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Am Morgen meldete das deutsche Wirkstoff-Forschungsunternehmen Evotec, dass man für zwei Jahre von der IFB (Investitions- und Förderbank) Hamburg Fördergelder für die T-Zellen-Immuntherapie-Entwicklung erhalten werde.

06.07.2017 - 11:46:33

Evotec: Jetzt sollte man langsam vorsichtig werden. Über das Volumen gab es keine Angaben, aber es dürfte eine Summe sein, die es die Sache wert macht, veröffentlicht zu werden. Good news? Sicher.

Am Morgen meldete das deutsche Wirkstoff-Forschungsunternehmen Evotec, dass man für zwei Jahre von der IFB (Investitions- und Förderbank) Hamburg Fördergelder für die T-Zellen-Immuntherapie-Entwicklung erhalten werde. Über das Volumen gab es keine Angaben, aber es dürfte eine Summe sein, die es die Sache wert macht, veröffentlicht zu werden. Good news? Sicher.

Gut, das Geld ist kein Geschenk. Aber wenn Evotec so günstig an Kapital kommt, das die Expansion der Forschung vorantreibt, ist das positiv. Man hatte ja dieses Jahr schon die dänische Novo A/S mit ins Boot genommen und sich so frischen Kapitals versichert. Evotec gibt Gas. Und da das Unternehmen ohnehin schon in der Gewinnzone agiert, eine breite Palette solventer Partner hat und in einem der Top-Zukunftsmärkte agiert, kann man für die Aktie mittelfristig nur sehr optimistisch sein. Aber trotzdem ist Evotec keine Einbahnstraße. Und jetzt sollte man zumindest ein bisschen vorsichtig werden, denn:

 

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Der Kurs reagiert nicht auf die Nachricht, machte zunächst einen kleinen Sprung, notiert am späten Vormittag aber auf Vortages-Schlusskurs. Das ist ein kleines Warnsignal, zumal die Aktie scheinbar ein bisschen Mühe hat, das Jahres-Verlaufshoch bei 14,52 Euro, markiert am vergangenen Montag, zu überwinden. Dabei ist weniger Evotec selbst das Risiko-Element. Es ist der Gesamtmarkt.

Denn der kommt immer wackliger daher Ein schärferer Abwärtsimpuls kann jederzeit auftauchen. Und dann geht es für die Trader darum: Wo nehme ich Gewinne mit? Da, wo die Verluste sitzen, wo der Trend gebrochen ist, das wäre die richtige Entscheidung. Aber meist ist diese Entscheidung eben eine emotionale. Und dann verkauft man, weil es sich besser anfühlt, gerne da, wo Gewinne drauf sind. Und das wäre bei Evotec eben der Fall.

Wichtig wäre, dass diese 20-Tage-Linie auf Schlusskursbasis nicht unterboten wird. Sie, aktuell bei 13,86 Euro, ist der Leitstrahl der Aufwärtsbewegung. Am letzten Freitag war es schon knapp geworden, aber auf Schlusskursbasis hielt die Linie. Das muss sie auch weiterhin, ansonsten würde das Risiko, dass die Akteure anfangen, Gewinne mitzunehmen, immens steigen. Und das kann bei einer eher marktengen Aktie wie Evotec weit nach unten führen. Also: Denn Stopp auf Schlusskursbasis knapp unter diese Linie zu setzen, wäre ernstlich zu überlegen.

 

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