Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

(Am Ende des 2.

12.04.2021 - 10:41:30

KORREKTUR/ROUNDUP 2: CDU berät über Kanzlerkandidatur

BERLIN - Das CDU-Präsidium ist am Montag zu Beratungen über die Kanzlerkandidatur der Union zusammengekommen. Es wird erwartet, dass das Führungsgremium Parteichef Armin Laschet Rückendeckung geben wird, der mit CSU-Chef Markus Söder um den Spitzenposten für die Bundestagswahl im September ringt. "Es ist doch klar, dass das CDU-Präsidium sich hinter seinen Parteivorsitzenden stellt", sagte Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans vor Beginn der Sitzung. Dies sei aber überhaupt nicht die Frage. "Wir beraten miteinander, wie wir die Frage der Kanzlerkandidatur angehen und wie wir die Chancen für unser Land in den 20er Jahren nutzen. Es geht um das Land vor allem."

Am Sonntag hatte sowohl Laschet wie auch Söder seine Bereitschaft erklärt, als Kanzlerkandidat der Union anzutreten. Söder machte dies allerdings von der Unterstützung der CDU abhängig.

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner kündigte eine zeitnahe Entscheidung an. "Wir müssen jetzt entscheiden", sagte sie bei ihrem Eintreffen zur Präsidiumssitzung. Für alles andere gebe es weder bei den Mitgliedern noch bei der Bevölkerung Verständnis. "Wir sind in Zeiten, die sehr unsicher sind. Da hätte man gerne Klarheit. Und dafür werden wir auch sorgen." Klöckner betonte: "Bei uns sagt man: Da muss ein Knopf dran gemacht werden. Denn wer nicht handelt, wird behandelt." Alles, was man auf die Bank schiebe, werde nicht besser.

Klöckner sagte, Laschet regiere das größte Bundesland. Er habe sehr integrierende Fähigkeiten. "Das halte ich für sehr wichtig." Die CDU werde sich aber klar an das Verabredete mit der CSU halten. "Ich bin zuversichtlich, dass wir da einen guten Weg finden werden."

Hans widersprach dem Eindruck, dass es um einen "Showdown" gehe. "Die Tatsache, dass es zwei hoch erfolgreiche, an der Basis hoch angesehene Parteivorsitzende und Ministerpräsidenten gibt, die zur Verfügung stehen, die Geschicke der Bundesrepublik in die Hand zu nehmen, ist doch eine Chance." Daher sei das Präsidium für ihn "keine Krisensitzung", betonte der CDU-Politiker. "Wir sollten es nicht verkrampft angehen. Es ist eine Chancensitzung. Wir beraten mit unserem Vorsitzenden, wie wir das regeln, so dass am Ende vor allem die Union zusammenbleibt und wir ein Team bleiben."

Das Präsidium, der engste Führungszirkel um Laschet, tagte erstmals seit Monaten wieder in Präsenz. Laschet wollte sich dort und später im Vorstand den Rückhalt der Führungsgremien sichern. Er werde "um Vertrauen bitten", hatte er am Sonntagabend in der ARD gesagt. Die Partei werde dann eine Empfehlung aussprechen. Einen Beschluss solle es nicht geben.

Allerdings sagte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer vor Beginn der Präsidiumssitzung auf die Frage, ob es heute eine Abstimmung geben werde: "Ja, ich glaube schon." Laschet selbst äußerte sich beim Eintreffen zur Präsidiumssitzung nicht.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

'Super Thursday' endet: Wahllokale in Großbritannien geschlossen. In Schottland und Wales konnten die Wähler bis 22 Uhr (Ortszeit; 23 Uhr MESZ) über die künftige Zusammensetzung ihrer Regionalparlamente abstimmen. In England wurden neben Gemeinde- und Bezirksräten in vielen Städten auch neue Bürgermeister bestimmt - unter anderem in der Hauptstadt London. EDINBURGH/LONDON - Nach einem langen Wahltag in Großbritannien haben am Donnerstag die Wahllokale ihre Türen geschlossen. (Wirtschaft, 06.05.2021 - 23:07) weiterlesen...

Russland: 20 Millionen weltweit mit Sputnik V gegen Corona geimpft. Das teilte der staatliche Direktinvestmentfonds RDIF am Donnerstag mit, der das Vakzin im Ausland vermarktet. Sputnik V besteht aus zwei Komponenten und ist nach Angaben aus Moskau in mehr als 60 Ländern zugelassen, in denen insgesamt 3,2 Milliarden Menschen leben. Der Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge wurden weltweit bereits mehr als eine Milliarde Impfdosen verschiedener Wirkstoffe verabreicht. MOSKAU - Im Kampf gegen das Coronavirus haben weltweit mehr als 20 Millionen Menschen mindestens eine Injektion mit dem russischen Impfstoff Sputnik V bekommen. (Wirtschaft, 06.05.2021 - 23:05) weiterlesen...

Fischereistreit vor Jersey: Johnson schickt Marine. Premierminister Boris Johnson schickt zwei Patrouillenboote zur Kanalinsel Jersey, um die Lage zu überwachen, wie ein Regierungssprecher am Mittwochabend sagte. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, eine Blockade der Insel solle verhindert werden. SAINT HELIER/LONDON - Im Streit um Fischereilizenzen für französische Schiffe im Ärmelkanal lässt Großbritannien die Muskeln spielen. (Boerse, 06.05.2021 - 22:33) weiterlesen...

Biden wirbt in krisengeplagter Stadt für sein Infrastrukturprogramm. Biden besuchte am Donnerstag die Stadt Lake Charles im US-Bundesstaat Louisiana, die innerhalb eines Jahres neben der verheerenden Corona-Pandemie auch von drei schweren Stürmen getroffen und verwüstet worden war. US-Finanzministerin Janet Yellen hatte kürzlich gesagt, Lake Charles sei wohl "die am stärksten von Katastrophen heimgesuchte Stadt in dem katastrophalsten Jahr" der jüngeren Geschichte der Vereinigten Staaten. LAKE CHARLES/WASHINGTON - In einer der krisengeplagtesten Städte der USA hat Präsident Joe Biden für seine geplanten Infrastruktur-Investitionen geworben. (Wirtschaft, 06.05.2021 - 22:32) weiterlesen...

Ampel-Koalition in Rheinland-Pfalz nimmt letzte Hürden. SPD, Grüne und FDP haben knapp acht Wochen nach der Landtagswahl auf getrennten Parteitagen dem Koalitionsvertrag zur Weiterführung ihrer Regierung zugestimmt. MAINZ - Der Fahrplan für die zweite Ampel-Regierung in Rheinland-Pfalz von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) steht. (Wirtschaft, 06.05.2021 - 21:13) weiterlesen...

Impfkommission: Zunächst an Priorisierung festhalten. "Nach Ansicht der Stiko sollte an der Priorisierung zunächst festgehalten werden", teilte das Gremium am Robert Koch-Institut am Donnerstag mit. Es gebe bei anhaltend hoher Impfbereitschaft einen "noch beträchtlichen Anteil an impfbereiten Personen mit hohem Risiko für einen schweren Covid-19 Verlauf, die noch keine Möglichkeit zur Impfung hatten". BERLIN - Die Ständige Impfkommission (Stiko) befürwortet zunächst weiter eine bevorzugte Impfung besonders gefährdeter Gruppen gegen Covid-19. (Boerse, 06.05.2021 - 20:50) weiterlesen...