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Welthandel, Internet

Amerikanische Internetunternehmen machen in Frankreich gute Geschäfte, zahlen aber nur wenig Steuern.

03.12.2019 - 11:31:24

Frankreichs Digitalsteuer - Trump bestätigt geplante Strafzölle auf Champagner und Käse. Das wollte die Regierung in Paris ändern. Nun wollen die USA mit Strafzöllen zurückschlagen.

London - US-Präsident Donald Trump hat Pläne für hohe Strafzölle auf französische Produkte bestätigt. Geplant sei eine «sehr hohe Steuer auf Wein» und andere Waren, sagte Trump in London.

Die USA würden nicht zulassen, dass Frankreich amerikanische Firmen besteuere. «Wenn irgendwer sie besteuert, dann sind wir das», sagte der US-Präsident.

Hintergrund ist die französische Digitalsteuer, die große amerikanische Internetunternehmen wie Amazon, Google und Facebook trifft. Die US-Regierung hatte angekündigt, man werde Strafzölle von bis zu 100 Prozent auf französische Importe im Wert von rund 2,4 Milliarden Dollar vorschlagen. Davon betroffen sein könnten demnach unter anderem Champagner, bestimmte Käsesorten, Joghurt, Butter, einige Kosmetikprodukte und Handtaschen.

Frankreich hat für den Fall, dass die US-Strafzölle kommen, bereits eine «deutliche Reaktion» der Europäischen Union gefordert. Absehbar ist damit eine neue Verschärfung des transatlantischen Handelskonflikts.

@ dpa.de