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Pharma, Biotechnologie

ADDIS ABEBA - Afrikas führender Gesundheitsfunktionär ist besorgt, dass afrikanische Länder im Rennen um einen Corona-Impfstoff zurückgelassen werden.

27.08.2020 - 12:44:28

Afrikas Gesundheitschef besorgt über Rennen um Corona-Impfstoff. "Ich bin besorgt und beunruhigt", sagte John Nkengasong, der Leiter der panafrikanischen Gesundheitsorganisation Africa CDC, die zur Afrikanischen Union (AU) gehört, am Donnerstag. Es sei wichtig, dass Afrika zusammenhalte, um sich den Zugang zu einem künftigen Impfstoff zu sichern.

Derzeit laufen laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rund 170 Impfstoffprojekte, einige Präparate befinden sich in der letzten Phase vor einer möglichen Zulassung. Manche reichen Länder, darunter die USA, Japan und Großbritannien, haben bereits bei Herstellern große Mengen an Impfstoffen geordert. Für derartige Bestellungen haben viele afrikanische Staaten aber nicht die Mittel.

Nkengasong sagte, der Ansatz vieler reicher Länder mache ihm Sorgen, und er forderte "mehr Solidarität als je zuvor". Er hatte jüngst wiederholt vor einem Szenario wie in den 1990ern gewarnt, als HIV-Medikamente auf den Markt kamen, es aber sieben Jahre gedauert habe, bis sie in Afrika zugänglich gewesen seien. Einen verzögerten Zugang zu einem Corona-Impfstoff von nur einem Jahr wäre für den Kontinent "katastrophal", hatte er im Juli gesagt.

Daher bemüht sich die AU, dass mehr afrikanische Länder an klinischen Studien teilnehmen, und versucht, kollektiv für die Staaten den Zugang zu Corona-Impfstoffen zu sichern. Man sei bereits mit Banken über eine möglichen Finanzierung im Gespräch, sagte Nkengasong. Und er warnte die Länder, die Impfdosen vorbestellen: Sollten diese ihre Bevölkerungen impfen und es gebe noch Fälle in Afrika, seien auch ihre Länder nicht ganz vor dem Coronavirus sicher.

In Afrika wurden laut Africa CDC bislang 1,2 Millionen Corona-Fälle bestätigt, knapp 29 000 Todesfälle wurden bislang erfasst.

@ dpa.de

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