsetzen. Man habe auch darüber gesprochen, die Bereiche Verteidigung und Sicherheit und damit die Souveränität der EU zu stärken, sagte der französische Präsident Emmanuel Macron. "Wir müssen in der Lage sein, Provokationen und Bedrohungen zu begegnen, die unsere Region betreffen." Auch gelte es, eigene Allianzen zu schließen, um systematisch auf Krisen im Mittelmeerraum zu reagieren. Für eine größere strategische Autonomie der EU sprachen sich in ihren Statements nach dem Gipfel fast alle Teilnehmer aus.

Mitsotakis empfing zu dem Gipfel in Athen neben dem italienischen Ministerpräsidenten Draghi auch den französischen Präsidenten Emmanuel Macron sowie die Regierungschefs Pedro Sanchez von Spanien, Andrej Plenkovic von Kroatien, Nikos Anastasiades von Zypern, Robert Abela von Malta, Janez Jansa von Slowenien und den portugiesischen Außenminister Augusto Santos Silva. Am Nachmittag war zum Austausch über die Klimakrise zudem EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu Gast.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

IAEA-Chef: Bald Neuigkeiten zu weiterer Reise nach Teheran. "Wir arbeiten daran, und ich erwarte, dass ich bald mehr weiß", sagte Grossi am Dienstag in Washington. "Wir haben uns darauf geeinigt, dass es eine Diskussion auf hoher Ebene geben wird." Daran würden hohe Vertreter der Regierung teilnehmen - offen sei aber noch, ob das etwa der Präsident oder der Außenminister sei. Das Treffen könnte vielleicht sogar noch vor Ende November stattfinden, sagte Grossi. Er sei in regelmäßigem Kontakt mit Vertretern aus Teheran - entschieden sei bisher aber noch nichts. WASHINGTON - Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, rechnet bald mit einer erneuten Reise in den Iran, um Bewegung in den festgefahrenen Atomstreit mit dem Land zu bringen. (Wirtschaft, 19.10.2021 - 18:03) weiterlesen...

Corona-Zahlen steigen: Bulgarien führt 3G-Regel ein. Ab diesem Donnerstag werden nur Kunden, die einen entsprechenden Nachweis haben, etwa Lokale, Hotels, Fitnesszentren, Shopping-Malls sowie Kinos, Theater, Konzerte und Museen besuchen dürfen. Alle Tätigkeiten in Innenräumen sollen nur mit einem "Grünen Zertifikat" erfolgen, kündigte Interims-Gesundheitsminister Stojtscho Kazarow am Dienstag vor der Presse an. Ausgenommen sind Lebensmittelläden, Apotheken und Banken. Hintergrund sind schnell steigende Corona-Fallzahlen. SOFIA - Bulgarien führt wegen steigender Corona-Fallzahlen erst jetzt die 3G-Regel mit Zertifikaten für Geimpfte, Getestete und von Covid-19 Genesene ein. (Wirtschaft, 19.10.2021 - 17:11) weiterlesen...

ROUNDUP/Hohe Corona-Todeszahl in Russland: Neue Beschränkungen in Moskau. Ungeimpfte Menschen über 60 Jahre und Moskauer mit chronischen Erkrankungen müssten vom kommenden Montag an für vier Monate zu Hause bleiben, schrieb Bürgermeister Sergej Sobjanin am Dienstag in seinem Blog. In dieser Zeit müssten zudem mindestens 30 Prozent der Mitarbeiter in Betrieben ins Homeoffice wechseln. MOSKAU - Angesichts immer neuer Höchststände bei den Corona-Todeszahlen in Russland führt die Hauptstadt Moskau neue Beschränkungen ein. (Wirtschaft, 19.10.2021 - 17:09) weiterlesen...

Koalitionsverhandlungen ab Donnerstagnachmittag - 22 Arbeitsgruppen. Wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr und zuvor am Dienstag die Funke Mediengruppe berichtete, sind insgesamt 22 Arbeitsgruppen geplant. Sie sollen die Details des Koalitionsvertrags zu unterschiedlichen Sachthemen und Politikfeldern aushandeln. Die Besetzung dieser Arbeitsgruppen ist einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland zufolge noch nicht final beschlossen. BERLIN - SPD, Grüne und FDP wollen am Donnerstagnachmittag die Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer gemeinsamen Regierung beginnen. (Wirtschaft, 19.10.2021 - 16:13) weiterlesen...

Niederlande: Nach Lockerungen starker Anstieg von Corona-Infektionen. In den vergangenen sieben Tagen nahm die Zahl der Neuinfektionen um 44 Prozent im Vergleich zur Vorwoche zu, wie das zuständige Reichsinstitut für Gesundheit und Umwelt (RIVM) am Dienstag mitteilte. Gut 25 700 Fälle wurden gemeldet. Die Inzidenz beträgt nach Angaben des RIVM 151. DEN HAAG - Der starke Anstieg von Corona-Infektionen und Patientenzahlen in Krankenhäusern in den Niederlanden hält an. (Boerse, 19.10.2021 - 16:10) weiterlesen...

Haseloff: Früherer Kohleausstieg wirtschaftlich nicht umsetzbar. "Ich sehe es kritisch, ich sehe es wirtschaftlich nicht für umsetzbar", sagte Haseloff am Dienstag in Magdeburg. MAGDEBURG - Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hält einen von SPD, Grünen und FDP angepeilten vorgezogenen Ausstieg aus der Kohlekraft für kaum machbar. (Boerse, 19.10.2021 - 15:32) weiterlesen...