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Vermischtes, 3sat

3sat zeigt die Schweizer Dokureihe Starke Frauen /

25.05.2021 - 16:57:58

3sat zeigt die Schweizer Dokureihe Starke Frauen /. Mainz - Mittwoch, 2. Juni 2021, ab 20.15 Uhr Angeblich ist die Welt von heute eine gleichberechtigte. Macht, Medien und Sex-Business sind keine reinen M?nnerdom?nen mehr. Dennoch begegnen Frauen dort immer noch tagt?glich Widerst?nden. Die dreiteilige Doku "Starke Frauen" von Rosanna Gr?ter am ...

Mainz - Mittwoch, 2. Juni 2021, ab 20.15 Uhr

Angeblich ist die Welt von heute eine gleichberechtigte. Macht, Medien und Sex-Business sind keine reinen M?nnerdom?nen mehr. Dennoch begegnen Frauen dort immer noch tagt?glich Widerst?nden. Die dreiteilige Doku "Starke Frauen" von Rosanna Gr?ter am Mittwoch, 2. Juni 2021, ab 20.15 Uhr in 3sat, stellt starke Frauen in diesen Bereichen vor und zeigt, welche K?mpfe sie ausfechten. Teil eins fragt: Welche Ma?nahmen sind n?tig, um mehr Frauen an die Macht zu bringen? Der zweite Teil, "Frauen und Medien", untersucht, wie sexistisch Medien mit Frauen umgehen, und was passiert, wenn frau die ?ffentlichkeit als Gegner hat? Der dritte Teil, "Frauen und Pornografie", will wissen, ob die Enttabuisierung der weiblichen Sexualit?t etwas an der - untergeordneten - Rolle der Frau im Gesch?ft mit dem Sex ge?ndert hat. Alle drei Teile stehen ab Ausstrahlung auch in der 3satMediathek (http://www.3sat.de) zur Verf?gung.

Der erste Teil, "Frauen und Macht", am Mittwoch, 2. Juni 2021, 20.15 Uhr, fragt, wie weibliche Macht funktioniert, und welche Ma?nahmen n?tig sind, um mehr Frauen an die Macht zu bringen? Lange wurden Frauen von Macht und Entscheidungspositionen in Familie und Gesellschaft ferngehalten - und das ist heute noch so. Die sp?te Einf?hrung des Frauenstimmrechts 1971 in der Schweiz ist nur ein Beispiel daf?r. Wie kann es sein, dass Frauen und M?nner immer noch ungleiche Arbeitsmarktchancen haben? Und wieso sind nur knapp sechs Prozent aller Staatschefs weiblich? Annegret Kramp-Karrenbauer, Simonetta Sommaruga und Martha Schultz sprechen ?ber das Verh?ltnis von Frauen und Macht.

Der zweite Teil, "Frauen und Medien", im Anschluss um 21.00 Uhr, zeigt die Geschichten von drei Frauen und wie Medien, das Justizsystem und die Nutzerinnen und Nutzer sozialer Netzwerke mit Frauen umgehen. Der Fall der ehemaligen Politikerin Jolanda Spiess-Hegglin zeigt es: 2014 wurde Spiess-Hegglin mutma?lich auf einem Polit-Event unter Drogen gesetzt und sexuell missbraucht. Der Verdacht fiel auf einen Politikerkollegen. Beide wurden infolgedessen zum Opfer einer medialen Schlammschlacht, insbesondere Jolanda Spiess-Hegglin. Bis heute erschienen rund 3000 Artikel ?ber sie, welche teils grob gegen journalistische Leitlinien verstie?en, verleumderisch und pers?nlichkeitsverletzend waren. Bis heute prozessiert sie gegen verschiedene Schweizer Journalistinnen und Journalisten sowie Medienh?user. Mittlerweile hat sich Jolanda Spiess-Hegglin aus der Politik zur?ckgezogen und den Verein Netzcourage gegr?ndet. Ein anderer Fall: Die ?sterreichische Politikerin Sigi Maurer ver?ffentlichte Name und Adresse eines Mannes in den sozialen Medien, der sie online sexuell bel?stigte und wurde daf?r wegen Verletzung d.es Pers?nlichkeitsrechts und Kreditsch?digung verurteilt. Erst vor kurzem wurde sie in zweiter Instanz freigesprochen. Der Film geht auch auf die deutsche Aktivistin Anne Wizorek ein, die 2013 den Hashtag #Aufschrei - ein Vorl?ufer von #metoo - lancierte und deswegen mit ?ffentlichen Anfeindungen zu k?mpfen hatte.

Um 21.45 Uhr geht es im dritten Teil um "Frauen und Pornografie". Das finanzielle Gesch?ft mit Sex war lange den M?nnern vorbehalten. Gibt es ihn, den feministischen Porno ?berhaupt? Erika Lust ist eine der wenigen weiblichen Pornoregisseurinnen. Schon als junge Frau st?rte sich die Schwedin an der stereotypen Darstellung von Frauen und M?nnern in Pornofilmen. Mittlerweile besch?ftigt die Unternehmerin rund 40 Menschenund wird regelm??ig f?r ihr Schaffen ausgezeichnet. Doch innerhalb der feministischen Bewegung bleibt dieses Thema umstritten. Autorin und PorNo-Aktivistin Gail Dines ist ?berzeugt, dass Pornografie per se nicht feministisch sein kann und dass Erika Lusts Filme automatisch frauenfeindlich sind. Weitere Einblicke in die Welt der weiblichen Lust erm?glicht Laura M?ritt, Gr?nderin des ersten deutschen Sexshops f?r Frauen.

Ansprechpartnerin: Claudia Hustedt, Telefon: 06131 - 70-15952; Presse-Desk, Telefon: 06131 - 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erh?ltlich ?ber ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 70-16100, und ?ber https://presseportal.zdf.de/presse/starkefrauen

Die Dokureihe "Starke Frauen" als Video-Stream: https://kurz.zdf.de/Opm/

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