Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, Regierungen

Arbeitsminister Heil rechnet mit Rückgang von Kurzarbeit 2021

01.12.2020 - 15:42:26

Arbeitsminister Heil rechnet mit Rückgang von Kurzarbeit 2021. BERLIN - Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) erwartet nach einem neuerlichen Anstieg von Kurzarbeit in der Corona-Krise einen deutlichen Rückgang im neuen Jahr. "Wir sehen, dass die Betriebe erneut Kurzarbeit nutzen, vor allem im Gastgewerbe", sagte Heil angesichts der neuen Arbeitsmarktzahlen am Dienstag in Berlin. Wegen des Teillockdowns des öffentlichen Lebens werden laut Heil im November und Dezember wieder mehr Menschen in Kurzarbeit sein. Laut Bundesagentur für Arbeit zeigten vom 1. bis 25. November Betriebe für 537 000 Menschen Kurzarbeit an. Heil betonte, tatsächlich gingen erfahrungsgemäß dann weniger in Kurzarbeit.

Trotz Anstiegs über den Winter würden nicht wieder sechs Millionen Menschen in Kurzarbeit sein wie im April. Im September wurde laut Bundesagentur für 2,22 Millionen Menschen konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Heil versicherte: "Jeder, der Kurzarbeit braucht und auch in Anspruch nehmen kann, der wird auch dazu kommen." Nach dem Winter werde Kurzarbeit wieder zurückgehen.

Wirtschaftsinstitute und Regierung erwarteten eine Frühjahrsbelebung. Die erwarteten Corona-Impfstoffe würden voraussichtlich zu einer Normalisierung der Lage beitragen. Laut Heil besteht die Aussicht, "dass die allerallermeisten Menschen von Kurzarbeit nicht in die Arbeitslosigkeit fallen, sondern wieder in ihre Arbeit zurückkehren können".

Die Bundesagentur sei mit 26 Milliarden Euro Rücklage in die Krise gestartet. Weit über 16 Milliarden seien mittlerweile aufgebraucht. Schon in diesem Jahr sei die Bundesagentur auf Liquiditätshilfen aus dem Bundeshaushalt angewiesen. Der geplante Bundeszuschuss in diesem und kommendem Jahr werde reichen, "damit wir Ende des Jahres 2021 eine schuldenfreie Bundesagentur für Arbeit haben", so der Politiker. Die Krise habe Deutschland zwar schwer getroffen. Aber: "Trotz dieser massiven Erschütterungen ist das große Beben am deutschen Arbeitsmarkt ausgeblieben."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Demokratie-Institut kritisiert Israels Impf-Vereinbarung mit Pfizer. Institutsmitglied Tehilla Shwartz Altshuler sagte am Montag: "Das Abkommen enthält eine der umfangreichsten Studien am Menschen im 21. TEL AVIV - Israels renommiertes Demokratie-Institut (IDI) hat die Vereinbarung des Landes mit dem Corona-Impfstoffhersteller Pfizer kritisiert. (Boerse, 18.01.2021 - 14:23) weiterlesen...

Linksfraktion fordert vor Corona-Beratungen Homeofficepflicht. "Wir fordern, dass die Maßnahmen sich nicht allein auf die Einschränkung des Freizeitverhaltens der Bevölkerung konzentrieren, sondern dass Unternehmen mit einer grundsätzlichen Homeofficepflicht daran beteiligt werden", sagte Fraktionsgeschäftsführer Jan Korte der Deutschen Presse-Agentur. Zudem bräuchte es seiner Ansicht nach einen Zuschlag auf Hartz IV, damit sich auch ärmere Menschen FFP2-Masken leisten könnten. BERLIN - Vor den Beratungen von Bund und Ländern über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise an diesem Dienstag hat die Linksfraktion sich erneut für strengere Vorgaben für Arbeitgeber beim Thema Homeoffice ausgesprochen. (Wirtschaft, 18.01.2021 - 14:01) weiterlesen...

RKI: 7141 Corona-Neuinfektionen und 214 neue Todesfälle gemeldet. Außerdem wurden 214 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Montagmorgen bekanntgab. An Montagen sind die erfassten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Vor genau einer Woche hatte das RKI 12 497 Neuinfektionen und 343 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet. BERLIN - Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 7141 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. (Wirtschaft, 18.01.2021 - 14:00) weiterlesen...

Nord Stream 2: Widerspruch gegen frühere Baugenehmigung eingelegt. Von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) seien entsprechende E-Mails eingegangen, bestätigte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) am Montag. Damit ist die Genehmigung, die für deutsche Gewässer gilt, vorerst außer Kraft. BERLIN - Umweltverbände haben Widerspruch gegen eine Entscheidung des zuständigen Bundesamtes eingelegt, nach der die Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 früher weitergebaut werden darf. (Boerse, 18.01.2021 - 13:26) weiterlesen...

Vor Vertrauensvotum in Italien: Conte wirbt um Zustimmung. Seine Regierung habe in der Gesundheitskrise mit "maximaler Sorgfalt und Achtung" der Interessen der Bürger gehandelt, sagte Conte am Montag im Abgeordnetenhaus, der größeren der beiden Kammern. Dort stand nach der Rede eine Vertrauensabstimmung an. Contes hatte vergangene Woche durch den Austritt der Kleinpartei Italia Viva von Ex-Ministerpräsident Matteo Renzi seine Regierungsmehrheit verloren. ROM - Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat im Kampf um das Überleben seiner Regierung im Parlament an die Verantwortung der Politiker in Zeiten der Pandemie appelliert. (Wirtschaft, 18.01.2021 - 13:18) weiterlesen...

Wiesbadener Prozess um 'Cum-Ex'-Aktiendeals erneut verzögert. WIESBADEN - Das Landgericht Wiesbaden hat seinen Prozess zur strafrechtlichen Aufarbeitung von "Cum-Ex"-Aktiendeals abermals vertagt. Die Wirtschaftsstrafkammer will nun erst vom 25. März an über die Anklage der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt verhandeln, wie die Justiz am Montag mitteilte. Als Begründung wurde der Corona-Gesundheitsschutz der Beteiligten genannt, die zuletzt für Donnerstag kommender Woche (28. Januar) geladen waren (Az.: 6 KLs - 1111 Js 27125/12). Angesetzt sind feste Termine bis Ende April sowie weitere bis in den Juni hinein. Die Verhandlung soll in einer Leichtbauhalle auf einem Veranstaltungsgelände stattfinden. Wiesbadener Prozess um 'Cum-Ex'-Aktiendeals erneut verzögert (Wirtschaft, 18.01.2021 - 13:14) weiterlesen...