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Regierungen, Versorger

ADDIS ABEBA - Im Streit um Afrikas künftig größten Staudamm hat Äthiopien nach eigenen Angaben noch nicht aktiv mit dem Aufstauen des Nilwassers begonnen.

15.07.2020 - 18:26:59

Äthiopien weist im Staudamm-Streit Berichte über Auffüllstart zurück. Wasserminister Seleshi Bekele sagte am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur: "Es gibt heftige Regenfälle, und es fließt mehr Wasser rein als raus." Ein aktives Aufstauen sei dies allerdings nicht. Satellitenbilder des Staudamms hatten in den vergangenen Tagen in der Region für Diskussionen gesorgt, weil darauf zu sehen war, wie sich das Wasser am Damm anstaute. Allerdings war dies auch in den vergangenen Jahren schon während der Regenzeit im Sommer geschehen, wie ältere Aufnahmen zeigen.

Die Nachbarstaaten Sudan und vor allem Ägypten stehen dem Füllen des Grand Ethiopian Renaissance Dam (GERD) kritisch gegenüber. Die Afrikanische Union (AU) versucht bisher zu vermitteln.

Das sudanesische Wasserministerium reagierte am Abend auf Berichte über ein mögliches Aufstauen des Nilwassers. Nach Auswertung von Messergebnissen kam es zu dem Schluss: "Es ist angesichts der Fließdaten an der Dimim-Grenzstation zu Äthiopien offensichtlich, dass es eine Reduzierung des Wasserspiegels gibt, die 90 Millionen Kubikmetern pro Tag entspricht - was das Schließen der Tore des Renaissance-Damms bestätigt." In der Erkläung des Ministeriums wird erneut jegliches einseitiges Handeln verurteilt. Der Sudan werde die Entwicklung in einer Art und Weise verfolgen, die seine nationalen Interessen wahren werde, heißt es unbestimmt in dem Schreiben.

Auch der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi hatte Äthiopien vor einem Alleingang gewarnt. Ägypten, das mehr als 90 Prozent seines Wasserbedarfs aus dem Strom deckt, befürchtet, dass künftig zu wenig Wasser den Nil herabfließen wird. Der 4,6 Milliarden Dollar teure Damm, den Äthiopien auf dem Blauen Nil baut, sorgt seit Jahren für Streit. Addis Abeba will damit den für die ökonomische Entwicklung benötigten Strom erzeugen.

@ dpa.de

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